Medien, die eine Gesellschaft zu einer bestimmten Zeit prägen, prägen auch die Wege der Wissensvermittlung, gerade außerhalb des Schulsystems. Ende der 60er Jahre war zum Beispiel das Fernsehen auf dem Weg bald jeden Haushalt zu erreichen (85% im Jahr 1970) und besaß eine weit höhere Bindungskraft als Hörfunk und Zeitung. Zu dieser Zeit setzten das Bayrische Kultusministerium und der Bayrische Rundfunk auf Weiterbildung per Fernsehen und entwickelten das “Telekolleg”. 1966 als auf „unorthodoxe, so neumodische, wo nicht geradezu amerikanische Weise erworbene Bildung“ beschrieben, wirkt dieser Ansatz heute ebenso antiquiert wie Frontalunterricht in der Schule. Nun versprechen digitale Medien interaktives Lernen wann und wo man möchte und im Wissensspeicher Internet scheint die Antwort auf jede erdenkliche Frage nur eine Google-Suche entfernt; zumeist auch noch frei und kostenlos.

Während in der Schule die Vermittlung eines festgelegten Umfangs an Fähigkeiten und Wissen an eine Gruppe im selben Altern und mit denselben Vorkenntnissen in einem bestimmten Zeitraum zum Erwerb eines anerkannten Abschlusses führt, ist die außerschulische Weiterbildung weit offener und flexibler gestaltet. Lernende können individuell entscheiden, in welchen Bereichen sie sich weiterbilden wollen, ihr Lerntempo selbst bestimmen, alleine oder mit anderen vernetzt lernen. Nicht immer steht am Ende ein formaler Abschluss oder ein Zertifikat, aber bei der richtigen Auswahl des Angebots, können gezielt Fähigkeiten und Wissen für Beruf oder privates Interesse erworben werden. Die Vielfalt des Angebots an Weiterbildungsmöglichkeiten im Web ist dabei ebenso riesig wie unübersichtlich.

In diesem Themenspecial gibt NRW denkt nach(haltig) einen Überblick über aktuelle Formen der mediengestützten Weiterbildung, erklärt ihre Vor- und Nachteile, gibt Tipps zur Auswahl des richtigen Angebots sowie vertiefende Linktipps. Präsentiert werden zudem ausgewählte Bildungsmaterialien und Kurse, die sich thematisch an Nachhaltigkeitsakteure richten und/oder die den professionellen Einsatz von neuen Medien vermitteln.

Online-Wissen

Freies Wissen

Eine Weiterbildung kann bereits bei der Online-Recherche nach Antworten auf eine bestimmte Frage oder nach einem Überblick über ein Themengebiet beginnen. Paradebeispiel ist die Wikipedia. Nach dem Prinzip des Freien Wissens sind die Texte der Online-Enzyklopädie ohne Kosten für jeden zugänglich und können – unter Beachtung der zugrunde liegenden Lizenz – weiterverwendet und -bearbeitet werden. Gerade die Möglichkeiten zur Verbreitung und Veränderung der Materialien bietet die Chance, ohne finanzielle Zugangsbarrieren stets aktuelle und verbesserte Informationen zu erhalten.

Open-Educational-Ressources (OER)

Nach dem Prinzip des Freien Wissens funktionieren auch die so genannten Open-Educational-Ressources (OER). Diese frei verfügbaren Online-Publikationen können von einzelnen Anbietern oder von ganzen Communitys entwickelt sein. Sie bereiten in unterschiedlicher medialer Form Wissen für Lernende und Lehrende auf. Die Grundlage für die freie Zugänglichkeit sind Lizenzmodelle, die es Nutzer(inne)n erlauben die Materialien zu verwenden, zu verbreiten und abzuändern. Dass “open” im Fall von OER nicht nur freier Zugang bedeutet, sondern dass damit auch die Offenheit zur Bearbeitung gemeint ist, betonen Jöran Muuß-Merholz und Felix Schaumburg im OER Whitepaper (2014):

„Lernen ist ein individueller Prozess, in dem die Lernenden Wissen mittels Konstruktion und Aneignung entwickeln. Dieser Prozess vollzieht sich in aktiver Auseinandersetzung mit einem Inhalt. Dafür müssen die Materialien, mit denen gelernt wird größtmögliche Freiheit für dieses individuelle Sichaneignen bieten. Sie müssen vielfältig und aktiv bearbeitet werden können. Lernende müssen Materialien (im Wortsinne) manipulieren, also Inhalte bearbeiten, verändern, neu anordnen und mit anderen Inhalten kombinieren (“remixen”) können. Digitale Inhalte und Werkzeuge bieten dafür enorme Möglichkeiten.“

