Einladung zu Vortrag und Diskussion: ,,Uranbergbau und seine Auswirkungen in ländlichen Räumen Kameruns“

 
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Datum und Uhrzeit
Datum - 21.05.2014 until 21.05.2014
17:00 - 19:00

Veranstaltungsort
Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e.V

Kategorie Keine Kategorien


Die Förderung von Uran ist mit großen Risiken für Mensch und Umwelt verbunden. Vor allem in Ländern, in denen rechtliche Auflagen fehlen, nicht eingefordert werden oder die Kapazitäten für deren Umsetzung fehlen. Uranvorkommen gibt es fast überall in Kamerun und bereits im Jahr 1958 gab es Explorationsvorhaben von Uran-Lagerstätten im kleinen Maßstab. 2006 erwarb die „Mega Uranium Company“, ein Bergbauunternehmen mit Sitz in Toronto, Lizenzen zur Uranpros-pektion und begann mit Explorationsaktivitäten in Poli, Teubang und Lolodorf. In den vergange-nen Jahren erhielten noch weitere Bergbaufirmen Explorationslizenzen.

Die lokale Bevölkerung wird in den seltensten Fällen kontaktiert und in Entscheidungsprozesse mit eingebunden. Dabei gefährdet die Exploration von Uran direkt ihre Lebensgrundlage. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sie dieser Entwicklung kritisch gegenüber steht und sich Wider-stand gegen die Exploration von Uran formiert.

Am 21. Mai hat MISEREOR die Gelegenheit, Vertreter der Kommission Justice et Paix Cameroun als Gäste zu empfangen. Der Rohstoffexperte David Bayang wird über den Rohstoffabbau in ländlichen Räumen von Kamerun berichten und beschreiben, wie sich lokale Organisationen und Bürgerinitiativen gegen dessen Folgen zur Wehr setzen. Weitere Fragen, die in der Präsentation und in einer anschließenden Plenumsdiskussion adressiert werden sind folgende:

  • Welche sozialen und ökologischen Folgen hat der Uranabbau?
  • Soll das Uran gefördert werden, um die Entwicklung des Landes voranzubringen oder sollte der risikobehaftete Rohstoff vielleicht doch besser im Boden bleiben?
  • Wie kann Partizipation im Planungsprozess einer Mine stattfinden?

Vortrag und Diskussion werden auf Französisch und Deutsch stattfinden. Für eine Übersetzung wird in jedem Fall gesorgt sein. Wir würden uns sehr über Ihre Teilnahme an der Veranstaltung freuen und laden sie daher recht herzlich zu Vortrag und Diskussion ein.

Wir möchten Sie bitten, uns eine kurze Rückmeldung per Mail zu senden, wenn Sie teilnehmen:
Jakob.Kremer@misereor.de
Tel. 0241 – 442 519

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