Jetzt abstimmen – Jugendwettbewerb vergibt Publikumspreis

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Juli 062012
 

Die Preisträger des Jugendwettbewerbs „Was gibt’s denn heute?“ stehen fest: Über 360 Jugendliche haben sich beteiligt und Filme, Zeichnungen, Collagen, Blogs, Kunstinstallationen, Radiosendungen und Songs zum Thema Ernährung und Nachhaltigkeit an das Jugendmagazin Dreipunktnull gesandt.

Trotzdem ist der Wettbewerb noch nicht ganz vorbei: Eine Jury hat bereits 15 PreisträgerInnen ausgewählt, jedoch kann noch bis zum 13. Juli online über den Publikumspreis abgestimmt werden. Die GewinnerInnen werden in der nächsten Ausgabe des Jugendmagazins erscheinen.

Veranstaltet wird der Wettbewerb vom Netzwerk Umweltbildung.Bayern als Teil der Kampagne „Gscheit essen – mit Genuss und Verantwortung“.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Report zu Erneuerbaren Energien erschienen

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Juli 052012
 

Der neue „REN21 Renewables 2012 Global Status Report“ ist erschienen. Der Report wird als kollaboratives Projekt vom Renewable Energy Policy Network for the 21st Century (REN21) veröffentlicht und gilt als eine der wichtigsten Quellen, wenn es um den Entwicklungsstatus der Erneuerbaren Energien geht. Die Publikation stellt neue Technologien, Marktentwicklungen und poltische Trends vor und setzt in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf die Entwicklung Erneuerbarer Energien im ländlichen Sektor. Die Grundbotschaft des Report ist auch in diesem Jahr eine gute: Der Markt für Erneuerbare Energien wächst auch im Jahr 2012 stetig weiter.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Malwettbewerb „Stoppt die Überfischung“

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Juli 042012
 

Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 12 Jahren sind dazu aufgerufen, ihren Beitrag zum Schutz der Meere zu leisten. Das Projekt MeeresBürger und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) rufen in einem gemeinsamen Wettbewerb dazu auf, ein Plakat zum Kurzfilm „Stoppt die Überfischung“ zu gestalten. Der Film ist Teil der Kampagne OCEAN12, in der sich europaweit Verbände zusammengeschlossen haben, um die Reform der EU-Fischereipolitik voranzutreiben, die für 2012 auf dem Plan steht. Die geplanten Reformen sollen vor allem der Überfischung der Meere Einhalt gebieten, die das marine Ökosystem nachhaltig gefährdet.

Der Wettbewerb läuft noch bis zum 25. Juli 2012.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Nachhaltigkeitssiegel „Werkstatt N“: Bewerbungsrunde 2013 eröffnet

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Juli 032012
 

Werkstatt N ist ein Qualitätssiegel des Rates für Nachhaltige Entwicklung, das Ideen und Initiativen aus Deutschland auszeichnet, die den Weg in eine nachhaltige Gesellschaft weisen. Denn: Aktuelle Krisen zeigen uns, dass die Probleme von heute nicht mehr mit der Denkweise von gestern gelöst werden können. Der Ansatz des nachhaltigen Handelns ist eine wertvolle Orientierung für die Suche nach einer neuen Art des Umgangs mit der Umwelt, der Gestaltung des sozialen Zusammenlebens und des Wirtschaftens. An vielen verschiedenen Stellen in unserer Gesellschaft entstehen Ideen und Aktivitäten, die den Gedanken der Nachhaltigkeit verkörpern.
 100 davon werden jedes Jahr vom Rat prämiert. Viel versprechende Ideen erhalten die Auszeichnung Werkstatt N Impuls, bestehende Initiativen die Auszeichnung Werkstatt N Projekt.

Werkstatt N befindet sich bereits im dritten Jahr. Im Oktober 2010 wurden in einer Pilotphase die ersten Initiativen ausgezeichnet, die Projekte und Impulse der Werkstatt N 2011 wurden im Rahmen der Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung 2011 vorgestellt. Die Preisträger 2012 wurden im Januar bekannt gegeben. Bewerbungen für die Auszeichnung Werkstatt N 2013 können vom 25.06.2012 – 30.09.2012 eingereicht werden.