Das richtige Angebot auswählen

Zusätzlich zur Möglichkeit der Verbesserung erzeugt die Offenheit der Ressourcen eine größere Transparenz, z.B. was die Aktualität oder den korrekten Umgang mit Quellen angeht. Wie das Beispiel der Wikipedia zeigt, können die Qualitätssicherung und -kontrolle von Freiem Wissen durch eine Online-Community sehr effektiv und sogar schneller sein als klassische Redaktionsprozesse. Kritisch zu prüfen, sind bei freien Informationsquellen und Bildungsressourcen dennoch die ursprüngliche Quelle sowie Art und Datum der letzten Bearbeitungen. Hilfreich können zusätzlich Bewertungen anderer Nutzer(innen) sein. Weiter ist zu beachten, dass nicht alle im Internet verfügbaren Quellen oder Lehrmaterialien auch OERs sind und ohne weiteres verwend- oder bearbeitbar sind. Besonders einfach zu erkennen sind die Nutzungsrechte unter Creative-Commons-Lizenzen (CC-Lizenzen). Schon der Titel der jeweiligen Lizenz verrät hier, was mit dem entsprechenden Werk geschehen darf. Die CC-Lizenz „Namensnennung-Nichtkommerziell-keineBearbeitung“ (cc-by-nc-nd) erlaubt zum Beispiel ein Werk in unveränderter Form zu nicht kommerziellen Zwecken weiter zu verbreiten, wenn der Name des Urhebers genannt wird. Ist ein Werk nicht explizit als gemeinfrei oder als CC-Ressource gekennzeichnet, unterliegt es dem klassischen Urheberrecht und Verwendung, Weiterverbreitung oder Bearbeitung sind ohne Erlaubnis des Urhebers nicht gestattet.

Mehr Informationen zu den Themen freie Inhalte und OER bieten die Broschüre IM BLICKPUNKT Open Content und das Dossier „Open Educational Resources – offene Lehrmaterialien für alle“ auf dem Portal der BNE Dekade für Deutschland.

Beispiele für Freies Wissen und OER im Nachhaltigkeitsbereich

Wiki-Books
Die Online-Enzyklopädie Wikipedia ist nicht das einzige Projekt der Wikimedia Foundation, das sich für die freie Verfügbarkeit von Wissen einsetzt. Unter den Wiki-Books findet sich zum Beispiel das Sachbuch „Ethify yourself – Ethisch leben und wirtschaften“. Das Buch ist  aus einem Forschungsprojekt der Fachhochschule Vorarlberg hervor gegangen und entstand von Anfang an als Community-Projekt. 2014 wurde es mit dem Sustainability Award des österreichischen Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sowie des Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft ausgezeichnet. Ein Kapitel widmet sich dem Thema „Ethify your Media“. Es fragt unter anderem, an welche Zielgruppen sich Nachhaltigkeitsbotschaften richten und nimmt die aktuelle Medienlandschaft und ihren Umgang mit Nachhaltigkeitsthemen kritisch in den Blick. Wie in der Wiki-Community üblich werden auch die Texte der Wiki-Bücher stets weiter fortgeschrieben und verändert.

“open book Nachhaltigkeitskommunikation”
Das „open book: Nachhaltigkeitskommunikation“ der AG Medien der UN-Dekade für Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) versteht sich als Online-Dialog zur Frage, wie die Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung medial vermittelt werden können. Die Beiträge stellen die Potenziale verschiedener Medien für die Nachhaltigkeitskommunikation vor und geben Beispiele für gelungene Kommunikationsprojekte. Das open book lädt Interessierte zur Ergänzung und Weiterentwicklung ein. Die Publikation kann unter der cc-by-sa-Lizenz weiterverbreitet und -bearbeitet werden.

Bundeszentrale für politische Bildung: Aus Politik und Zeitgeschichte „Nachhaltigkeit“
Zum Ende der BNE-Dekade widmete die Bundeszentrale für politische Bildung 2014 eine Ausgabe ihrer Zeitschrift Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ) dem Thema Nachhaltigkeit. Die Artikel nehmen unter anderem den Begriff „Nachhaltigkeit“ und seine aktuelle Verwendung kritisch unter die Lupe, fragen nach der Rolle der politischen Bildung in der BNE nach der UN-Dekade und stellt verschiedene Zukunftskonzepte vor. Die Publikation kann im Internet heruntergeladen oder bei der Bundeszentrale bestellt werden. Sie steht unter der cc-by-nc-nd-Lizenz.

