Mehr als nur dabei! Migration, Partizipation und Medien

 News, News zum Thema  Kommentare deaktiviert für Mehr als nur dabei! Migration, Partizipation und Medien
Okt. 152012
 

Medien prägen die Bilder unserer Gesellschaft. Das hat Konsequenzen für die Wahrnehmung und Wertschätzung ethnischer und kultureller Minderheiten. Zugleich bilden Medien auch die Plattform für öffentliche Kommunikation zwischen Individuen und einzelnen Gruppen, weshalb gleichberechtigte Zugangschancen und kompetente Nutzungsformen so wichtig sind. Sie kommen immer dann zum Tragen, wenn sich die Beteiligten in den Medien wiedererkennen (können) und dort die für sie wichtigen Informationen finden – verkörpert durch die Medienmacher: Journalisten, Redakteure, Moderatoren oder Autoren mit Migrationshintergrund.

Ein Blick in die aktuelle Medienlandschaft zeigt, dass es einige Beispiele für die Beteiligung von Migranten und Migrantinnen im Medienbetrieb gibt. Auch wird in TV, Radio, Internet und Print über Themenfelder wie Integration und Migration berichtet. Aber wo genau stehen wir heute? Haben sich die Redaktionen wirklich geöffnet oder dürfen Migranten doch nur sogenannte „Migrantenthemen“ besetzen? Wie sehen die Bilder aus, die der Gesellschaft von den Medien zur Verfügung gestellt werden? Und wie spricht man Menschen mit Migrationshintergrund in der Medienkompetenzförderung an?

Die Fachtagung „Mehr als nur dabei! Migration, Partizipation und Medien“ möchte einen Blick hinter die Kulissen wagen, gemeinsam mit Medienmacher(inne)n und Vertreter(inne)n von Medienprojekten. Die Veranstaltung findet am 26. Oktober 2012 im Kölner KOMED statt. Sie richtet sich an Medienmacher, Menschen aus Migranten-Organisationen, -Verbänden und -Vereinen sowie an Interessierte.

„Mehr als nur dabei! Migration, Partizipation und Medien“ ist eine gemeinsame Veranstaltung des Grimme-Medienbildungsprojekts „Medienkompetenz in der Öffentlichkeit“, das von der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt wird, und der Grimme-Akademie mit dem Projekt „media4us“. Die Teilnahme ist kostenlos, eine verbindliche Zusage sollte bis zum 15. Oktober erfolgen.

26. Oktober 2012
10.00 bis 16.30 Uhr
KOMED, Im Mediapark 7, 50670 Köln

Bei Fragen und für Informationen:
Hildegard Engler, engler@grimme-institut.de, Tel.: 02365.9189 45

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=1609

Engagierte Kinder gestalten Zukunft

 News, News zum Thema  Kommentare deaktiviert für Engagierte Kinder gestalten Zukunft
Okt. 152012
 

2. KiKA Kinder-Nachhaltigkeitstag in Düsseldorf am 7. Dezember

Kinder können viel bewegen, wenn es um ihre Zukunft geht. Nach dem großen Erfolg des 1. KiKA Kinder-Nachhaltigkeitstages 2011 geht der Kinder- Kongress daher am 7. Dezember 2012 im MARITIM Hotel Düsseldorf in die zweite Runde. Die Veranstaltung ist eingebunden in den Deutschen Nachhaltigkeitstag. Das Wort „Nachhaltigkeit“ hören Kinder überall. Der Kinder-Kongress soll dabei helfen, es mit konkreten Inhalten zu füllen. Gemeinsam wollen KiKA und die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis Kinder dazu ermutigen, sich mit problematischen Entwicklungen in Gegenwart und Zukunft zu beschäftigen. Die jungen Teilnehmer erhalten zudem die Möglichkeit, Konsequenzen und Gestaltungspotenzial des eigenen Handelns im globalen Kontext nachzuvollziehen. Gemeinsam werden konkrete Forderungen zur weltweiten Weichenstellung für eine bessere Zukunft gestellt. „Kinder wollen sich für ihre Zukunft engagieren, oft fehlt ihnen aber die geeignete Plattform. KiKA und die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis bieten engagierten Zukunftsmachern die Möglichkeit, eigene Ideen weiter zu entwickeln und mit Experten zu diskutieren. Der KiKA Kinder-Nachhaltigkeitstag ist die Zukunftswerkstatt für die Erwachsenen von morgen“, erklärt Steffen Kottkamp, Programmgeschäftsführer des Kinderkanals von ARD und ZDF.

