Neu im Blog: Sabria David im Gespräch über „Digitalen Arbeitsschutz“

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Feb 032015
 

Smartphone, Laptop und Co. machen ihre Nutzer(innen) immer mobiler. Ob zu Hause oder im Büro gearbeitet wird, spielt fast keine Rolle mehr. Die gewonnene Flexibilität bringt aber auch eine immer stärkere Vermischung von Arbeits- und Privatleben mit sich. Im Gegensatz zum physischen Gesundheitsschutz für Beschäftigte, stehen grundsätzliche Richtlinien für Erreichbarkeit in der Freizeit oder das ‚Home Office‘ erst am Anfang.

Als einen ersten Schritt zur Verankerung des Digitalen Arbeitsschutzes in Unternehmen, hat Sabria David, (Mitglied im Präsidium der Wikimedia Deutschland und Mitbegründerin des Slow Media Instituts in Bonn) das Interaktionsmodell Digitaler Arbeitsschutz (IDA) entwickelt. Es bietet in seiner Umsetzung Unternehmen klare Orientierungsmarken und Rahmenbedingungen, sowie Unterstützung im konstruktiven Umgang mit der digitalen Arbeitswelt. Dieser Standard ist nun ein Modul des Siegels „Ausgezeichneter Arbeitgeber“, das vom TÜV Rheinland vergeben wird.

Im Gespräch mit NRW denkt nach(haltig) erklärt Sabria David, welche Bedingungen für eine nachhaltige Mediennutzung im Arbeitsalltag geschaffen werden müssen und welchen Herausforderungen sich Unternehmen und Beschäftigte heute und in Zukunft zu stellen haben.

Mehr Informationen und Anregungen zum Thema „Digitaler Arbeitsalltag“ bietet das kommende Themenspecial von NRW denkt nach(haltig), das nächste Woche erscheint.

Frohe Festtage

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Dez 172014
 

Das Projektteam von NRW denkt nach(haltig) bedankt sich für die rege Teilhabe und Mitgestaltung des Informationsportals und gratuliert nochmals den diesjährigen Wettbewerbsgewinner(inne)n.

Wir wünschen allen eine fröhliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr. Ab dem 6. Januar 2015 sind wir wieder für Sie da.

Mit herzlichen Grüßen
Cathrin Bengesser
Annette Schneider
Julia Wilms

Medienministerin zeichnet Nachhaltigkeitsprojekte aus

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Dez 122014
 

Preisverleihung von „NRW denkt nach(haltig)“ in Düsseldorf: acht Gewinnerprojekte aus ganz NRW

(Marl/Düsseldorf) Insgesamt acht Nachhaltigkeitsprojekte wurden in diesem Jahr von der Jury von „NRW denkt nach(haltig)“ als besonders vorbildlich ausgewählt. 5.500 € Preisgeld standen zur Verfügung, gestiftet von der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stiftung Gemeinsam Handeln – Paritätischer Stifterverbund NRW. Diese Gelder wurden an die Einrichtungen vergeben, die mit ihren Arbeiten demonstrierten, wie facettenreich die Auseinandersetzung mit sozialen und ökologischen Aufgaben sein kann. Ausgewählt wurden sie unter 65 freien Projektbeiträgen und mehr als 300 Veranstaltungen, die in diesem Jahr am Wettbewerb teilgenommen hatten.

Überreicht wurden die Preise von Ministerin Dr. Angelica Schwall-Düren: „Nachhaltigkeit ist ohne engagierte Menschen nicht umsetzbar. Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Kreativität und Begeisterung die Preisträgerinnen und Preisträger dazu beitragen, eine lebenswerte Gesellschaft heute und morgen zu schaffen. Die ausgezeichneten Projekte zeigen, wie aus Ideen Taten werden.“

Unter den preisgekrönten Arbeiten finden sich Gemeinschaftsgärten, Schulprojekte, Nachbarschaftsinitiativen und weitere Projekte, die sich mit ganz unterschiedlichen Mitteln der Umsetzung nachhaltiger Ziele gewidmet haben. Sie stehen stellvertretend für all die Einrichtungen und Initiativen, die sich in NRW dafür engagieren, dass Nachhaltigkeit in allen Bereichen von Gesellschaft ihren Raum findet – ob Inklusion und Integration, ob Globales Lernen, die Umsetzung nachhaltiger Prinzipien im unmittelbaren Umfeld oder Fairer Handel / Fairer Konsum.

