Endlich ist es soweit. Das Gelände des NaturGuts Ophoven kann durch die finanzielle Förderung des KlimaKreises Köln zu einem bundesweit einzigartigen KlimaErlebnisPark (Arbeitstitel) umgestaltet werden. Mit diesem Projekt werden neue Möglichkeiten für eine Bildung für den Klimaschutz für ein Freigelände erarbeitet und im Gelände des NaturGuts Ophoven pilothaft umgesetzt. Ziel ist, dass alle Besucher des NaturGuts – Kinder und Erwachsene – erkennen, dass der Klimawandel Realität ist und wir Menschen viele Chancen haben, sich aktiv für den Klimaschutz einzusetzen.

Das Gelände soll neue Installationen beinhalten, aber es werden auch existierende Elemente auf dem Gelände des NaturGuts integriert bzw. weiterentwickelt. So soll zum Beispiel in unserem Schulgarten eine neue Installation darauf aufmerksam machen, wie durch einen regionalen und saisonalen Einkauf von Obst und Gemüse eine Menge CO2 eingespart werden kann. Am existierenden Bienenschaukasten soll eine Ergänzungstafel darüber informieren, wie die Bienen durch den Klimawandel beeinflusst werden. Zudem werden weitere Tafeln darüber aufklären, wie sich unsere Natur durch den Klimawandel verändern wird. Diese werden auf dem ganzen Gelände zu finden sein. Es werden nicht nur Texte und “Spielstationen” entstehen, sondern auch QR-Codes werden weiterführende Informationen liefern.

Dr. Hans-Martin Kochanek stellt das Konzept des KlimaErlebnisParks vor: “Aktiver Klimaschutz beinhaltet nicht nur den Bereich der Energie, sondern z.B. auch Konsumverhalten, Ernährung oder Mobilität. Hier kann jeder im Alltag sich klimafreundlich verhalten. Dazu sollen auf dem 60.000 qm großen Gelände neue Installationen entstehen. Die heute schon vorhandenen Dinge zum Thema Erneuerbare Energien sollen in Form von Klima-Erlebnis-Feldern bestehen bleiben und mit neuen Elementen ergänzt werden. So könnte das Wasserrad z.B. mit einem Display ausgestattet werden, welches die erzeugte Energiemenge zeigt und den Bezug zwischen Kraft des Wassers und seiner Nutzung herstellt.

“Die Menschen über das Wissen zum Handeln zu bringen ist eine Idee, die ganz im Sinne des KlimaKreises Köln ist. Wir sind überzeugt, dass der KlimaErlebnisPark mit seinen vielen kreativen Ansätzen dazu beitragen wird, das Wissen um die mit dem Klimaschutz verbundenen Herausforderungen in der Gesellschaft weiter zu verbreiten.

Deshalb unterstützen wir das Projekt sehr gerne und wünschen uns und Ihnen viele Besucher”, sagte Professor Dr. Marc Oliver Bettzüge, Vorsitzender des KlimaKreises Köln, der die Umsetzung des Klimaerlebnisparks mit 198.000 Euro unterstützt.” Der KlimaKreis Köln ist ein Zusammenschluss der wichtigsten Kompetenz- und Verantwortungsträger aus dem Raum Köln in Sachen Klimaschutz. Das im Januar 2009 von der RheinEnergie AG in Kooperation mit der Fachhochschule Köln gegründete Gremium tritt an, innovative und beispielgebende Modell- und Demonstrationsprojekte rund um den Klimaschutz zu fördern, um deren Realisierung in der Region zu ermöglichen. Über die konkrete Förderarbeit hinaus wird der KlimaKreis Köln seine Verantwortung als regionale Plattform rund um das Thema Klimaschutz in Köln wahrnehmen. Ziel ist es, konkrete Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, um mit allen gesellschaftlichen Gruppen sowie den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam weitere Initiativen anzustoßen und in einen aktiven Austausch einzutreten.

Mehr Infos: www.klimakreis-koeln.de

Marianne Ackermann, 1. Vorsitzende des Fördervereins betont: “Es ist wichtig, dass man als Umweltbildungszentrum nicht stehen bleibt, sondern sich ständig weiterentwickelt. Die pädagogische Nutzung der neuen Installationen wird die Arbeit gerade mit höheren Schulklassen weiter bereichern.”

Die Erfahrungen, die das NaturGut Ophoven bei der Bildung für den Klimaschutz auf seinem Gelände machen wird, werden in einen Handbuch für außerschulische Lernorte und interessierte Umweltpädagogen “Klimabildung in der freien Natur” (Arbeitstitel) zusammengefasst und so weitergegeben.

Weitere Informationen erhalten Sie beim NaturGut Ophoven, Ute Rommeswinkel, Tel. 02171/73499-41.

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