In vier spannenden Workshops entwickeln 50 „Zukunftsmacher“ im Alter von acht bis 13 Jahren ihre eigenen Zukunftsvorstellungen und konkrete Ideen für ein nachhaltiges Miteinander. Felix Seibert-Daiker, Moderator des Wissensmagazins „ERDE AN ZUKUNFT“ bei KiKA, führt die Teilnehmer durch das Tagesprogramm. Neben den Fragen „Stadt der Zukunft – Wie wollen wir in 30 Jahren leben?“ oder „Die Zukunft der Erde – Was können wir für den Klimaschutz tun?“ warten die spannenden Themen „Ernährung der Zukunft – Wie wollen wir uns in Zukunft ernähren?“ und „Gemeinsam in die Zukunft – Wie stärken wir den Zusammenhalt?“ auf die Teilnehmer. Unterstützt werden sie dabei beispielsweise von Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Deutschen Welthungerhilfe, dem Kinderbuchautoren und Klimaschutzexperten Stefan Rahmstorf sowie weiteren Experten und Prominenten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, die den Zukunftsmachern von Morgen spannende Anregungen und Impulse geben. Die Workshops leiten beliebte KiKAModeratoren wie beispielsweise Eric Mayer („pur+“ / ZDF) oder Muschda Sherzada („Tigerenten Club“ / SWR).

Ihre Vorstellungen und Forderungen fassen die jungen „Zukunftsmacher“ in einer Deklaration zusammen, die im Beisein zahlreicher bekannter Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Kultur im Plenum des Deutschen Nachhaltigkeitstages an Außenminister Guido Westerwelle übergeben wird.

Weitere Informationen:
Der Kinderkanal von ARD und ZDF, Marketing & Kommunikation, Gothaer Straße 36, 99094 Erfurt, Tel. +49 361.218–1827, Fax +49 361.218–1831, www.kika-presse.de Mehr über die Zukunftsmacher, über das Magazin „ERDE AN ZUKUNFT“ und zum Thema Nachhaltigkeit gibt es unter www.erde-an-zukunft.de.

Der Kongress
Rund 800 Teilnehmer besuchen jährlich Deutschlands führenden Wirtschaftskongress zu Themen nachhaltiger Entwicklung – 2012 bereits zum fünften Mal. Renommierte Redner aus Wirtschaft, Politik, Forschung und Gesellschaft beziehen in Keynotes und Diskussionen Position zu aktuellen Entwicklungen. Die Gala zur Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises führt am Abend zudem Persönlichkeiten zusammen, die ihren Beitrag zum Erhalt einer lebenswerten Welt leisten: durch karitatives Engagement, Schonung der Umwelt und vorbildliches Management.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Regionalbewegung fordert regionale Wirtschaftskreisläufe bei der Schulverpflegung

 News, News zum Thema  Kommentare deaktiviert für Regionalbewegung fordert regionale Wirtschaftskreisläufe bei der Schulverpflegung
Okt. 122012
 

Gefrorene Erdbeeren aus China werden zur Schulverpflegung in Deutschland eingesetzt. Tausende Transportkilometer haben sie hinter sich. Im Herbst stehen beim Schulmittagstisch Erdbeeren auf dem Speiseplan, ein Frühsommerprodukt in Deutschland. Tausende Kinder erkranken – billige Massenverpflegung für Schulkinder ist die Regel. Der Durchschnittspreis für das Schulmittagessen liegt weit unter drei Euro. Qualitätsansprüche oder gesundheitliche Aspekte spielen leider nur eine nachrangige Rolle.

Der Bundesverband der Regionalbewegung fordert daher eine möglichst flächendeckende Essensversorgung aus den jeweiligen Regionen. Angefangen von der Produktion der Zutaten bis zur Verteilung in den Schulen. Regionale Lebensmittel ermöglichen kurze Wege, eine Stärkung der örtlichen Wirtschaftskraft, engere Beziehungen zu den Produzenten und Verarbeitern und dadurch eine höhere Transparenz. „Die regionale Herkunft der Schulverpflegung ermöglicht in erster Linie einen hohen Frischegrad der Waren. Durch die Einbindung regionaler, leistungsstarker mittelständischer Betriebe kann somit auch die Wirtschaftskraft rund um einen Schulstandort gestärkt werden“ betont Heiner Sindel, 1. Vorsitzender des Bundesverbandes der Regionalbewegung e.V.