Die Stiftung des Paritätischen NRW stellte Geldpreise in Höhe von 2.000 € zur Verfügung, um diejenigen Einrichtungen auszuzeichnen, die sich mit Fragen des gesellschaftlichen Miteinanders auseinandersetzen. Ute Fischer und Dr. Winfried Wortmann von der Stiftung: „Soziale Nachhaltigkeit wird nicht in Absichtserklärungen und Beschlüssen gelebt. Erst wenn sie von möglichst vielen Menschen in die Gesellschaft getragen wird, kann sie ihre Wirkung entfalten: indem alle gemeinsam daran arbeiten, aus guten Beispielen eine breite Bewegung zu machen.“

NRW denkt nach(haltig) zeichnet bereits zum neunten Mal beispielhafte Nachhaltigkeitsprojekte aus. „Einmal pro Jahr haben wir und hat die Jury des Projekts die Gelegenheit, kurz innezuhalten und einen Blick auf die Beiträge zu werfen, die so viele in ihrer täglichen Arbeit umsetzen. Dass wir einige dieser vielen mithilfe unserer Stifter auszeichnen können, freut mich wirklich sehr“, so die Direktorin des Grimme-Instituts, Dr. Frauke Gerlach.

Hier die Preisträger in der Übersicht:

  • Die Stiftung Die reale Welt gGmbH aus Münster: „Die reale Welt – Neues Online-Magazin für nachhaltige & positive Nachrichten“
  • UrbanGrün – Ideen für Stadt | Mensch | Natur aus Köln: „Das Rothehausrad“
  • die Tropenwaldstiftung OroVerde aus Bonn: „Green movie. Green media. “
  • Urbane Gemeinschaftsgärten Aachen e.V.: „Urbane Gemeinschaftsgärten Aachen“ (Sonderpreis „Globales Lernen“)
  • Welthaus Bielefeld e.V.: „Modellschulen für Globales Lernen“ (Sonderpreis „Globales Lernen“)
  • Biologische Station im Ennepe-Ruhr-Kreis: „Die Köhler-Kinder” – Vielfalt für Nachhaltigkeit“ (Preis für soziale Nachhaltigkeit der Stiftung „Gemeinsam Handeln“)
  • Franziskusschule Seelscheid: „Hand in Hand mit Schülerfirmen“ (Preis für soziale Nachhaltigkeit der Stiftung „Gemeinsam Handeln“)
  • Drogenberatung Bielefeld e.V.: „Werkstatt 36“ (Hauptpreis für soziale Nachhaltigkeit der Stiftung „Gemeinsam Handeln“)

„NRW denkt nach(haltig)“ ist ein offizielles Projekt der UN-Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Unterstützt wird es von der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, durchgeführt vom Grimme-Institut.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und Fotos der Preisträger gibt es unter: www.nrw-denkt-nachhaltig.de/preistraeger2014/‎.

Weitere Informationen:
Annette Schneider
Projektleitung „NRW denkt nach(haltig)“
Telefon: 02365 9189-39
Telefax: 02365 9189-89
E-Mail: schneider@grimme-institut.de

Neu im Blog: Interviews zum weiter nach(haltig) denken

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Dez 042014
 

Als Projekte der Woche, in den Themenspecials und über den Wettbewerb stellt NRW denkt nach(haltig) regelmäßig neue Projekte aus NRW vor, die sich mit neuen Ideen für Nachhaltigkeit einsetzen. Mit den Interviews fragen wir nun bei den „Altbekannten“ nach, was sich bei ihnen getan hat, wie sie ihren Bereich der Nachhaltigkeit für sich definieren und vor allem, welche neuen Ideen sie haben.

Uwe Flohr vom Hilfe für psychisch Kranke e.V., dessen Projekt „Seele trifft Schule“ im letzten Jahr  Wettbewerb von NRW denkt nach(haltig) mit dem Preis für soziale Nachhaltigkeit ausgezeichnet wurde, berichtet z.B. wie die Projekte seines Vereins auf die Zielgruppe der Migrant(inn)en eingehen und wie What’s App den „Sonnenkindern“ hilft, den Alltag in ihren von psychischen Krankheiten belasteten Familien zu meistern.