Kontakt:

Büro Werkstatt N:
Telefon: 030/700186-322
E-Mail: team@werkstatt-n.de
Werkstatt N c/o Scholz & Friends Reputation
Hackesches Quartier, Litfaßplatz 1, 10178 Berlin

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.werkstatt-n.de

Publikation: Vollwert-Ernährung. Konzeption einer zeitgemäßen und nachhaltigen Ernährung

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Juli 022012
 

Die Autoren stellen die Vollwert-Ernährung als ganzheitliches Ernährungskonzept vor und vertreten die Meinung, dass sie einen wichtigen Beitrag zu mehr globaler Nachhaltigkeit leistet. Im Buch werden die gesundheitlichen, ökologischen, ökonomischen und sozialen Vernetzungen und die damit verbundenen Probleme unserer Ernährungsweise erläutert. Dazu bietet es mögliche Lösungswege an, ohne den wichtigen Aspekt „Genuss beim Essen“ zu vergessen. Der Leser erfährt, wie Vollwert-Ernährung die eigene Gesundheit fördern, die Umwelt schonen, faire globale Wirtschaftbeziehungen ermöglichen und zu mehr sozialer Gerechtigkeit führen kann.

Bildungsbereich: Sekundarstufe I
Lernmedium: Buch
Preis: 49,99 Euro
Autor: Karl von Koerber, Thomas Männle, Claus Leitzmann
Erscheinungsjahr: 2012
Verlag: Haug
ISBN: 9783830474944

 

2. Preis und Publikumspreis für den Wuppertaler Dokumentarfilm »Kalp unutmaz. Das Herz vergisst nicht« im Bundesfestival »Video der Generationen«

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Juni 292012
 

Am vergangenen Wochenende wurde der Dokumentarfilm »Das Herz vergisst nicht« von den beiden jungen Wuppertaler Filmemacherinnen Yasemin Markstein und Ayla Yildiz in Gera mit dem 2. Preis und dem Publikumspreis ausgezeichnet. Mit den Auszeichnungen ist ein Geldpreis von 1.600 EUR verbunden. Der in türkischer Muttersprache mit deutschen Untertiteln gedrehte Film wurde vom Medienprojekt Wuppertal produziert und wird über den Verlag der Einrichtung auf DVD zur Aufklärung von türkischen Migranten zum Thema Demenz vertrieben.

Inhalt »Kalp unutmaz – Das Herz vergisst nicht«:

Ein Portrait zweier türkischstämmiger Familien aus dem Ruhrgebiet, in denen jeweils eine Frau an Demenz erkrankt ist. Die beiden Erkrankten sind in unterschiedlichen Demenzstadien und werden zuhause von ihren Töchtern, Schwiegertöchtern und Enkelinnen gepflegt. Was bedeutet diese schwere Krankheit für die drei Generationen in den Familien?

Jurybegründung:

»Bei Demenzerkrankungen lässt das Gedächtnis nach, aber das Herz vergisst nicht. Das spürt man in diesem intensiven Dokumentarfilm, der auch vom Austausch zwischen den Generationen handelt; von einem Austausch, der von zärtlichen Umgang geprägt ist. Ayla Yildiz und Yasemin Markstein haben sich dem schwierigen Thema der Pflege von an Demenz erkrankten Menschen in einer gelungenen Mischung aus Nähe und Distanz genähert. Ihr faszinierender Blick auf innerfamiliäre Strukturen in türkischen Familien erzeugt Empathie und Nachdenklichkeit, bringt auch die Probleme für die Angehörigen deutlich zur Sprache und spart weder Kritik an unserem Gesundheitssystem noch an tradierten Rollenmustern aus.«

Infos, Bestellung und Filmtrailer:

www.medienprojekt-wuppertal.de

www.video-der-generationen.de

Medienprojekt Wuppertal
Jugendvideoproduktion und -vertrieb
Hofaue 59, 42103 Wuppertal
Fon: 0202-563 26 47
Fax: 0202-446 86 91

info@medienprojekt-wuppertal.de
www.medienprojekt-wuppertal.de

Ausgezeichnet: Klimabildungszentrum NaturGut Ophoven ist ein „Ausgewählter Ort 2012“