Durch die kurzen Wege von der Schulspeisung zum regionalen Rohprodukt wird nicht nur im Sinne der Qualitätssteigerung die Transparenz erhöht. Diese Nähe kann als praktischer Ansatz in der Bildungsarbeit genutzt werden, um den Kindern den Wert einer ausgewogenen und gesunden Ernährung näher zu bringen und das Wissen zu fördern, wo Nahrungsmittel herzkommen und wie sie produziert werden. Gleichzeitig können sie für den Mehrwert regionaler Produkte und Kreisläufe sensibilisiert und die Identifikation mit der eigenen Region gestärkt werden. Der Vorteil, der sich durch derartiges Verständnis für zukünftige Generationen ergibt, ist von unschätzbarem Wert. Unerlässlich ist auch die feste Integration von Bildungsmaßnahmen zu gesunder Ernährung in den Unterricht. Zusammen mit der Zubereitung von Speisen aus frischen, regionalen Zutaten kann eine erhebliche Verbesserung der Gesundheit von Kindern in Schulen und Kindertagesstätten erwartet werden.

Es braucht klare Rahmenbedingungen von Seiten politischer Entscheidungsträger, die aus Sicht der Regionalbewegung folgenden Ansprüchen genügen müssen: Schulverpflegung ist zukünftig verbindlich regional, saisonal und gesundheitlich ausgewogen zu gestalten. Es sind gezielt regionale Lebensmittelproduzenten und –verarbeiter vor Ort einzubinden. Es braucht bundesweit verbindliche Qualitätsstandards für die Essenszubereitung im Rahmen der Richtlinien für Ganztagsschulen und Ganztagsbetreuung. Es muss eine ausreichend finanzielle Ausstattung gewährleistet werden, um eine qualitativ hochwertige Schulverpflegung zu ermöglichen. Dadurch soll insbesondere die Verarbeitung von gesunden Zutaten und eine sozial gerechte Bezahlung der beteiligten personellen Ressourcen gewährleistet werden. Ein eigenes bundesweites Programm zur Unterstützung der Bemühungen in den einzelnen Bundesländern wäre hierfür sinnvoll.

Das aktuelle Positionspapier zur regionalen Schulverpflegung des Bundesverbandes der Regionalbewegung e.V. finden Sie unter www.regionalbewegung.de

Der Bundesverband der Regionalbewegung e.V.
Der BRB versteht sich als Interessenvertretung für die vielfältigen Akteure im ländlichen Raum sowie als Informationsplattform für Verbraucher und Medien zum Thema Regionalität. Unter dem Dach des Bundesverbandes der Regionalbewegung schließen sich einzelne Initiativen zusammen, um gemeinsam Verantwortung für die Erhaltung der Lebensgrundlagen zu übernehmen, sich gegenseitig zu unterstützen und kreativ Umsetzungsmöglichkeiten für die jeweilige Region zu finden.

Pressekontakt:
Nicole Weik
Bundesverband der Regionalbewegung e.V.
Museumstraße 1, 91555 Feuchtwangen
Tel. 09852-1381, E-Mail weik@regionalbewegung.de

Deutscher Nachhaltigkeitspreis in diesem Jahr auch für Städte und Gemeinden

 News, News zum Thema  Kommentare deaktiviert für Deutscher Nachhaltigkeitspreis in diesem Jahr auch für Städte und Gemeinden
Okt. 112012
 

Erstmals wird im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises in diesem Jahr eine Auszeichnung in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Städte und Gemeinden“ verliehen, auf den sich insgesamt 119 Beiträger beworben hatten. Insgesamt 18 Kommunen wurden für ihre Beiträge zum Thema nachhaltige Stadtentwicklung oder in den Bereichen Governance & Verwaltung, Klima & Ressourcen, Mobilität & Infrastruktur, Arbeit & Wirtschaft, Bildung & Integration oder Lebensqualität & Stadtstruktur nominiert, daneben standen außerdem die drei Hauptkategorien Großstadt, mittlere Stadt und Kleinstadt.
Außerdem gibt es einen Sonderpreis „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ der deutschen UNESCO-Kommission. Zu den potentiell Ausgezeichneten zählen u.a. Städte wie Freiburg, Leipzig, Ludwigsburg, Pirmasens, Ahlheim oder Barnsdorf.
Die endgültigen Gewinner werden am 6. Dezember auf dem Nachhaltigkeitstag der Kommunen in Düsseldorf bekannt gegeben.