Datenbank: Globales Lernen
Das Portal Globales Lernen der „Eine Welt Internet Konferenz“ (EWIK) ermöglicht einen schnellen und übersichtlichen Zugang zu allen relevanten Informations- und Bildungsangeboten zum Globalen Lernen. Dort finden sich Bildungsmaterialien und Methoden für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit sowie Multimedia-Angebote. Das Themenspektrum ist sehr breit und reicht von AIDS über Fremdenfeindlichkeit und Ökologie bis Weltwirtschaft. Über eine Datenbank kann in dieser Unterrichtsmaterialsammlung recherchiert werden. Darüber hinaus stellt das Portal jeden Monat Dossiers zusammen, die einen Überblick über verschiedene Nachhaltigkeitsthemen sowie Literatur-, Link- und Materialtipps bieten.

Online-Kurse

Wer sich in strukturierter Form oder sogar mit dem Ziel eines Zertifikats weiterbilden möchte, hat die Wahl an verschiedensten Formen des internetgestützten Fernunterrichts. Da durch die virtuelle Kommunikation eine Anreise oder Materialkosten entfallen, können Online-Kurse eine günstigere Alternative zu Präsenzveranstaltungen sein. Einige Online-Kurse werden sogar kostenlos angeboten. Ein weiterer Vorteil der Online-Kurse ist, dass sie den Zugang zu Expert(inn)en aus aller Welt ermöglichen. Schlagzeilen machte zum Beispiel das Online-Angebot von US-amerikanischen Eliteuniversitäten wie MIT und Harvard, bei dem Studierende gebührenfrei über das Internet an Seminaren renommierter Professor(inn)en teilnehmen konnten. Bei all diesen Vorteilen, liegen die Abbrecherquoten bei Online-Seminaren hoch, im Fall der MIT- und Harvard-Kurse bei über 90 Prozent. Der Vorteil der Niedrigschwelligkeit des Angebots wir hier zum Nachteil und stellt damit hohe Anforderungen an die die didaktische Umsetzung des Angebots und die Sicherung des Lernerfolgs. Je nach Thema, Ziel und Lerntyp, können unterschiedliche Formate von Online-Kursen sinnvoll sein.

Webinare

So genannte Webinare finden meist als einmalige interaktive Veranstaltungen im Internet statt. Das heißt: zu einer bestimmten Zeit treffen sich Lernende und Lehrende in einer Online-Umgebung. Es handelt sich also um eine synchrone Kursform. Meist ist die Online-Umgebung über einen Web-Browser für die angemeldeten Teilnehmer(innen) abrufbar, sodass keine Software-Installation notwendig ist. Die Teilnehmer(innen) brauchen aber auf jeden Fall eine gute und stabile Internetverbindung sowie – je nach Form der Interaktion – Mikrofone oder auch Webcams. Entsprechend der verwendeten Webinar-Plattform und Gruppengröße ist die Ausgestaltung des Formats unterschiedlich. Es kann z.B. ein Vortrag als Live-Stream übertragen werden und hinterher per Internettelefonie (VoIP) ein Gespräch zwischen Referent(in) und Teilnehmer(inne)n stattfinden. Auch der Austausch von Nachrichten untereinander (Chat), das Teilen von Bildschirmen oder von  Dokumenten sind möglich, so dass eine Interaktion unter den Teilnehmer(inne)n und mit den Referent(inn)en entstehen kann.

Besonders wenn sinnvolle Interaktion stattfinden soll, sind Webinare nur für kleinere Gruppen geeignet. Einige Anbieter(innen) stellen nach den Veranstaltungen Mitschnitte der Veranstaltung als Video der Öffentlichkeit zur Verfügung. Dadurch werden sie asynchron zugänglich, aber die Interaktion mit Referent(inn)en und Teilnehmer(inne)n kann nicht mehr über denselben Kanal stattfinden.

Die Vorteile von Webinaren, fassen die Autoren des “Webinar-Handbuchs” zusammen:

„Webinare bieten Personen, die ihre Qualifikationen verbessern oder die sich in einem bestimmten Themenbereich umschulen lassen wollen, eine gute Möglichkeit, verschiedene Themen auszuprobieren, wenn sie noch nicht sicher sind, wofür sie sich genau entscheiden sollen. Dank der Webinar-Technologie können Personen an verschiedenen Webinaren teilnehmen, um mehr über bestimmte Themen zu erfahren, bevor sie sich für teure traditionelle Ausbildungsformate oder Studiengänge entscheiden.“

Massive Open Online Courses (MOOCs)

