Tag der Regionen: Auszeichnung der Akteure nach Qualitätskriterien geplant

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Aug. 172012
 

Der bundesweite Aktionstag „Tag der Regionen“ startet am 21. September 2012 in seine 14. Saison und bietet für die einzelnen Akteure, erwartet werden über 1000 Veranstaltungen, die Möglichkeit sich um eine der zehn Veranstaltungsauszeichnungen „Regional mit Qualität“ zu bewerben. Kerntag ist in diesem Jahr der 30. September, der Veranstaltungszeitraum reicht unter dem Motto „Zukunft durch Nähe – wirtschaftlich, ökologisch, sozial“ vom 21. September  bis 7. Oktober 2012.

Zahlreiche Akteure planen bereits seit Monaten ihre Veranstaltungen. In diesem Jahr kommen noch einige wichtige Aspekte hinzu, die berücksichtigt werden wollen: „Wie vermitteln wir durch unsere Veranstaltung die Inhalte und die Ziele des Aktionstages besonders ansprechend? Wie definiere ich meine Region? Wo kommen beispielsweise bei einem Markt oder Fest die Aussteller her? Ist das, was sie anbieten aus unserer Region? Welche gesellschaftlichen Gruppen unserer Region können wir noch mit einbeziehen?“

Das alles sind Fragen, mit denen sich die Veranstalter in den zweiteiligen Wettbewerbsunterlagen auseinandersetzen müssen. Schon vor Beginn des Aktionszeitraumes gilt es, eine Selbstverpflichtungserklärung einzureichen, die nach dem Aktionstag mit einer Beschreibung der Veranstaltung und einem ausgefüllten Fragebogen ergänzt wird. Die Preisträger der letztjährigen Wettbewerbe zum Tag der Regionen haben erfahren, dass die Ehrungen jeweils einen enormen Schub in die Region brachten. „Aus dem kleinen Mittelstraßenfest zum Tag der Regionen ist noch viel mehr entstanden“, erzählt Elke Selke, Agenda21Koordinatorin des Landkreises Harz, die seit drei Jahren in dieser Region die Entwicklung neuer Aktionen zum Tag der Regionen unterstützt und für das Fest mit verantwortlich war. Der Aktionstag mache regionale Kreisläufe bewusst, werbe für das Gute auf dem Land und lasse die Regionen sich auf ihre Wurzeln besinnen. „Auch bei einer Bewerbung für eine Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „ZukunftsWerkStadt“ war der Landkreis erfolgreich und bestimmt war auch dabei der Erfolg zum Tag der Regionen eine entscheidende Größe“, berichtet Frau Selke. Das Mittelstraßenfest der Stadt Osterwieck in Sachsen-Anhalt hatte 2011 beim Wettbewerb den ersten Preis gewonnen.

Die Auszeichnung 2012 wird Dank der Unterstützung der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis möglich. Der Tag der Regionen wird von der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert. Die Wettbewerbsunterlagen können in den Bundeskoordinationsbüros angefordert oder bequem im Internet heruntergeladen werden.

Veranstaltungen zum Tag der Regionen können noch bis zum 14. September auf der Webseite oder in einem der Koordinationsbüros angemeldet werden.

Weitere Informationen und die Veranstaltungsübersicht unter www.tag-der-regionen.de

Weitere Informationen:

Pressestellen Aktionsbündnis Tag der Regionen,
Koordinationsbüro Nord, Brigitte Hilcher, Zur Specke 4, 34434 Borgentreich, Tel. 05643-948537, Fax 05643-948803, E-Mail: bund-nord@tag-derregionen.de

Koordinationsbüro Süd, Gisela Endt, Museumstraße 1, 91555 Feuchtwangen, Tel. 09852-1381, Fax 09852-615291, E-Mail: bund-sued@tag-der-regionen.de

Einen Schritt voraus… ERDE AN ZUKUNFT

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Aug. 162012
 

Start der dritten Staffel am 23. September 2012 um 20:00 Uhr

Fragen über Fragen sammeln sich in Kinderköpfen. Es sind die Fragen von heute, die sie morgen selbst beantworten müssen. Das wöchentliche KiKA-Wissensmagazin ERDE AN ZUKUNFT hilft Kindern, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Moderator Felix Seibert-Daiker begibt sich dazu auf die Spuren von aktuellen Themen aus den Bereichen Technik, Bildung, Umwelt und Soziales: Vor Ort geht er Fragen, die Kinder beschäftigen, auf den Grund und findet die passenden Antworten für eine nachhaltige Zukunft. Am 23. September startet die dritte Staffel des KiKA-Wissensmagazins. Immer sonntags um 20:00 Uhr heißt es dann ERDE AN ZUKUNFT.