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Juni 282012
 

Der Förderverein NaturGut Ophoven hat am 24. Juni 2012 für sein Klimabildungszentrum die Auszeichnung als „Ausgewählter Ort 2012“ im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ erhalten. Das NaturGut Ophoven in Leverkusen ist ein lebender Erlebnisort für die ganze Familie – für die Kleinsten ebenso, wie für Oma und Opa. Hier kann man jede Menge rund um den Klimaschutz kennenlernen. Zu dem Zentrum gehört etwa ein Museum, das den bewussten Umgang mit Energie verdeutlicht.

Die Informationskampagne „Klimaschutz – Jeder, jeden Tag!“ mit zahlreichen Aktionsständen sowie Presseaktivitäten macht auf den Klimaschutz aufmerksam. Das NaturGut Ophoven ist selbst Vorbild: Es ist das bundesweit erste CO2-neutrale Umweltinformationszentrum inklusive eines Bio-Bistros. Die Einrichtung sensibilisiert Erwachsene, Kinder und Jugendliche für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur und den Ressourcen.

Der Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ wird seit 2006 von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ gemeinsam mit der Deutschen Bank realisiert. Dirk Adams von der Deutschen Bank in Leverkusen überreichte Marianne Ackermann die Auszeichnung als „Ausgewählter Ort 2012“ und betonte: „Das Klimabildungszentrum NaturGut Ophoven leistet einen wertvollen Beitrag zur Zukunft unseres Miteinanders und damit auch zur Zukunft unseres Landes. Wir brauchen mehr solcher guten Ideen und mehr Engagement in Deutschland.“

Marianne Ackermann kommentierte die Auszeichnung: „Wir sind sehr stolz, ein ,Ausgewählter Ort‘ im Land der Ideen zu sein. Die Auszeichnung beweist, dass das Klimabildungszentrum NaturGut Ophoven im Einklang mit den Zielen der Standortinitiative ,Deutschland – Land der Ideen‘ steht: Mit unserer Bildungsarbeit präsentieren wir Deutschland als modernes und weltoffenes Land der Ideen sowie als innovativen Investitions-, Hochtechnologie- und Wirtschaftsstandort. Wir denken, dass dies für eine Bildungseinrichtung in NRW eine sehr wichtige Würdigung ist.

In Vertretung für die leider verhinderte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft nahm auch Herr Staatssekretär Dr. Helmut Dockter an der Verleihung der Auszeichnung teil und beglückwünschte das NaturGut Ophoven: „Ich freue mich, dass das NaturGut Ophoven ein exzellentes Beispiel für kommunale Bildungsarbeit für eine nachhaltige Entwicklung darstellt. Allen Beteiligten wünsche ich, dass das NaturGut Ophoven sich auch in Zukunft so erfolgreich weiterentwickelt wie bisher.“

„Hinter den ,Ausgewählten Orten 2012′ stehen Ideen, die begeistern – von Menschen, die echtes Engagement zeigen. Sie stehen für Fortschritt und Zukunft in Deutschland“, begründete Dirk Adams das Engagement der Deutschen Bank. Aus bundesweit über 2.000 Bewerbungen wählte die Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern den Förderverein NaturGut Ophoven mit seinem Klimabildungszentrum als Preisträger aus.

Pressekontakte:
Förderverein NaturGut Ophoven
Ute Rommeswinkel
02171/73499- 41
ute.rommeswinkel@naturgut-ophoven.de

UNICEF-Modellschul-Netzwerk für Kinderrechte Rhein-Main: Abschlussfest mit 350 Gästen auf dem Schafhof

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Juni 272012
 

Am 26. Juni feiern die Kinderrechte einen Erfolg – und das mitten im Jubiläumsjahr der Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland (1992): Die Initiatorin des ersten regionalen Modellschul-Netzwerks für Kinderrechte, Ann Kathrin Linsenhoff, lädt rund 350 Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern der zehn Modellschulen, Projektpartner und ausgewählte Gäste aus Politik und Zivilgesellschaft zum Abschlussfest auf den Schafhof ein.