Der Preis will vor allem jene Städte und Gemeinden honorieren, die trotz knapper finanzieller Mittel einen Beitrag zu nachhaltigen Stadtentwicklung leisten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jugendwettbewerb „Entdecke die Vielfalt: Natur gestalten!“

 News, News zum Thema  Kommentare deaktiviert für Jugendwettbewerb „Entdecke die Vielfalt: Natur gestalten!“
Okt. 092012
 

Seit dem 01. Oktober 2012 läuft der 43. Internationale Jugendwettbewerb „jugend creativ“ der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Das diesjährige Thema lautet „Entdecke die Vielfalt: Natur gestalten!“ Kinder und Jugendliche sind dazu aufgerufen, Beiträge zum Thema Natur- und Artenschutz einzureichen und sich so über ihr Verhältnis zur Umwelt Gedanken zu machen. Der Wettbewerb ist in drei Kategorien unterteilt: Bildgestaltung (Klassenstufen 1 bis 13), Kurzfilm (Klassenstufen 5 bis 13) und Quiz (Klassenstufen 1 bis 9). Denkbar sind die unterschiedlichsten Gestaltungsformen, die von Collagen, Zeichnungen und Fotografien über Animationsfilme bis hin zu Reportagen reichen können. Kurzfilmbeiträge können in einem wettbewerbseigenen Videoportal hochgeladen werden. Neben Geld- und Sachpreisen erwartet die GewinnerInnen auch ein einwöchiger Kreativworkshop in der Internationalen Bildungsstätte Jugendhof Scheersberg an der Ostsee.

Einsendeschluss ist der 21. Februar 2013.

Weitere Informationen finden Sie hier

UNESCO Aschberg-Stipendien für junge Künstler

 News, News zum Thema  Kommentare deaktiviert für UNESCO Aschberg-Stipendien für junge Künstler
Okt. 082012
 

Nach einer längeren Pause seit dem Jahr 2007 sind die UNESCO Aschberg-Stipendien mit dem Jahr 2012 zurück. Das Förderprogramm hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kreativität, kulturelle Diversität und interkulturellen Austausch zu fördern, indem es jungen KünstlerInnen Aufenthalte in Künstlerresidenzen im Ausland finanziert. Die BewerberInnen sollten zwischen 25 und 35 Jahre alt sein und aus den Bereichen Kreatives Schreiben, Bildende Kunst oder Musik kommen. Insbesondere KünstlerInnen aus Entwicklungsländern sollen so die Möglichkeit erhalten, wertvolle Ausbildungserfahrungen und kulturelle Eindrücke zu sammeln.

Seit Beginn des Programms im Jahr 1994 wurden 650 Stipendien and KandidatInnen aus 72 Ländern vergeben.

Die Bewerbungsfristen für das Jahr 2013 liegen zwischen Mitte Oktober und Jahresende 2012.

Weitere Informationen finden Sie hier

 

Tag der Regionen zeigt die Stärke der Regionen

 News, News zum Thema  Kommentare deaktiviert für Tag der Regionen zeigt die Stärke der Regionen
Okt. 022012
 

Der dezentrale Aktionstag „Tag der Regionen“ macht noch bis zum 7. Oktober Werbung für die Regionen – für regionale Produkte, regionale Dienstleistungen und regionales Engagement. Die Veranstaltungen präsentieren eindrucksvoll die Stärken der Regionen und die Vorteile regionaler Nahversorgung unter dem Motto „Zukunft durch Nähe – wirtschaftlich, ökologisch, sozial“. Davon können sich die Besucher und Besucherinnen noch bis zum Sonntag bei insgesamt 1200 Veranstaltungen überzeugen.