Die Themen:

Sauberes Wasser für alle, 23. September 2012

Wie kann die Wasserknappheit auf der Welt in Zukunft gelöst werden? Auf der Suche nach Antworten, besucht Felix das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig. Hier arbeiten Wissenschaftler an einem Projekt, das die Wassernutzung in Jordanien, einem der trockensten Länder der Welt, verbessern soll: Mit Hilfe von Pflanzenkläranlagen wird Abwasser gefiltert und in sauberes Wasser umgewandelt. Im Studio behandelt Felix zudem anschaulich den bewussten und sparsamen Umgang mit Wasser.

Raus aus dem Stau mit fliegenden Autos?, 30. September 2012

Um die Frage zu beantworten, wie die Mobilität der Zukunft aussieht, schaut Felix bei Firmen vorbei, die an fliegenden Autos tüfteln. Doch was passiert, wenn der komplette Straßenverkehr irgendwann in die Luft verlegt wird? In einem „Was wäre wenn“-Szenario denkt Felix über positive und auch negative Folgen nach, die dies mit sich bringen würde.

Was kommt nach dem Handy? – Kommunikation in der Zukunft, 7. Oktober 2012

Geräte, mit denen wir uns in Zukunft verständigen und Informationen austauschen, beschäftigen das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme in Dresden. Dort testet Felix eine Datenbrille, die uns den Blick auf die reale Welt ermöglicht und gleichzeitig zusätzliche Informationen im Sichtfeld einblendet. Wie z.B. ein Spaziergang durch den Ort mit einer solchen Brille aussehen würde, zeigt der Moderator in einem Selbstversuch.

Schnitzel ohne Schnitzel – Ernährung ohne Fleisch, 14. Oktober 2012

Felix geht der Frage nach, ob eine fleischlose Ernährung in Zukunft möglich sein könnte oder sogar möglich sein muss. Im Fraunhofer-Institut in Freising begibt er sich auf die Suche nach einer klimaneutralen und außerdem gesünderen Alternative: Er probiert einen Fleischersatz aus Erbsen, Weizen und Soja. Zudem erklärt Felix, wie Wissenschaftler in den Niederlanden Fleisch künstlich im Labor herstellen – aus den Zellen von Tieren.

ERDE AN ZUKUNFT ist Teil des KiKA-Projekts, Kinder für das Thema Nachhaltigkeit zu sensibilisieren. So wie auch der zweite KiKA-Kindernachhaltigkeitstag am 7. Dezember 2012 in Düsseldorf: Hier können ausgewählte Zukunftsmacher im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstags ihre Ideen und Visionen miteinander diskutieren und einem großen Publikum präsentieren.

Mehr über die Zukunftsmacher, über das Magazin ERDE AN ZUKUNFT und zum Thema Nachhaltigkeit gibt es unter www.erde-an-zukunft.de

ERDE AN ZUKUNFT ist eine Produktion der tvision im Auftrag von KiKA. Verantwortliche Redakteure sind Matthias Huff, Steffi Warnatzsch-Abra und Miriam Steinhoff.

ERDE AN ZUKUNFT: für Zukunftsmacher und Nach-Vorne-Denker. KiKA für dich.

Weitere Informationen:

Der Kinderkanal von ARD und ZDF, Marketing & Kommunikation,
Gothaer Straße 36, 99094 Erfurt, Tel. +49 361.218–1827, Fax +49 361.218–1831, www.kika-presse.de

Tag der Regionen 2012 auf dem BIO HOF BRINKMANN

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Aug. 152012
 

Regional und BIO – macht Spaß und schmeckt!