Davina Donaldson und Christine Link stellen „Gesichter Afrikas“ genauer vor, ein Projekt der Exile Kulturkoordination, das Vorurteile über Länder und Leute des Kontinents entkräftet, indem sie mit ihren Referenten Begegnungen mit Zeitzeugen und Experten aus Afrika selbst schaffen.

Im neuesten Interview berichtet Axel Ganz vom Düsseldorfer GarageLab e.V. von der Arbeit und dem Erfolg des Repair Cafés, das 2013 im Wettbewerb von NRW denkt nach(haltig) ausgezeichnet wurde. Dort wird regelmäßig gemeinsam das repariert, was noch lange nicht auf den Müll gehört.

NRW denkt nach(haltig) wünscht viel Spaß beim Lesen und Inspiration zum nach(haltig) weiter Denken!

Nachhaltige Projekte gesucht! Anmeldeschluss am 31. Oktober 2014

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Okt 212014
 

Der diesjährige „NRW denkt nach(haltig)“-Wettbewerb zeichnet vorbildliche Arbeiten für eine lebenswerte und zukunftsfähige Gesellschaft aus

Ein Projekt zu alten Färbetechniken neu aufgelegt; das Angebot, defekte Geräte in einem Repaircafé wieder herrichten zu lassen; die Schulung sambischer Jugendlicher in der Produktion solarbetriebener „Helplights“; die Erstellung eines Leitfadens für einen rassismuskritischen Sprachgebrauch für Journalistinnen und Journalisten oder die Durchführung eines multinationalen Digital Participation Camps – all dies wurde von den Gewinnern des Wettbewerbs von NRW denkt nach(haltig) 2013 realisiert.

Nun geht der Wettbewerb in eine neue Runde: Auch in diesem Jahr werden Projekte ausgezeichnet, die sich auf nachahmenswerte Weise mit den Herausforderungen einer nachhaltiger werdenden Gesellschaft befassen. Die Ideen und das Engagement der vielen, die sich mit ihren Arbeiten bereits um eine lebenswerte Zukunft bemühen, sollen beispielhaft belohnt werden.

Dr. Angelica Schwall-Düren, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen: „Die Projekte, die in den vergangenen Jahren ausgezeichnet wurden, zeigen anschaulich: Nachhaltiges Handeln in vielfältigen Erscheinungsformen prägt längst unser Leben und unseren Alltag.“

Besonders im Bereich der sozialen Nachhaltigkeit ist das Bewusstsein für die Aufgaben gewachsen, die von jedem Einzelnen – ob im Verein oder als engagierte Privatperson – für eine zukunftsfähige Gesellschaft übernommen werden können. Und die Möglichkeiten der eigenen Beteiligung sind so vielfältig wie nie zuvor. „Die Stiftung Gemeinsam Handeln – Paritätischer Stifterverbund NRW ist auch in diesem Jahr gerne wieder mit Geldpreisen für den Wettbewerb dabei, um das Augenmerk einmal mehr auf die zu lenken, die ganz persönlich ihren Teil dazu beitragen, dass das Leben in unserer Gesellschaft zu einem Zusammenleben wird“, erklären Wilfried Theißen und Ute Fischer vom Stiftungsvorstand.

Der Wettbewerb
Projekte zur sozialen Nachhaltigkeit können sich auf Preisgelder der Stiftung Gemeinsam Handeln in Höhe von 2.000 € freuen. Für Projekte, die sich mit anderen Themen auseinandersetzen, stehen weitere 1.500 € zur Verfügung. Online bewerben können sich Institutionen, Gruppen und Einzelpersonen mit Projekten und Veranstaltungen rund um Ökologie, Ökonomie und Soziales. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind in der Gestaltung frei, allerdings sollte das Format eine Präsentation im Internet erlauben und das Thema kreativ und medial vermitteln.

Anmeldeschluss ist der 31. Oktober 2014. Dann werden alle eingereichten Beiträge unter www.nrw-denkt-nachhaltig.de präsentiert. Nach der Auswahl der Gewinnerprojekte durch eine Fachjury findet am 12. Dezember 2014 in Düsseldorf die Preisverleihung statt.