Jede der beteiligten Grund- und weiterführenden Schulen präsentiert auf der Bühne und in einer Ausstellung, was sie in der zweijährigen Projektzeit erreicht hat: Vom eigenen Kinderrechte-Schulsong über den Aufbau von Klassen- und Schülerräten bis zur Entwicklung eines Kinderrechte-Curriculums für den Unterricht. Beim UNICEF-Wettbewerb „JuniorBotschafter für Kinderrechte“ wurden fünf  Modellschulen ausgezeichnet: Unter anderem mit dem zweiten Hauptpreis 2011 und dem Sonderpreis „Kinderrechte machen Schule“ 2012.

Mit der Aufnahme der Kinderrechte in den „Hessischen Referenzrahmen Schulqualität“ im Dezember 2011 hat Hessen ein Zeichen für Kinderrechte als Qualitätsmerkmal guter Schule gesetzt. Wichtige Impulse dafür gaben der Projekt-Fachbeirat unter Leitung von Prof. Dr. Lothar Krappmann, Mitglied des UN-Ausschusses für die Rechte des Kindes 2003-2011, und die wissenschaftliche Evaluation durch die Universität des Saarlands.

Die Modellschulen unterstützen in der Transferphase ab dem Schuljahr 2012/2013 andere Schulen durch Fortbildungsangebote bei der Umsetzung der Kinderrechte. Im Herbst erscheint dazu ein Fachbuch, das die Erfahrungen des Modellprojekts bundesweit für Schulen und Institutionen der Bildungsarbeit nutzbar macht.

Das gemeinsame Projekt von UNICEF Deutschland, der Ann-Kathrin-Linsenhoff-UNICEFStiftung und dem Verein Makista (Macht Kinder stark für Demokratie!) wurde gefördert durch die „Stiftung Flughafen Frankfurt/ Main für die Region“ und unterstützt durch das hessische Kultusministerium.

Termin: Dienstag, 26. Juni 2012, 10:00 – 12:30 Uhr auf dem Schafhof, Schwalbacher Straße in Kronberg/Ts.

Wir laden die Vertreter der Presse herzlich ein, das Abschlussfest zu besuchen.

Gelegenheit für Interviews und Fotos mit Ann Kathrin Linsenhoff, Kultusministerin Nicola Beer und den Modellschulen gibt es von 11:10 – 11:40 Uhr bei einem Rundgang durch die Projekt-Ausstellung.

Rückfragen bitte an:

Makista e.V., Jasmine Gebhard, 069 949446741, gebhard@makista.de
Ann-Kathrin-Linsenhoff-UNICEF-Stiftung, Margarete Thein, 06173 921614,
margarete.thein@schafhof.com
UNICEF Deutschland, Andrea Floß, 0221 93650298,
presse@unicef.de

UNICEF Online-Umfrage: Wie verbringen unsere Kinder ihre Zeit?

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Juni 262012
 

Im Vorfeld des Weltkindertages am 20. September 2012 unter dem Motto „Kinder brauchen Zeit!“ starten das Deutsche Kinderhilfswerk und UNICEF Deutschland eine Online-Umfrage unter Kinder und Jugendlichen in Deutschland. Die Kinderrechtsorganisationen wollen wissen: „Wie verbringt ihr eure Zeit?“ und rufen bundesweit alle Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre zur Teilnahme auf. Unter www.weltkindertag.de/meinewoche können sie ab sofort ihren persönlichen Online-Wochenplan ausfüllen. Die Daten werden ausschließlich anonym erfasst und ausgewertet. Die Umfrage läuft bis Anfang September 2012. Zum Weltkindertag am 20. September wird die Auswertung veröffentlicht.