Unter dem Motto „regional und BIO – macht Spaß und schmeckt“ veranstaltet der BIO HOF BRINKMANN in diesem Jahr gemeinsam mit dem Bundesverband der Regionalbewegung und dem Aktionsbündnis Tag der Regionen am 30. September 2012 – dem Erntedanktag – einen bunten Markt der biologischen Vielfalt auf dem Hofgelände in der Fröbelstraße 4 in Lage-Hagen. Die Aktion ist eingebunden in das, vom NRW-Landwirtschaftsministerium initiierte, Pilotprojekt „Regional-Vermarktung von BIO-Produkten in Ostwestfalen-Lippe“.

Mit dem übergeordneten Motto zum bundesweiten Tag der Regionen „Zukunft durch Nähe – wirtschaftlich, ökologisch, sozial“ möchte das Aktionsbündnis „Tag der Regionen“ den Zusammenhang zwischen einer funktionierenden Nahversorgung im ländlichen Raum und der Lebensqualität einer Region betonen: Der kurze Weg zum Laden um die Ecke, zum Arzt in der Nachbarschaft, zur Schule in vertretbarer Busentfernung oder zum Theaterabend ein paar Orte weiter, Nahversorgung hat viele Facetten – eine davon ist auch die regionale Nahversorgung mit in der Region erzeugten BIO-Lebensmitteln.

Im Rahmen des Aktionstages zeigen am 30. September 2012 von 11 bis 18 Uhr auf dem BIO HOF BRINKMANN die BIO-Erzeuger der Region Ostwestfalen-Lippe, was die Region an BIO zu bieten hat. Eröffnet wird der Markt um 10 Uhr mit einem Erntedankgottesdienst. Danach darf geschaut, gestaunt und vor allen Dingen probiert und damit die BIORegion erschmeckt werden. Maite Kelly – zuletzt „Lets Dance“-Gewinnerin, Kind der legendären Kelly-Family und Moderatorin der Dokureihe „Da wird mit übel“ auf ZDFneo – und Matthias Carl von Carl Catering aus Detmold kochen gemeinsam und verköstigen das Publikum mit regionalen BIO-Leckereien. Eine  Podiumsdiskussion mit regionalen Landwirten, Bioverarbeitern und Johannes Remmel, Schirmherr des Tages der Regionen und Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen bietet spannende Infos zum Thema „wie regional is(s)t bio?“ Für Spaß ist auch gesorgt – beim Stoppelgolf oder beim Puppentheater kommen auch die kleinen Gäste nicht zu kurz. Wie auch beim Quiz „regio-bio-owl“, bei dem insbesondere Kinder ihr Wissen über die auf dem Markt angebotenen Produkte testen und damit spannende Preise gewinnen können. Bereichert wird das Rahmenprogramm zusätzlich durch die Vereine und Institutionen vor Ort, die zeigen, was über BIO hinaus das Dorf, das in diesem Jahr auch seinen 1000. Geburtstag feiert, zu bieten hat. Die Entwicklung des Dorfes wird in einer Fotoausstellung gezeigt.

Über den Tag der Regionen.

Der Tag der Regionen schafft jährlich eine deutschlandweite Plattform, auf der sich Vereine, Initiativen, Verbände, Betriebe,  Handwerker, Landwirte und viele andere vernetzen können. Die vielen Tausend Veranstalter vor Ort präsentieren  Nahversorgungskonzepte, organisieren Betriebsführungen, Regional- und Umweltmärkte, Exkursionen, regionale Kochevents, Landkreisfeste und vieles mehr. Nicht selten kommt es vor, dass alle Betriebe und Vereine eines Ortes in die Planungen eingebunden sind. Sie nutzen den Tag der Regionen, um sich zu präsentieren und die Entwicklung ihrer Region aktiv zu fördern.

