Premiere des Dokumentarfilms »Überwindungen«

 

Wann

26/06/2012    
00:00

Wo

Wuppertaler CinemaxX
Bundesallee 250, Wuppertal
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  • Überwindungen. Ein Film über Depressionen im Seniorenalter
  • Filmpremiere am 26.06.2012 um 19:30 Uhr im CinemaxX Wuppertal

Am 26.06.2012 findet um 19:30 Uhr im Wuppertaler CinemaxX (Bundesallee 250, Wuppertal-Elberfeld) die Premiere des Dokumentarfilms »Überwindungen« über Depressionen im Seniorenalter statt. Der Eintritt in die Veranstaltung kostet 1 Euro. Kartenreservierungen können beim Medienprojekt Wuppertal vorgenommen werden: Tel: 0202 – 563 26 47 oder info@medienprojekt-wuppertal.de. Vorbestellte Karten müssen bis 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung im Kino abgeholt werden. Der Film wurde in den letzten Monaten von dem im psychosozialen Bereich erfahrenen Filmemacher Christoph Müller vom Medienprojekt Wuppertal produziert und wird ab der Premiere deutschlandweit als Bildungsmittel auf DVD vertrieben. DVD-Bestellung über www.medienprojekt-wuppertal.de.

Die Volkskrankheit Depressionen betrifft alle Altersgruppen, aber gerade ältere Menschen leiden unter einer großen Scham, innere Nöte auszusprechen. Der Weg zur professionellen Hilfe erfordert sehr viel Überwindung. In diesem 90-minütigen Dokumentarfilm erzählen drei Betroffene, wie sie diesen Schritt erfolgreich bewältigt haben.

Norbert ist 63 Jahre alt und ist manisch-depressiv. Bis vor acht Jahren hat er sich mit exzessivem Alkoholkonsum betäubt. Obwohl er mit seiner Erkrankung stets offen umgegangen ist, hat er erst sehr spät den Weg zur Therapie gefunden. Inzwischen hat er gelernt, seine manischen und depressiven Phasen wahrzunehmen. Ein Großteil seiner Energie fließt in die Selbsthilfearbeit. In der Beratung und Begleitung depressiver Menschen hat er seinen Lebensinhalt gefunden.

Frauke ist 71 und hat gerade einen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik beendet. Immer wieder fällt sie in tiefe Depressionen, aus denen sie ohne fachliche Unterstützung nicht herauskommt. Die Ursachen reichen bis in ihre Kindheit zurück. Hinzu kommt eine traumatisierende Trennungsgeschichte. Einerseits ist sie sehr aktiv, schreibt, malt und ist vielfältig engagiert, gleichzeitig leidet sie unter quälender Einsamkeit. Doch seit ihrem letzten Klinikaufenthalt hat sie das Gefühl, dass so etwas wie Heilung doch möglich erscheint.

Gisela ist 72 und lebt allein in einer sehr bunten Wohnung. Blumen und fröhliche Farben sind ihr sehr wichtig. Diese Dinge symbolisieren, dass sie es geschafft hat, sich in das Leben zurück zu kämpfen. Ihr Leidensweg begann vor 30 Jahren, als sich ihr Mann das Leben nahm – bis heute hat sie keine Antwort darauf, warum er das getan hat. Erst viele Jahre später traten Anzeichen einer schweren Depression auf. Nach einem längeren Klinikaufenthalt hat sie angefangen, sich in ihrem Viertel zu engagieren, besucht regelmäßig ein Nachbarschaftsheim und beteiligt sich an Kunstprojekten. Oft ist sie noch sehr traurig, aber sie hat sich für das Leben entschieden.

Der Film macht Mut, weil er Menschen zeigt, die trotz schrecklicher Traumatisierungen das Leben anpacken und gestalten. Sie überwinden sich und erzählen von großer seelischer Not. Sie geben nicht auf, die tückische Krankheit Depression überwinden zu wollen.

Kontakt:
Medienprojekt Wuppertal
Jugendvideoproduktion und -vertrieb
Hofaue 59, 42103 Wuppertal
Fon: 0202-563 26 47
Fax: 0202-446 86 91

info@medienprojekt-wuppertal.de
www.medienprojekt-wuppertal.de

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