Weitere Informationen und die Online-Anmeldung zum Wettbewerb sind zu finden unter:
www.nrw-denkt-nachhaltig.de/wettbewerb/zeitplan-und-anmeldung/

„NRW denkt nach(haltig)“ ist eines der offiziellen UN-Weltdekade-Projekte 2014. Das Projekt wird vom Grimme-Institut durchgeführt, unterstützt wird es von der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Angelica Schwall-Düren.

Weitere Informationen:
Annette Schneider
Projektleitung
Telefon: 02365 9189-39
Telefax: 02365 9189-89
E-Mail: schneider@grimme-institut.de

NRW denkt nach(haltig) – Wettbewerb 2014 beginnt!

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Sep 022014
 

Erneut werden beispielhafte Ideen, Aktionen und Projekte aus dem Bereich der Nachhaltigkeit gesucht. Ob ökologisch, sozial oder ökonomisch nachhaltig, stellen Sie Ihr Engagement auf unserer Website vor und nehmen Sie am Wettbewerb 2014 teil.

Eine Fachjury wählt die gelungensten Beiträge aus und die Gewinner/innen werden im Dezember im Rahmen einer Abschlussveranstaltung in der Staatskanzlei NRW ausgezeichnet. Unterstützt wird der Wettbewerb erneut von der Stiftung Gemeinsam Handeln.

Die Anmeldefrist geht vom 1. September bis zum 31. Oktober 2014.
Die Anmeldung erfolgt online unter:
https://www.nrw-denkt-nachhaltig.de/wettbewerb/zeitplan-und-anmeldung/

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Projektteam “NRW denkt nach(haltig)”

Kooperationsveranstaltung NUA NRW & Grimme-Institut

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Jan 222014
 

Zum Thema

Medien berichten über Nachhaltigkeitsmaßnahmen und sollen am besten auch selbst nachhaltig handeln, um dabei glaubwürdig zu bleiben. Die Industrie soll die Chancen der Digitalisierung zur Schonung von Ressourcen und Klima nutzen, anstatt (weiter) zum Ressourcenverbrauch beizutragen. Im Bildungsbereich sorgen Medien für neue Formen der Vermittlung von Nachhaltigkeitsthemen. Gleichzeitig nutzen engagierte Personen und Gruppen die technischen und medialen Möglichkeiten, um auf ihr Thema aufmerksam zu machen und zur Chancengleichheit beizutragen.

In dieser Fachtagung sollen Medien und Nachhaltigkeit zum Thema gemacht werden. Workshops präsentieren aktuelle Projekte und praktische Beispiele für eine kompetente, nachhaltige Nutzung und Gestaltung von Medien, nicht nur für Lehrkräfte, sondern auch für Schülerinnen und Schüler etwa ab Klasse 8 / 9. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich gemeinsam mit einer kleinen Gruppe von Schülerinnen und Schülern (maximal 5) anmelden würden.

Anmeldeschluss ist der 29.01.2014. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie im Flyer sowie unter http://www.schule-der-zukunft.nrw.de

Das Projektteam wünscht frohe Festtage & einen guten Start ins neue Jahr

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Dez 182013
 

Bitte merken Sie sich schon einmal den 12. Februar 2014 vor. Dann findet die Fachtagung “Zukunft machen – mit Medien” in Kooperation mit der NUA statt. Ab dem 13. Januar 2014 sind wir wieder für Sie da.

Mit herzlichen Grüßen 

Ihr Projektteam „NRW denkt nach(haltig)“

NRW denkt nach(haltig) zeichnet die Gewinner 2013 aus

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Dez 062013
 

6. Dezember 2013
 
Medienministerin Dr. Angelica Schwall-Düren empfängt die neun Preisträger aus ganz NRW

(Düsseldorf) Heute erhielten in Düsseldorf insgesamt neun Ge-winner des Wettbewerbs „NRW denkt nach(haltig)“ ihre Preise. Für diese stand eine Summe von insgesamt 8.750 Euro zur Verfügung. Sie gingen an Projekte und Veranstaltungen, die sich auf vorbildliche Weise mit nachhaltigem Handeln auseinandergesetzt haben. Ausgewählt wurden sie unter knapp 70 freien Projektbeiträgen und rund 400 Veranstaltungen, die in diesem Jahr am Wettbewerb teilgenommen hatten.