Geplant sind derzeit ca. 1.000 Aktionen in ganz Deutschland im Aktionszeitraum vom 21. September bis 7. Oktober 2012 – weitere Infos www.tag-der-regionen.de. Über das Pilotprojekt „Regional-Vermarktung von BIO-Produkten in Ostwestfalen- Lippe“.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW fördert für zwei Jahre in der Region Ostwestfalen-Lippe ein Pilotprojekt mit dem Ziel: Herauszufinden, wie die Situation auf dem heimischen, regionalen Bio-Markt zwischen Erzeugern, Verarbeitungs- und Lagerunternehmen, dem Handel und allen anderen an der Bio-Wertschöpfungskette beteiligten Unternehmen und Dienstleistern im Sinne regionaler Wirtschaftskreisläufe verbessert werden kann. Ziel ist es, interessierte Marktpartner und Initiativen stärker zu vernetzen, Kooperationsmodelle zu entwickeln, Synergiepotenziale zu realisieren, Betriebe hinsichtlich der existierenden Optimierungspotenziale und Fördermöglichkeiten zu beraten, gemeinsame Vermarktungskonzepte zu entwickeln und durch intelligente Logistikkonzepte auch umzusetzen. Weitere Infos unter www.bioregio-owl.de.

Über den BIO HOF BRINKMANN.

Seit drei Jahrzehnten baut die Familie Brinkmann in Lage-Hagen biologische Produkte auf hohem Niveau an. In der zweiten BIO-Generation möchten Inken und Frederik Brinkmann und Wiebke Brinkmann-Roitsch nun auf dem Hof – im Café auf dem BIO HOF BRINKMANN, bei Wildkräuterseminaren, im Kartoffellädchen oder im BioGärtchen – Menschen mit Ihrer engagierten Arbeit für Qualitätsprodukte der Region begeistern: für gesundes Essen und Trinken, bei dem die Kunden wissen, wo es herkommt, sowie für aufrichtige, herzliche Gastfreundschaft. So vereinen sich unter der neuen Leitung des Hofes Gesundheit, Lebensfreude, Genuss und die Wiederbelebung des Ortskerns miteinander.

Der BIO HOF BRINKMANN- ein mit viel Liebe zum Detail gestalteter Ort – lädt zum Verweilen und Entspannen ein und ist eine Antwort, wie man dem schnellen Wandel in der Landwirtschaft begegnen kann. Die Neugier auf neue leckere gesunde Rezepte und schonende Zubereitungsarten garantiert den Gästen kreative, kulinarische Gaumenfreuden – egal ob im Hofcafé oder bei den Seminaren. Außerhalb des Tages der Region ist das Café samstags und sonntags von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet.

Pressekontakte.

Aktionsbündnis „Tag der Regionen“
www.tag-der-regionen.de
Brigitte Hilcher
Zur Specke 4 | 34434 Borgentreich
Tel. 05643-948537 | Fax 05643-948803
bund-nord@tag-der-regionen.de

BIO HOF BRINKMANN | Wiebke Brinkmann-Roitsch
Fröbelstraße 4 | 32791 Lage
Telefon (05232) 5749 | Mobil (0173) 5289968
wiebke.brinkmann@hof-brinkmann.de | www.bio-hof-brinkmann.de

TK-SCRIPT, Maternus Thöne,
Breite Str. 51
53111 Bonn
Tel. 0228-692447 Fax 0228-692486
projekt@bioregio-owl.de

Schülern helfen erfolgreich zu sein: Grundlagen des Kooperativen Lernens

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Aug. 142012
 

Dreimal Praxis für den Unterricht

Zum Thema
„Schülern helfen, erfolgreich zu sein!“ ist der Grundgedanke des Kooperativen Lernens. Es bedeutet, dass sich Schülerinnen und Schüler gegenseitig bei der Arbeit unterstützen und gemeinsam (in Partner- oder Gruppenarbeit) zu Ergebnissen gelangen. In gut strukturierten Lerngruppen wird unter Zuhilfenahme von zahlreichen Methoden ein hohes Aktivierungsniveau der Lernenden erreicht.

Als Pädagogik beinhaltet Kooperatives Lernen ein ganzes Spektrum an Lernübungen, in denen Schülergruppen zusammenarbeiten. Es kann so einfach und informell erfolgen wie Partnerarbeit beim Think-Pair-Share-Verfahren, bei dem Schülerinnen und Schüler eine Frage individuell überdenken, ihre Ideen mit einem anderen besprechen, um eine gemeinsame Antwort zu formulieren, die sie dann mit der ganzen Klasse teilen, bis hin zu komplexen Lernarrangements wie Gruppenrallyes oder Concept-Building-Übungen.