Die Kinderrechtsorganisationen interessiert, wie eine typische Woche von Kindern und Jugendlichen in Deutschland aussieht. Wie viel Zeit brauchen Mädchen und Jungen für Schule und Hausaufgaben? Wie oft treffen sie Freunde? Wie viel Zeit verbringen sie mit der Familie? Wie viel bleibt für Hobbys oder zum Chillen? Und wie lange sitzen die Kids vor Fernseher oder PC? Jeder Teilnehmer erhält nach dem Ausfüllen seines Online-Wochenplans eine Auswertung seiner Aktivitäten und dazu einige auf seine Angaben zugeschnittene Tipps angezeigt. Ziel der Aktion ist es, Kinder und Jugendliche anzuregen, sich mit ihrer persönlichen Zeitgestaltung auseinander zu setzen. Zudem wollen die Kinderrechtsorganisationen Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen zu ihrem Zeitbudget sammeln, um daraus Anregungen für die kinderpolitische Arbeit zu ziehen. Die Bedürfnisse von Kindern ernst zu nehmen, ihre Meinung zu hören, sie teilhaben zu lassen und sich Zeit für sie zu nehmen sind nach Ansicht von UNICEF und Deutschem Kinderhilfswerk wichtige Bausteine für ein kinderfreundlicheres Deutschland.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Neues von der Kastanienminiermotte

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Juni 252012
 

·        Erste Schäden bei den Kastanien bereits erkennbar

·        Aufruf zur Aktion „Rettet die Kastanien“ am 10.11.2012

Wer jetzt braune Flecken auf den Blättern der Kastanie bemerkt, sieht das „Werk“ der ersten Generation der Kastanienminiermotte. Bereits Ende Mai wurden von Vertretern der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) an Kastanien bundesweit die ersten braunen Stellen an Blättern entdeckt. Vor über einem Jahrzehnt ist dieser aggressive, winzig kleine Schädling nach Mitteleuropa eingewandert und hat inzwischen bundesweit fast alle weißblühenden Kastanien befallen.

Da es keine natürlichen Gegenspieler gibt, verbreitet sich diese Motte immer schneller. Ihre Larven fressen im Inneren der Blätter in sogenannten Gangminen die lebenswichtigen Strukturen auf. Anfangs sieht man nur helle Streifen, die dann vergilben und später vertrocknen. Bei stark befallenen Kastanien erfolgt der Blattabwurf oft bereits in den Monaten Juli und August. Aber ohne Blätter und die damit verbundene Photosynthese verlieren die Bäume an Kraft und Vitalität. Manchmal schaffen es stark befallene Kastanien später noch einmal auszutreiben. Selbst dann ist die Zeit bis zum natürlichen Blattfall im Spätherbst zu kurz, um die Nährstoffreserven wieder aufzufüllen und die baumeigene Selbstkräftigung durchzuführen. Sie gehen geschwächt in die Winterruhe und sind für Infektionen anfälliger.

Zwar sammeln und entsorgen mittlerweile die meisten Kommunen das Herbstlaub und damit die darin überwinternde letzte Generation der Kastanienminiermotte. Aber eine vollständige Entfernung kann aus Personalgründen nicht erfolgen. Auch die Kastanien, die in privaten Gärten und Anlagen stehen, bedürfen der Hilfe der Besitzer.

Die SDW und die Deutsche Waldjugend (DWJ) rufen deshalb zur Mithilfe auf. Sich daran zu beteiligen, ist gar nicht so schwer. Es müssen im Herbst nur die herabgefallenen Blätter aufgesammelt und professionell verbrannt, in Biogasanlagen vergoren oder bei hohen Temperaturen kompostiert werden.

Die SDW appelliert unter dem Motto „Rettet die Kastanien“ dem Schädling zu Leibe zu rücken und durch das Entfernen der Blätter den Vermehrungskreislauf der Kastanienminiermotte sicher und vollständig zu unterbrechen. Der Aufruf richtet sich an alle Bürger, Kommunen, Kindergärten, Schulen, Vereine und andere Institutionen, um am bundesweiten Aktionstag am 10. November 2012 für grüne und vitale Kastanien im nächsten Jahr zu sorgen. Jeder sollte sich diesen Termin vormerken! „Schließen Sie sich den Vor-Ort-Initiativen der SDW und der DWJ an. Nehmen Sie sich einen Sack, harken und sammeln Sie mit Kindern, Freunden und Bekannten“, so SDW-Bundesgeschäftsführer Christoph Rullmann.

Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

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