Die Gewinnerprojekte demonstrieren die Vielfalt des nachhaltigen Handelns und spiegeln ökologische, ökonomische und soziale Aspekte wider. Projekte, die sich mit integrativen oder interkulturellen Ideen, mit dem Eine-Welt-Gedanken und Ressourcenschonung auseinandergesetzt haben, wurden ebenso mit Preisen versehen wie Projekte, die sich mit strukturbildenden Maßnahmen oder Aufklärung über nachhaltige Lebensstile befassten.

Überreicht wurden die Preise von der Ministerin für Bundesangelegen-heiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Angelica Schwall-Düren: “Nachhaltigkeit ist kein Thema nur für einen exklusiven Club weniger Menschen, sondern geht uns alle an. Wenn wir unsere Welt auch in künftigen Generationen noch als lebenswert erleben wollen, dann müssen wir alle uns jetzt dafür einsetzen. Dazu tragen auch die Projekte bei, die heute ausgezeichnet wurden.”

„Wir freuen uns über so viele gute Beispiele dafür, wie soziale Nachhaltigkeit in der Gesellschaft gelebt wird. Deshalb haben wir gerne erneut die Gelegenheit genutzt, als Preisstifter von NRW denkt nach(haltig) die Aufmerksamkeit auf diesen Aspekt des nachhaltigen Handelns zu lenken“, ergänzt Ute Fischer von der Stiftung Gemeinsam Handeln. Die Stiftung des Paritätischen NRW stellte Geldpreise in Höhe von 3.000 € zur Verfügung, um diejenigen Einrichtungen auszuzeichnen, die sich mit Fragen des gesellschaftlichen Miteinanders auseinandersetzen.

Die Agentur Bildung für nachhaltige Entwicklung NRW zeichnete strukturbildende Beiträge zur Nachhaltigkeit aus. „Es liegt im Wesen der Nachhaltigkeit, dass punktuelle Anstrengungen nicht die Lösung sein können. Bildung für nachhaltige Entwicklung hat die dauerhafte Implementierung von Maßnahmen im Blick. Deshalb haben wir ein Projekt und eine Veranstaltung ausgewählt, deren Ergebnisse strukturbildend wirken und anderen als Modell dienen können“, sagte Jiska Troppenz, die Geschäftsleiterin der Agentur.

Hier die Preisträger in der Übersicht:

  • AntiDiskriminierungsBüro Köln / Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V. / Köln: „Leitfaden für einen rassismuskritischen Sprachgebrauch zur Handreichung für JournalistInnen“
  • BUNDjugend NRW / Soest: „ESSEN MACHT…“ (Sonderpreis „Globales Lernen“)
  • Comic On! Theaterproduktion / Köln: „Die Wetter Retter!?“ (Sonderpreis „Globales Lernen“)
  • atavus e.V. / Essen: „sevengardens_dinslaken“ (Sonderpreis „Globales Lernen“)
  • The Global Experience e. V. / Münster, die Agentur department of tomorrow / Münster, die Agentur SuperSocial / Wien: „Digital Participation Camp“ (Gemeinschaftliche Ehrung der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien NRW und der Agentur Bildung für nachhaltige Entwicklung NRW)
  • Europaschule / Dortmund: „Helplight – Strom aus Sonnenlicht für Sambia“ (Sonderpreis „Strukturbildende Projekte“ der Agentur Bildung für nachhaltige Entwicklung NRW)
  • Intres gGmbH / Mönchengladbach: „Kulturküche“ (Preis für soziale Nachhaltigkeit der Stiftung „Gemeinsam Handeln“)
  • Hilfe für psychisch Kranke e.V. Bonn / Rhein-Sieg: „’Seele trifft auf Schule’. Psychische Erkrankungen bei jungen Menschen. Ein Informationsprojekt für Schulen“ (Preis für soziale Nachhaltigkeit der Stiftung „Gemeinsam Handeln“)
  • GarageLab e.V / Düsseldorf: „Drittes Düsseldorfer Repair Café“ (Hauptpreis für soziale Nachhaltigkeit der Stiftung „Gemeinsam Handeln“)