Viele Lehrerinnen und Lehrer haben für sich entdeckt, dass Kooperatives Lehren und Lernen zu einem verbesserten Unterrichtsklima führt und die Lehrkraft in den Stunden stark entlastet. Insbesondere bei großen Lerngruppen ergeben sich hier gute Möglichkeiten, viele Schülerinnen und Schüler gleichzeitig zu aktivieren und auch individuell beobachten und betreuen zu können.

Die drei Säulen des Kopperativen Lernens sind demnach auch eine sichere Lernatmosphäre, die unterrichtlichen Aktivitäten (das aktive Tun der Schüler) und 5 Basis-Elemente, wie z.B. die Förderung sozialer Fähigkeiten und die Reflexion des Gruppenprozesses.

Die Fortbildung ist im Wesentlichen praktisch ausgerichtet, mit vielen Beispielen und der Möglichkeit, die Methoden, Prinzipien usw. auszuprobieren. Die Fortbildung findet mit drei aufeinander aufbauenden Bausteinen im Zweiwochenrhythmus statt. Eine Teilnahme ist nur an allen drei Terminen möglich.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ergebnisse der Umweltbegleitforschung Elektromobilität – Endbericht und fünf Teilberichte veröffentlicht

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Aug. 132012
 

In acht Modellvorhaben wurde 2010/2011 das Förderprogramm „Modellregionen Elektromobilität“ des Bundesverkehrsministeriums durchgeführt. Das Wuppertal Institut wurde mit der Umweltbegleitforschung beauftragt, die jetzt abgeschlossen wurde. Im Zentrum der Untersuchung stand die Aufbereitung der Erfahrungen mit den Elektrofahrzeugen in den Modellregionen hinsichtlich der energiebezogenen Parameter und der nach Fahrzeugsegmenten differenzierte Vergleich mit herkömmlichen Fahrzeugen. Im Endbericht wird festgestellt, dass Elektrofahrzeuge betrieben mit Strom aus erneuerbaren Energien eine deutlich bessere Klimabilanz haben als fossil betriebene Pkw. Die Studie empfiehlt u.a. den Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung zu stabilisieren. Das sei eine notwendige Bedingung für die durch Elektrofahrzeuge zukünftig erreichbare CO2-Entlastung im Straßenverkehr. Aus Umweltsicht sei weitere Forschung und Entwicklung u.a. insbesondere zur Energieeffizienz, zum Materialeinsatz und zur Haltbarkeit der Batterien wichtig. Weiteren Forschungsbedarf sieht die Studie bei der ökosystemaren Beurteilung ebenso wie in der Erforschung der verkehrssystemaren Wirkungen. Dabei sollte die optimale Verknüpfung mit den aus Umweltsicht bedeutenden Zielen der Verkehrsvermeidung und Verkehrsverlagerung weiter erkundet werden.

Der Endbericht ist in der Reihe „Wuppertal Report“ unter dem Titel „Modellregionen Elektromobilität“ erschienen und steht zusammen mit fünf Teilberichten zur Verfügung unter: http://www.wupperinst.org/projekte/proj/index.html?projekt_id=391

Deutsche Welle – Dossier „UN-Jahr der Genossenschaften“

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Aug. 102012
 

Die Deutsche Welle bietet diverse Dossiers zu unterschiedlichen Themen an, u.a. zum UN-Jahr der Genossenschaften“.

Das Dossier geht Fragen wie bspw. „Was zeichnet eine Genossenschaften im 21. Jahrhundert aus? Warum erlebt das Modell gerade in Krisenzeiten einen Boom? Und welchen Vorteil hat der Einzelne?“ nach.

Das Dossier sowie Informationen zur Deutschen Welle finden Sie unter: http://www.dw.de/dw/article/0,,16087886,00.html

Globales Bildungsnetzwerk und Medienkompetenz

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Aug. 092012
 

Die international agierende Nichtregierungsorganisation „The Global Experience e.V.“ hat zum Ziel, „Globale Bildung“ in doppelter Hinsicht zu stärken. Zum einen sollen durch soziale Projekte Ausbildungschancen von Kindern und Jugendlichen weltweit gestärkt werden, zum anderen soll Bildung für nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen gerade bei jungen Menschen weltweit gefördert werden.