Ein umfangreicheres und strukturierteres Angebot als Webinare machen so genannte Massive Open Online Courses (MOOCs), bei denen auch Teilnahme- oder Abschlusszertifikate erworben werden können. Im Namen tragen die MOOCs ihre Eigenschaft für eine große Zahl an Teilnehmer(inne)n (massive) offen (open) zu sein. Die Teilnahme erfolgt über Online-Plattformen, die über den Browser zugänglich sind. Über sie wird das Kursmaterial zur Verfügung gestellt und die Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden sowie zwischen den Teilnehmer(inne)n untereinander abgewickelt. Anders als bei Webinaren sind Lernende in ihrer Zeiteinteilung flexibler. Vorträge werden als Videos online gestellt und zusätzliche Materialien und Übungen sind meist bei Kursbeginn komplett online verfügbar, sodass jeder sein Lerntempo selbst bestimmen kann. Ein zeitlicher Rahmen wird dennoch nötig, sobald Leistungskontrollen nicht nur in Form automatisierter Quizzes stattfinden. Eine solche Zertifizierung erweist sich allerdings gerade bei großen Kursen als schwierig, da die Identität der Teilnehmer(innen) überprüft und Ressourcen für Korrekturen aufgewandt werden müssen.

Eine Variante der Online-Kurse, die auch den Gedanken der Offenheit zur Weiterverarbeitung der OER aufnimmt, sind die cMOOCS. Das „c“ steht dabei für „connectivism“ und bedeutet, dass Lerninhalte nicht vorgegeben sondern gemeinsam mit und von den Teilnehmer(inne)n (weiter-)entwickelt werden. Es handelt sich also nicht um eine hierarchische Online-Vorlesung sondern um ein Community-Projekt. Online-Phasen und Präsenzveranstaltungen kombiniert das so genannte „blended learning“. Ziel ist es dabei, Lernende durch das soziale Miteinander jenseits der Online-Phasen zu motivieren und zu unterstützen. Dies geht zwar zu Lasten der Flexibilität, verspricht aber gerade in der beruflichen Weiterbildung auch eine Erweiterung des eigenen Netzwerks und macht die Zertifizierung einfacher möglich.

Die Vorteile von MOOCs gegenüber der klassischen Präsenzlehre fasst Hannes Klöpper, Mitgründer der deutschen Online-Kursplattform „iversity“ zusammen:

„Orts- und Zeitunabhängigkeit, Interaktivität, Adaptionsfähigkeit, die Möglichkeit fortwährender Optimierung auf Grund reichhaltiger empirischer Daten und der Diversität der Teilnehmer (z.B. im Hinblick auf ihr Alter oder den disziplinären, kulturellen und beruflichen Hintergrund). […] Überdies bringen sie eine ungekannte Vielfalt von Lernenden zusammen, die sonst ganz sicher niemals gemeinsam einen Hörsaal betreten hätten.“

Das richtige Angebot auswählen

Will man einen Qualifikationsnachweis erwerben, werden Präsenzveranstaltungen angeboten oder soll Interaktion mit Lehrpersonen möglich sein, fallen auch bei zunächst gebührenfreien Angeboten nicht selten Kosten an. Es gilt also, sich im Vorfeld genau zu informieren, welche Form der Wissensvermittlung und Lernkontrolle man bekommt. Dabei sollte man auch realistisch einschätzen, ob die zeitlichen und technischen Anforderungen eines MOOCs den eigenen Ressourcen entsprechen. Weiter ist für die Beurteilung von Online-Kursen wichtig, ob das Material auch tatsächlich als Online-Kurs konzipiert wurde und nicht einfach nur eine Zweitverwertung einer Präsenzveranstaltung ist: Eine gefilmte Vorlesung hat wenig Nutzen für diejenigen, die nicht teilgenommen oder keinen Zugang zu den angesprochenen Quellen haben. Weitere Kriterien für die Beurteilung von MOOCs finden sich im Journal der European Foundation for Quality in eLearning.

Vertiefende Informationen zum Trendthema MOOCs sowie einen Überblick über deutschsprachige und internationale Plattformen für Online-Kurse bietet die Broschüre „lfm kompakt: Digitales Lernen“.  Weitere Tipps, nach welchen Kriterien man ein passendes Angebot Online-Kursangebot auswählt und welche Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung einer Weiterbildung für Bürger(innen) in NRW zur Verfügung stehen, finden sich in der Broschüre IM BLICKPUNKT: Digitale Weiterbildung.