„NRW denkt nach(haltig)“ ist ein offizielles Projekt der UN-Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Auftraggeberin von „NRW denkt nach(haltig)“ ist die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Angelica Schwall-Düren. Unterstützt wird „NRW denkt nach(haltig)“ vom NaturGut Ophoven in Leverkusen. Das Grimme-Institut ist mit der Projektleitung betraut.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und Fotos der Preisträger gibt es unter:
www.nrw-denkt-nachhaltig.de/preistraeger2013

Deutsche UNESCO-Kommission zeichnet „NRW denkt nach(haltig)“ aus

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Nov 272013
 

Als UN-Dekade Projekt prämiert „NRW denkt nach(haltig)“ in diesem Jahr neun gute Beispiele mit 8.750 Euro

(Marl) – Erneut ist „NRW denkt nach(haltig)“ ein ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, die 2005 begonnen hat. Die Auszeichnung wurde am Montag (25.November) in Frankfurt am Main bekannt gegeben: „NRW denkt nach(haltig) zeigt eindrucksvoll, wie zukunftsfähige Bildung aussehen kann. Das Votum der Jury würdigt das Projekt, weil es verständlich vermittelt, wie Menschen nachhaltig handeln“,so Prof. Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees und der Jury der UN-Dekade in Deutschland.

Seit 2008 beschäftigt sich „NRW denkt nach(haltig)“ mit dem Thema „Medien und Nachhaltigkeit“ und versteht sich als eine Plattform für alle Nachhaltigkeitsakteure im Bundesland, um deren Engagement zu unterstützen und ihre Veranstaltungen und Aktionen vorzustellen. Für diese Arbeit wurde das Projekt von der Deutschen UNESCO-Kommission nun zum vierten Mal als UN-Dekade-Projekt gewürdigt.

Insgesamt hat die UNESCO-Kommission in Deutschland während der Dekade von 2005 bis 2014 bislang mehr als 1.800 Projekte ausgewählt: Die Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen dieser weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen: Sie vermitteln Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln.

Nach der UNESCO-Auszeichnung prämiert auch „NRW denkt nach(haltig)“ selbst vorbildliche Nachhaltigkeitsakteure im Bundesland: Immer am Ende des Jahres werden gute Beispiele beim „NRW denkt nach(haltig)“-Wettbewerb gesucht. Dieses Mal hat die Jury neun Projekte und Veranstaltungen ausgewählt, die insgesamt 8.750 Euro Preisgeld erhalten.

Das Geld stiften die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien NRW, die Stiftung Gemeinsam Handeln und die Agentur Bildung für nachhaltige Entwicklung NRW. Am Wettbewerb nehmen alle Seminare, Workshops, Aktionen und sonstige Veranstaltungen teil, die im „NRW denkt nach(haltig)“-Kalender eintragen sind. Bis zum Anmeldeschluss am 31. Oktober 2013 waren es über 400 Einträge und zusätzlich wurden Beiträge von 67 Gruppen und zwei Einzelpersonen eingereicht.

Die diesjährigen Gewinner werden am Freitag, 6. Dezember, ab 12 Uhr in der Staatskanzlei NRW, Düsseldorf, bekannt gegeben und prämiert.

„NRW denkt nach(haltig)“ ist eines der offiziellen UN-Weltdekade-Projekte 2012/2013 und 2014. Mit der Umsetzung des Projektes trägt das Land Nordrhein-Westfalen dazu bei, die Aufgaben der Dekade umzusetzen. Auftraggeberin von „NRW denkt nach(haltig)“ ist die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Angelica Schwall-Düren. Unterstützt wird „NRW denkt nach(haltig)“ vom NaturGut Ophoven in Leverkusen. Das Grimme-Institut ist mit der Projektleitung betraut.

Weitere Informationen:
UN-Dekade-Projekte in Deutschland:
http://www.bne-portal.de/projekte

„NRW denkt nach(haltig)“-Wettbewerb:
https://www.nrw-denkt-nachhaltig.de/wettbewerb

 

Annette Schneider

Projektleitung

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Telefax: 02365 9189-89

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