Im Fokus steht dabei die Verknüpfung von Themen der entwicklungspolitischen und interkulturellen Bildungszusammenarbeit in Zusammenhang mit der praktischen Ausbildung von Medienkompetenz. Für die nächsten Jahre ist u.a. der Aufbau eines Netzwerks für junge Lehrer/-innen mit Interesse an interkultureller, antirassistischer und entwicklungspolitischer Arbeit geplant.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.theglobalexperience.org/start.php

Jung, grün & stachlig!

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Aug. 082012
 

Der Bundesverband der GRÜNEN JUGEND wurde 1994 gegründet und ist die politische Jugendorganisation von Bündnis 90/Die Grünen. Er vertritt junge Positionen in und außerhalb der Partei. Die GRÜNE JUGEND steht inhaltlich der Partei nahe, agiert jedoch unabhängig und nimmt ihr gegenüber auch kritische Positionen ein. Mitglied kann jede/r im Alter bis 28 Jahren werden. Zudem kann mensch sich bei der GRÜNEN JUGEND engagieren und Mitglied werden, ohne Mitglied in der Partei zu sein. Die GRÜNE JUGEND ist Mitglied im RPJ (Ring Politischer Jugend), dem Zusammenschluss der großen politischen Jugendverbände in Deutschland.

Auf der Website GRÜNEN JUGEND finden Interessierte jede Menge Infos zum Selbstverständnis sowie zur (Mit)Arbeit, aktuelle News aus allen Bereichen der Nachhaltigkeit sowie auch eine Podcastreihe zum Internationalen Jahr der Genossenschaften 2012. .

„Gelbe Seiten“ der Waldpädagogik online

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Aug. 072012
 

Waldpädagogen und Einrichtungen gesucht!

Seit Ende Juni ist das neue Netzwerk www.in-den-wald.de der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, des Bund Deutscher Forstleute, der Deutschen Waldjugend und des Bundesverbandes der Natur- und Waldkindergärten online. Entstanden aus dem Internationalen Jahr der Wälder 2011, soll das Netzwerk als „Gelbe Seiten“ der Waldpädagogik allen Interessierten die Möglichkeit bieten, nach  waldpädagogischen Aktivitäten und Ansprechpartnern vor Ort zu suchen.

Momentan sind alle Waldpädagogen und waldpädagogische Einrichtungen aufgerufen, sich in das Netzwerk einzutragen. Hier können sich die Akteure und Einrichtungen mit ihren Qualifikationen, Schwerpunktthemen, Honorarvorstellungen und Angeboten ausführlich vorstellen. Die Einträge auf der Internetseite sollen von den Anbietern selbst gepflegt werden, um immer auf dem aktuellen Stand zu sein. Eine Betreuung, z.B. durch das Freischalten von Inhalten, sichert die Seriosität der Einträge.

Mit Experten den Wald entdecken Nach dieser Anfangsphase wird „in-den-wald.de“ die ideale Suchmaschine für all diejenigen sein, die den Wald unter fachkundiger Leitung erleben wollen. Suchende können schnell und direkt Ansprechpartner in ihrer Region finden oder Kontakte zum Anbieter aufnehmen.

Neben dieser Datenbank enthält www.in-den-wald.de weiterführende Informationen zur Waldpädagogik im Allgemeinen und dem richtigen Verhalten im Wald in Form eines Waldknigge. Des Weiteren gibt es eine Rubrik für waldpädagogische Materialien. Diese wird nach und nach ausgebaut und mit verschiedenen Publikationen und Online-Tools gefüllt, die sich in unterschiedlicher Weise mit dem Thema Wald auseinandersetzen. Ein virtueller Waldspaziergang ergänzt das Angebot und steigert die Attraktivität der Seite.