Beispiele für Online-Kurse im Nachhaltigkeitsbereich

vhsMOOCs – Wecke den Riesen auf
Sowohl das Prinzip der cMOOCs als auch das des blended learnings verfolgen zum Beispiel die vhsMOOCs aus dem Projekt „Wecke den Riesen auf“, bei denen Mitarbeiter(innen) und Führungskräfte von Volkshochschulen gemeinsam das Thema „Weblernen in der Erwachsenenbildung“ erarbeiten. Die so genannten MOOCbars kombinieren die Idee des MOOCs mit der des Veranstaltungsformats barcamp. Dort tauschen sich die so genannten Teilnehmergeber(innen) und Expert(inn)en vor Ort aus und organisieren Themen und Arbeitsformen selbst. Auch für nicht VHS-Mitarbeiter interessant, sind die Mitschnitte der Webinare zu verschiedenen Webtools: Erklärt wird zum Beispiel, was es mit Facebook-Seiten, Google-Hangout, WordPress, Etherpad  oder Xing auf sich hat und wie man diese Angebote beruflich nutzt.

Alumni-Portal Deutschland: Webinare
Das Alumniportal Deutschland ist ein kostenloses soziales Netzwerk, das die Vernetzung und den Wissensaustausch von Deutschland-Alumni (Personen, die in Deutschland oder an einer deutschen Einrichtung im Ausland studiert, geforscht, gearbeitet, eine Aus-/Weiterbildung oder einen Sprachkurs absolviert haben), Unternehmen und Organisationen, Hochschulen und Stiftungen sowie Netzwerken fördert. Seit Ende 2010 bietet das Alumniportal seinen Nutzern Online-Seminare, sogenannte Webinare, sowie Expertenchats und Streamings zu verschiedenen Themen an. Diese Angebote schaffen den Rahmen für einen virtuellen fachlichen Austausch und fördern die Wissensbasis und den Lernprozesse zu globalen Themen.

Virtuelle Akademie für Nachhaltigkeit
Die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit engagiert sich für den bildungspolitischen Auftrag, allen Studierenden den Zugang zu Lehrveranstaltungen für Nachhaltigkeit zu ermöglichen. Angeboten werden Online-Lehrveranstaltungen (MOOCs) mit renommierten Nachhaltigkeits- und Klimaforscher(inne)n. Diese Lernvideos sind frei zugänglich für alle Studierenden und auch für andere Bildungskontexte. Teilnehmer(innen) können für ihr Studium Credit-Points erwerben.

E-Learning Programm zur nachhaltigen Mobilität im Rahmen des SOLUTIONS Projekts
Übergeordnetes Ziel im Projekt SOLUTIONS ist es, durch Vernetzung einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung innovativer Lösungen für eine nachhaltige Mobilität in Städten auf der ganzen Welt zu leisten. Im Rahmen des Projektes wurde eine Serie von sechs englischsprachigen Onlinekursen rund um dieses Thema entwickelt. Die Kurse sind frei für alle Interessierten und richten sich insbesondere an Stadtplaner(innen), Lehrende, Architekt(inn)en und Studierende, um ihnen zu helfen nachhaltige Mobilität in ihrer eigenen Stadt oder Region zu etablieren.

Themenmodul “Nachhaltigkeit” der FES OnlineAkademie
Die OnlineAkademie der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) ist ein Ort politischer Bildung im Internet. Er bietet neben Themenmodulen kostenfrei abonnierbare Wissenssnacks und Webinare für Information, Austausch und Diskussion. Das Themenmodul “Nachhaltigkeit” richtet sich an einen breiten Interessent(inn)enkreis. Infographiken geben auf einen Blick erste Orientierung. Texte zum Selbststudium von Autor(inn)en aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft leuchten Dimensionen und Gestaltungsspielräume des Querschnittthemas Nachhaltigkeit aus. Ein Glossar und frei nutzbare Unterrichtsmaterialien runden das Infoangebot ab.

Changemaker MOOC – der online Kurs für Changemaker
Der Changemaker MOOC ist ein kostenfreier, videobasierter online Kurs zur Planung von sozial und ökologisch nachhaltigen Projekten. Er ermöglicht es zu lernen, wie man aus einer Idee ein Projekt zur Lösung eines gesellschaftlichen Problems macht, und zeigt, wie man unternehmerische Ansätze nutzen kann, um gesellschaftliche Herausforderungen zu lösen. Für die Teilnahme am Changemaker MOOC sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Zentrale Lerninhalte werden in Form kurzer Videos vermittelt. Die Unterrichtssprache ist Deutsch. Der Kurs richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen und Studienphasen (Bachelor, Master, Promotion).

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