Den Startschuss in acht Bundesländern bildeten die Auftaktveranstaltungen mit den Schirmherren der Länder. Sie fanden regen Zuspruch. „Wir hatten sehr gute Besucherresonanz“, so die Veranstalter einhellig. Staatssekretär Dr. Robert Kloos, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, eröffnete gemeinsam mit Hessens Umweltministerin Lucia Puttrich bei der Bundesauftaktveranstaltung im hessischen Cölbe-Schönstadt den Tag der Regionen. „Je stärker den Menschen bewusst ist, dass sie in einer globalisierten Welt leben, desto größer ist ihr Bedürfnis, in einer Region zu wurzeln und dort zu Hause zu sein. Dies ist sicherlich einer der Hauptgründe für die Erfolgsgeschichte des Tags der Regionen seit 1999“, betonte Staatssekretär Kloos. Regionale Wertschöpfung reiche heute vom regionalen Produkt über das regionale Handwerk und von regionalen Banken bis zum regionalen Energieerzeuger. Diesen breiten Ansatz gelte es zu leben. Denn je vielfältiger die Regionen seien – desto mehr Chancen hätten Sie zukünftig, so Kloos weiter.

Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken gab in Bad Kreuznach den offiziellen Startschuss in Rheinland-Pfalz. „Regionalität ist eine starke Bewegung geworden. Die vielen engagierten Akteure stärken die ländlichen Räume und schaffen so Bleibeperspektiven für die Menschen“, erklärte die Ministerin.

Die zentrale Eröffnungsveranstaltung in Bayern stand unter dem Motto „10 Jahre AGENDA21 Fridolfing – Feier rund um den herbstlichen Bauernmarkt“. Als Schirmherr besuchte der bayerische Staatsminister für Umwelt und Gesundheit, Dr. Marcel Huber, die Veranstaltung. Die Feier bot einen bunten Schauplatz dafür, wie stetes Engagement für die Belange der AGENDA21 zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes beitragen kann. Auch das „Leitbild für Fridolfing“, das gemeinsam mit den Bürgern 2006 erarbeitet und eingeführt wurde, stand im Mittelpunkt und wurde auf die Umsetzung und nachhaltige Verankerung der Ziele überprüft.

„Regional und Bio – macht Spaß und schmeckt“ war das Motto der Zentralveranstaltung in Nordrhein-Westfalen auf dem Bio Hof Brinkmann in Lage am 30. September. Über 25 Bioanbieter sowie zahlreiche Vereine und Aktive aus der Region gestalteten das Marktgeschehen und luden zu Gaumengenüssen und Aktionsprogramm. Johannes Remmel, Landesschirmherr und Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz diskutierte „Wie regional is(s)t bio?“ mit regionalen Landwirten und Bioverarbeitern. Die Veranstaltung war Teil des vom NRW-Landwirtschaftsministerium initiierten Pilotprojektes „Regional-Vermarktung von BIO-Produkten in Ostwestfalen-Lippe“.

Zum Herzstück der 4. Hamburger Klimawoche gehörte auch in 2012 der „Regionalmarkt“ der länderübergreifenden Regionalinitiative „Aus der Region – für die Region“. Der Regionalmarkt fand in der Hamburger HafenCity statt und machte mit seinen vielfältigen Regionalprodukten aus unterschiedlichen Teilregionen die „Metropolregion Hamburg“ erlebbar.

„Durch den bewussten Einsatz glaubwürdiger Regionalprodukte aus dem norddeutschen Raum kann Jede und Jeder zur Stärkung der regionalen Identität, zur Sicherung der landwirtschaftlichen und gärtnerischen Betriebe und zur Lebensqualität in den ländlichen und urbanen Räumen beitragen“, betonte Frank Horch, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg und Schirmherr des Tag der Regionen.

Die zentrale Veranstaltung der Aktionswochen in Sachsen-Anhalt auf Gut Glüsig eröffnete Landwirtschaftsminister Dr. Aeikens. Hier gab es viel zu feiern: Die Hofanlage blickt nun auf eine 900-jährige Geschichte zurück und vor 20 Jahren übernahm der Caritasverband das volkseigene Gut, realisierte dort ein soziales Arbeits- und Wohnprojekt und begann die Produktion auf ökologische Landwirtschaft mit eigener Fleischerei umzustellen. Der Schirmher, der sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Frank Kupfer, gab am 21. September 2012 im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des 15. Sächsischen Landeserntedankfestes in Sebnitz den offiziellen Startschuss zum Tag der Regionen in Sachsen. Dabei unterstrich er die Bedeutung des Miteinanders von Landwirtschaft, Handwerk, regionalen Initiativen und Bevölkerung für die Zukunft des ländlichen Raumes.

