Vortrag & Diskussion: Genossenschaft 2.0 – Modell für eine fairere Wirtschaft?

 

Wann

26/05/2014    
00:00

Wo

Casa Cuba II
Metzstr. 13, Bochum, 44793
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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Sie gerne auf eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum „Genossenschaft 2.0 – Modell für eine fairere Wirtschaft?“ am 26.5 hinweisen. Unter dem Begriff „Geno 2.0.“ wird in Deutschland seit einiger Zeit über die Perspektiven demokratischen, menschenfreundlichen und nachhaltigen Wirtschaftens diskutiert. Wir möchten diese Diskussion auch in Bochum führen. Haben Sie Interesse, die Debatte auf nrw-denkt-nachhaltig aufzufgreifen? Sie sind herzlich zu unserer
Veranstaltung am 26. Mai um 19 Uhr in der Casa Cuba II (Metzstraße 13) eingeladen. Der Abend wird organisiert von der Fairnopoly eG.

Weitere Details zum zu diskutierenden Unternehmensmodell „Geno 2.0“ und zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte unten stehendem Hinweis:

Mit dem Modell Geno 2.0 soll basierend auf der Rechtsform „eingetragene Genossenschaft“ ein Typ von Unternehmen etabliert werden, der aufgrund seiner Eigenschaften zu einer faireren und nachhaltigeren Wirtschaft beiträgt.

Hinter dem Begriff Geno 2.0 steckt eine Erweiterung der klassischen Genossenschaft durch in der Satzung verankerte Grundprinzipien, die das Unternehmen zu fairem nachhaltigem Agieren verpflichten. Prinzipien wie konsequente Transparenz, demokratische Kontrolle und hohe öko-soziale Standards bei sämtlichen Geschäftsaktivitäten werden so gut wie
unverrückbar in die „DNA“ des Unternehmens eingeschrieben. Auch nach Innen verpflichtet sich eine Geno 2.0 zu Fairness: Die Mitarbeiter*innen wählen den Vorstand und das höchste im Unternehmen gezahlte Gehalt darf maximal dreimal so hoch sein wie das niedrigste. Gewinne werden in einer Geno 2.0 nicht an wenige Großinvestoren ausgeschüttet, sondern an möglichst viele beteiligte Menschen.

Nach einer Vorstellung des Modells am Beispiel des Online-Marktplatzes Fairnopoly (www.fairnopoly.de) möchten wir dessen Möglichkeiten und Relevanz diskutieren. Im Laufe der Diskussion sollen auch generelle Fragen aufgeworfen werden: Ist die Rechtsform Genossenschaft hinreichend, oder sind weitere/andere Kriterien notwendig, um Unternehmen zu aktiven Treibern einer nachhaltigen Wirtschaft zu machen? Ist die Rechtsform überhaupt der richtige Ansatzpunkt, um das oftmals
enttäuschende Konzept von Unternehmensverantwortung auf feste, demokratisch kontrollierbare Füße zu stellen? Ist das Modell ausreichend skalierbar, um auch auf große bzw. schnell wachsende Wirtschaftsakteuere anwendbar zu sein?

Datum: 26. Mai 2014
Beginn: 19 Uhr
Ort: Casa Cuba II Metzstr. 13 44793 Bochum
Bewerkung: Schwerpunkt auf für die Gemeinwohlökonomie relevante Aspekte

Weitere Infos zu Fairnopoly und dem Genossenschaft 2.0 finden Sie unter:
https://info.fairnopoly.de/geno20/

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