Unsere Wälder bieten nahezu unerschöpfliche Welten für kleine und große Entdecker. Bäume, Pflanzen, Tiere – wer das vielfältige Miteinander im Wald selbst erlebt, begreift unmittelbar, wie alles in der Natur zusammenhängt. Von der Erlebniswanderung bis zum Jugendwaldheim, vom Waldmobil bis zum Waldkindergarten – das waldpädagogische Angebot ist groß und hat für jeden etwas.

Die SDW, gegründet 1947, ist eine der ältesten deutschen Umweltschutzorganisationen. Heute sind in den 15 Landesverbänden rund 25.000 aktive Mitglieder organisiert. Ziel des Verbandes ist es, den Wald für den Menschen zu erhalten. Das Heranführen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an den Wald ist ein Schwerpunkt ihrer Arbeit. Besonders erfolgreich und bekannt sind die Waldjugendspiele, Waldschulen, Schulwälder, Waldjugendheime und die jährlichen bundesweiten Waldpädagogiktagungen. Das Waldmagazin „Unser Wald“ erscheint alle zwei Monate in einer Auflage von 10.000 Stück. Weitere Infos unter www.sdw.de.

Gefährliche Käfer breiten sich in Deutschland aus

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Aug. 062012
 
  • Experten kritisieren die zu lasche Reaktion der Behörden
  • SDW fordert bessere Bekämpfung

Zwei asiatische Käfer bedrohen die Bäume in Deutschland. Der Asiatische Laubholzbockkäfer hat im Verpackungsholz, Kisten oder Paletten den Weg nach Deutschland gefunden. Der Citrusbockkäfer wurde seit 2005 auf Pflanzenimporten von Ahornbäumchen aus China entdeckt. Beide befallen bei uns völlig gesunde Bäume und können sie binnen weniger Jahre zum Absterben bringen. Befallen werden fast alle Laubbaumarten einschließlich der Obstbäume.

Sind Bäume befallen, muss man schnell reagieren. Das heißt, die Bäume müssen gefällt werden, bevor aus den Larven Käfer werden und sich weiter verbreiten können. Anschließend sind in einem festgelegten Umkreis verstärkte Kontrollen notwendig und alle Pflanzenreste müssen sofort verbrannt werden. Hinweise auf einen Befall sind Einbohrlöcher, Saftfluss, Fraßgänge und Holzspäne. Beim letzten aktuellen Befall im Juni 2012 in einem Stadtteil von Bonn mussten alle befallenen Bäume gefällt, vor Ort gehäckselt und in einem geschlossenen Behälter zum Verbrennen gebracht werden.

Die Gefahr des Einschleppens wird immer größer. Ferner können sich aufgrund des Klimawandels beide Käfer in Europa etablieren und vermehren. Bisher sind die Maßnahmen der Bekämpfung nicht ausreichend. In Italien hat z.B. der Citrusbockkäfer ein Gebiet von über 200 Quadratkilometer erobert und wird nach Expertenmeinung nicht mehr ausgerottet werden können.

Damit dies nicht auch in Deutschland passiert, fordert die SDW ein stärkeres Zusammenarbeiten auf EU- und nationaler Ebene, eine Überprüfung der Gegenmaßnahmen und hohe Strafen bei Zuwiderhandlung. Stärkere Kontrolle des Verpackungsholzes gehören ebenso dazu wie die Überlegung, ob bestimmte Pflanzensortimente, die ein hohes Risiko des Einschleppens gefährlicher Schadorganismen haben, überhaupt noch eingeführt werden sollen.

Die SDW, gegründet 1947, ist eine der ältesten deutschen Umweltschutzorganisationen. Heute sind in den 15 Landesverbänden rund 25.000 aktive Mitglieder organisiert. Ziel des Verbandes ist es, den Wald für den Menschen zu erhalten. Das Heranführen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an den Wald ist ein Schwerpunkt ihrer Arbeit. Besonders erfolgreich und bekannt sind die  Waldjugendspiele, Waldschulen, Schulwälder, Waldjugendheime und die jährlichen bundesweiten Waldpädagogiktagungen. Das Waldmagazin „Unser Wald“ erscheint alle zwei Monate in einer Auflage von 10.000 Stück.

Weitere Infos unter www.sdw.de.

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