In Niedersachsen lud die Stadt Bassum zum Auftakt mit dem Landesschirmherrn Gert Lindemann, dem niedersächsischen Minister für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, zu einem bunten Programm für Jung und Alt ein. Bassumer Gastwirte, regionale Direktvermarkter, Händler und Dienstleistungsanbieter präsentierten Kulinarisches aus der Region sowie ihre vielfältige Produkt- und Angebotspalette.

Alle Aktionen finden Sie unter www.tag-der-regionen.de.

Weitere Informationen:

Presse Aktionsbündnis Tag der Regionen
Koordinationsbüro Süd
Gisela Endt, Museumstraße 1, 91555 Feuchtwangen
Tel. 09852-1381
Fax 09852-615291
E-Mail: bund-sued@tag-der-regionen.de
Koordinationsbüro Nord
Brigitte Hilcher
Zur Specke 4, 34434 Borgentreich
Tel. 05643-948537
Fax 05643-948803
E-Mail: bund-nord@tag-der-regionen.de

Erster Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden

 News, News zum Thema  Kommentare deaktiviert für Erster Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden
Okt. 022012
 

Hamburg, Gelsenkirchen und Neumarkt für Sonderpreis „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ nominiert

In Düsseldorf werden heute die Nominierungen zum ersten Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden bekannt gegeben. Der Preis wird in sieben Kategorien vergeben. 119 Kommunen haben ihre Projekte eingereicht. Für den von der Deutschen UNESCOKommission ausgelobten Sonderpreis „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ sind Hamburg, Gelsenkirchen und Neumarkt in der Oberpfalz nominiert. Der Jury zufolge engagieren sich Städte mit ihren Bildungsinitiativen auch in Zeiten knapper Kassen vorbildlich für eine nachhaltige Zukunft.
Der Sonderpreis „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ wird im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages (Fokus Kommunen) am 6. Dezember 2012 in Düsseldorf vergeben. Über Nominierte und Gewinner entscheidet eine Jury aus 17 Experten. Für den Sonderpreis konnten sich Kommunen bewerben, die ihr Verwaltungshandeln am Leitbild nachhaltiger Entwicklung orientieren und mit Bildungsinitiativen zu Themen wie Energie, Mobilität und Städtebau eine nachhaltige Zukunft fördern.
„Die nominierten Städte zeigen, dass nachhaltige Entwicklung kein Luxus ist. Hamburg vernetzt beispielhaft Initiativen in Norddeutschland. Neumarkt setzt neue Impulse durch Mikroprojektförderung. Gelsenkirchen realisiert trotz knappen Haushalts zahlreiche Bildungsinitiativen“, sagt Professor Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees zur UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ und Jurymitglied. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung und Juryvorsitzender, betont: „Bei allen föderalen Unterschieden, die nicht wenig zur Kreativität und zum Aufbruch beitragen, macht die Juryentscheidung zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden auch deutlich: Es ist höchste Zeit, dass die Politik dem Engagement der Bürgermeister und der Bürger zur Nachhaltigkeit mehr Aufmerksamkeit schenkt und ihre konkreten Erfahrungen für den Entwurf besserer Politikkonzepte nutzt.“
Der Sonderpreis „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ der Deutschen UNESCOKommission ist Teil des Wettbewerbs um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden. Die Auszeichnung ist eine Initiative der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e. V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, dem Rat für nachhaltige Entwicklung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kaum gegründet schon vernetzt – Der Berufsverband Umweltwissenschaften e.V. geht Partnerschaften im Stellenmarkt ein

 News, News zum Thema  Kommentare deaktiviert für Kaum gegründet schon vernetzt – Der Berufsverband Umweltwissenschaften e.V. geht Partnerschaften im Stellenmarkt ein
Okt. 012012
 

Nach der erfolgreichen Gründungssitzung im Mai 2012 in Berlin ist es nun vollbracht: Der Berufsverband Umweltwissenschaften e.V. (BV‐Umwelt) ist in das Vereinsregister Essen als gemeinnütziger Verein eingetragen. Somit steht den Zielen des Verbandes, die spezifischen Qualifikationen und Kompetenzen von Umweltwissenschaftler/innen gegenüber der Öffentlichkeit herauszustellen und zu fördern, den Austausch zwischen den Umweltwissenschaftler/innen und der Praxis zu intensivieren und umweltrelevante Innovationen zu fördern nichts mehr im Weg. „Das große Interesse an der Gründung hat uns darin bestärkt, den BV‐Umwelt ins Leben zu rufen und auf breite Füße zu stellen. Wir freuen uns, dass wir nun die nächsten Schritte genauso kraftvoll angehen können und sind stolz, dass wir bereits erste anerkannte Partner gefunden haben“, so Stephan Köppen, Vorsitzender des Bundesverbandes.
Mit dem Wissenschaftsladen Bonn (WiLa), der den wöchentlichen Informationsdienst arbeitsmarkt Umweltschutz | Naturwissenschaften herausgibt, wurde im August 2012 eine engere Kooperation vereinbart. Die regelmäßige Stellenübersicht und die jahrzehntelange Erfahrung des Redaktionsteams des Informationsdienstes ist gerade für Mitglieder des BV‐Umwelt spannend, die sich in einer Phase der Jobsuche und Berufsorientierung befinden. Der Berufsverband Umweltwissenschaften e.V. wird in der bundesweit einzigartigen Zeitschrift dieser Form für jobsuchende Umwelt‐ und Naturwissenschaftler künftig auf Veranstaltungen hinweisen und die Verbandsaktivitäten darstellen. Darüber hinaus bestehen bereits mit greenjobs.de, dem führenden Internetstellenportal für Umweltjobs, und dem Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ) Leipzig erste Vernetzungen. Im Oktober werden nachhaltigejobs.de und Faktor N den Kreis der Partner erweitern. Max Spiegelberg, Schatzmeister, unterstrich zum Auftakt der Kooperationen, „dass die Zusammenarbeit im Stellenmarkt ein sehr guter Anfang sei und das weitere Kooperationspotential bereits ausgelotet werde. Wir haben zwar anscheinend eine freie Niche gefunden, sind aber in alle Richtungen offen für symbiotische Zusammenarbeit.“

Der Berufsverband ist aus einer Idee von Umweltwissenschaftsstudierenden der Fernuniversität Hagen und ‐Absolvent/innen der Universität Duisburg‐Essen entstanden. Inzwischen gibt es Aktive aus dem ganzen Bundesgebiet, die sich am Aufbau von Arbeitsgruppen beteiligen wollen, um aus deren Mitte heraus die Durchführung eigener Veranstaltungen und Kongresse zur Information der (fachlichen) Öffentlichkeit sowie die Beteiligung und Initiierung von Forschung, Beratung, Kooperationen und Netzwerken voranzutreiben.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Tag der Regionen 2012 – Zukunft durch Nähe gestalten

 News, News zum Thema  Kommentare deaktiviert für Tag der Regionen 2012 – Zukunft durch Nähe gestalten
Sep. 252012
 

Die diesjährigen rund 1200 Aktionen zum Tag der Regionen sind vielfältig und einzigartig wie die zahlreichen unterschiedlichen Regionen in Deutschland, die sich beteiligen. Vom 21. September bis 7. Oktober 2012 können Besucherinnen und Besucher bei kulinarischen Genüssen in Gasthöfen, bei Hoffesten, Führungen und Infotouren, bei Apfel- und Kartoffeltagen oder Regionalmärkten, bei Begegnungen mit erneuerbaren Energien oder Präsentationen des regionalen Handwerks heimische Produkte auf kurzen Wegen kennenlernen und genießen. Diskutiert wird in Regionalkonferenzen und in Podiumsdiskussionen, wie nachhaltiger Konsum salonfähig wird.
Zum „grenzenlosen“ Besuch zweier Veranstaltungen lädt das Mittelstraßenfest im sachsen- anhaltinischen Osterwieck gemeinsam mit der niedersächsischen Nachbarstadt Hornburg. Die Auftaktveranstaltung für Sachsen-Anhalt wartet mit einem reichen Angebot an regionalen Produkten, Handwerk und Kultur, Informationen und Unterhaltung auf. In der Nacht des Backens gibt die Salzwedeler Baumkuchen GmbH einen Einblick in die Produktion von Brot, Brötchen und Salzwedeler Baumkuchen. Kulturelle Beiträge von Laienkünstlern aus der Region runden das Nachtprogramm ab. Das Umweltzentrum Ronney im Landkreis Stendal präsentiert den klimafreundlichen Ronney Burger zur Verkostung, für den die AG „Coole Störche“ in den letzten Monaten eigens das Gemüse angebaut hat.
Mit einer „Frischzellenkur für den ländlichen Raum“ beteiligt sich die Wartburgregion am Tag der Regionen. Im Rahmen einer Regionalkonferenz am 26. September in Eisenach werden unter dem genannten Titel Ideen und Handlungsspielräume für die Region zusammengetragen und diskutiert.
In Rheinland-Pfalz organisiert das Regionalbündnis Soonwald-Nahe e.V. gleich mehrere Veranstaltungen im Aktionszeitraum. Mit einer Wochenmärkte-Konferenz in Rüdesheim engagiert sich der Verein z.B. für lebendige Wochenmärkte als wichtiges Wirtschafts- und Kulturgut. Mit dem „Lob der krummen Kartoffeln“ – als eine Prämierung von Obst und Gemüse jenseits aller Norm, die im Rahmen eines Markttages in Bärweiler stattfindet – oder dem „Krumbeerefest“ des Dorfladens Sargenroth werden die Besucher in die Regionen gelockt.
Das Spektrum in Sachsen umfasst verschiedene Aktionen der Fleischerinnung Ostsachsen, u. a. mit einem Gewinnspiel sowie gemeinsamen Angeboten mit Direktvermarktern. Die Bäckerinnung Marienberg wirbt mit einer erzgebirgischen „Tag der Regionen“- Aktionstüte, welche Backwaren mit ausschließlich regionalen Zutaten enthält. Unter dem Motto „Regionaler Landgenuss“ bieten Gastgeber des Vereins Landurlaub in Sachsen e.V. ihren Gästen kulinarische Köstlichkeiten vom eigenen Hof, gewähren Einblicke in die Arbeit im Betrieb und laden zur Entdeckung der Region ein.
Die Stadt Bielefeld und die Biostation Kreis Paderborn-Senne veranstalten mit vielen Partnern aus der Region den Bielefelder Apfeltag auf dem Hof Ramsbrock. An 40 Stationen gibt es Erlebnisse und Genüsse zum Thema Natur- und Klimaschutz aus der Region für groß und klein. Neben Apfelsaftpressen und Apfelbestimmung gehören Testfahrten mit dem E-Bike oder Aktionen rund ums Schaf zum Erlebnisprogramm. Die Stiftung Mensch und Ökonomie startet am 3. Oktober in der Stadthalle Detmold eine neue Kongressreihe. Thema der Auftaktveranstaltung ist „Der Weg in die kooperative Gesellschaft“. Namhafte Referenten und ein schönes kulturelles Programm regen neue Ideen und Visionen an, und laden dazu ein, bei der Gestaltung der Region mitzumachen. Ein weiterer Regionalkongress findet unter dem Titel „Aus der Region, für die Region“ in Frankfurt statt. Die Bürger AG für nachhaltiges Wirtschaften FrankfurtRheinMain möchte mit der Veranstaltung zum Tag der Regionen auf die Problematik des Flächendrucks für die Bio-Landwirtschaft hinweisen und die Stärken des traditionellen Handwerks und der Vermarktung in der Region fördern.
Der Biohof Gensler organisiert gemeinsam mit Slow Food Deutschland e. V., Convivium Fulda, ein Outdoor Cooking mit dem Outdoor-Lagerfeuerkoch Hubert Hüssner und dem Bio-Bauern und Holzofenbäcker Christof Gensler. Im Tipi-Indianerhotel in der Rhön erwartet die Teilnehmer ein ganz besonderes Abenteuer. Das „archaische Urgefühl am Feuer mit kulinarischem Genuss“ verbinden, ist die Devise. Im Norden Bayerns starten die Fernwanderfreunde Volkerhausen am 23.September zu einer Weinwanderung nach Hammelburg. Im Süden wird am selben Tag das Hoffest der Direktvermarkter zwischen Watzmann und Waginger See im Berchtesgadener Land die Besucher mit regionalen Gaumenfreuden überraschen. Der Veranstaltungsreigen im Unterallgäu bietet unter anderem Einblicke in interessante Einrichtungen wie das Generationenhaus Sontheim, Führungen auf landwirtschaftlichen Betrieben und Diskussionsveranstaltungen zur Energiewende.
Radtouren des ADFC laden zum Kennenlernen der Landschaft vor Ort ein, entlang des Regnitzradwegs zwischen Bamberg und Nürnberg kann zum „Herbstgenuss“ am 7. Oktober an zahlreichen Punkten Station gemacht werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

© 2011 NRW denkt Nachhaltig Theme by Sayontan Sinha Das Projekt | Über uns | Presse | Kontakt | Datenschutz