Energie an der Ruhr – Potenziale für die Energiewende

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Aug. 102015
 

Das Ruhrgebiet ist sowohl ein Industriestandort als auch Heimat großer Energieunternehmen. Die Energiewende wird daher für viele Veränderungen in der Region sorgen. Der Frage welche Auswirkungen und Potenziale die Energiewende für die Region hat, widmet sich am 17. August 2015 eine Gesprächsrunde in der Katholischen Akademie Die Wolfsburg in Mülheim an der Ruhr. Zu Gast sind Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie Mittelstand und Handwerk NRW, der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck, Uwe Schneidewind, der Präsident des Wuppertal Institutes für Klima, Umwelt, Energie sowie Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der RWE AG.

Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen finden sich auf der Website der Akademie Die Wolfsburg und im Veranstaltungsflyer.

Change City

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Aug. 092015
 

Ein neues Instrument der Kriminalprävention

Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Homophobie und Islamophobie: Das sind Erscheinungsformen, die der Erziehungswissenschaftler Wilhelm Heitmeyer als „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ bezeichnet. Ein komplexer Begriff, der sich besonders bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen als schwierig und sperrig erweist, aber dennoch die alltägliche Lebenswelt der Jugendlichen sehr stark tangiert.

Über den Auftrag an die Zentralstelle Prävention des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg, eine jugendgerechte Präventionsmaßnahme gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit – insbesondere gegen Rechtsextremismus – zu entwickeln, fand sich mit der Landeskoordination Baden-Württemberg „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ der ideale Kooperationspartner zur Entwicklung eines geplanten Online-Spiels, genauer eines Serious Game.

(c) Landeskriminalamt Baden-Württemberg

(c) Landeskriminalamt Baden-Württemberg

Intention eines Serious Games ist es, Informationen, Wissen, Fähigkeiten und Meinungen zu unterschiedlichen Themengebieten zu vermitteln, welche im Alltag von Nutzen sind. Dabei unterscheiden sich Serious Games jedoch grundlegend von klassischen Lernspielen, indem sie versuchen, die Lebenswelt der Jugendlichen abzubilden.

Ein Projektteam aus Vertreter(inne)n der beiden Kooperationspartner sowie der Agentur „Kastanie Eins“ und der „Audioagentur Willmann“ setzten diese Idee um und betraten mit der Einbindung neuer Medien in die Präventionsarbeit Neuland.

„Change City“ wurde auf Grundlage des partizipativen Designs entwickelt. Das ist eine Methode, bei der besonders die primäre Zielgruppe der zwölf- bis 16-jährigen Jugendlichen, aber auch sekundäre Zielgruppenwie beispielsweise Präventionsbeamte in die Entwicklung des Spiels eingebunden werden.

Die Jugendlichen nahmen Einfluss auf Spielfunktionalität, Themengebiete, Spielaufgaben, Spieldesign, Charakter- und Logodesign, aber auch auf die  Namensfindung. Dies ermöglicht, die Erfahrungen und Lebenswelten der Jugendlichen in das Serious Game zu übertragen und das Spiel an den Bedürfnissen der Zielgruppe auszurichten. Die Jugendlichen begleiteten außerdem die Pre-Testphase, woraus das Team wichtige Rückschlüsse für die Spielentwicklung ziehen konnte.

Als Ergebnis eines etwa einjährigen Prozesses wurde das Serious Game „Change City“ zum Themengebiet Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Januar 2015 der Presse vorgestellt.

Seither steht das Spiel, das auf Smartphones und Tablets online und offline spielbar ist, kostenlos bei iTunes und im Google Play Store zum Download bereit. In seiner Startversion beinhaltet „Change City“ schwerpunktmäßig die Themenbereiche Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Homophobie im Fußball, Islamophobie und Rechtsradikalismus im Internet. Zudem kann auf Grund der modulartigen und strukturierten technischen Spielanlage auf tagesaktuelle Entwicklungen und Geschehnisse reagiert werden, was die Möglichkeit schafft, durch kontinuierliche Erweiterungen das Spiel langfristig und nachhaltig interessant zu halten.

(c) Landeskriminalamt Baden-Württemberg

(c) Landeskriminalamt Baden-Württemberg

Zurzeit wird unter der Federführung der Landeskoordination „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ein theaterpädagogisches Begleitkonzept erarbeitet, so dass die Ansprache der Zielgruppe vor Ort – direkt an den Schulen – gelingt.

Weiter steht die Entwicklung eines Moduls für Schulklassen auf dem Plan, welches die Integration von „Change City“ in den Unterricht bzw. als Workshop im Rahmen von Projekttagen erleichtern soll. Das Modul soll interessierten Pädagog(inn)en und Multiplikator(inn)en neben der Auseinandersetzung mit der Thematik „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ konkrete Spielideen und Aufgaben liefern.

Weitere Informationen finden sich unter: www.changecity.de.

Kontakt
Change-City_TitelbildLeonie Füeß
Landeskoordination Baden-Württemberg
„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
Kolping-Bildungswerk Württemberg e.V.
Theodor-Heuss-Straße 34, 70174 Stuttgart
Telefon:0711-21472-530
E-Mail: schule-ohne-rassismus@kolping-bildungswerk.de

Janina Liedermann
Zentralstelle Prävention
Landeskriminalamt Baden-Württemberg
Taubenheimstraße 85
70372 Stuttgart
Telefon: 0711-5401-3458
E-Mail: praevention@polizei.bwl.de

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Die Tiffin Box

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Aug. 062015
 

Viele kennen es: man hat vergessen einzukauen, einfach mal keine Lust oder Zeit gehabt zu kochen oder richtig Hunger auf Take-away. Also macht man sich auf den Weg zum Japaner um die Ecke und genießt bald leckeres Sushi. Nach dem Essen muss man dann Pappkartons, Alu-Schalen und Plastiktüten entsorgen. Nicht wirklich nachhaltig! Das Team von ECO Brotbox aus Berlin möchte das jetzt ändern und hat eine Alternative geschaffen. Die Tiffin Boxen stammen ursprünglich aus Indien und sind dort seit über 100 Jahren im täglichen Gebrauch.

Das Prinzip sieht wie folgt aus: Die Kunden können im Restaurant zwischen den herkömmlichen Verpackungen und der Tiffin Box aus Edelstahl wählen und haben im Anschluss genug Zeit um die Tiffin Box in eines der teilnehmenden Restaurants zurück zu bringen. Die ersten 10 Pilotrestaurants befinden sich in Berlin. Man kann über die Website Betriebe aus ganz Deutschland als Partnerrestaurants vorschlagen oder sich mit einem eigenen Laden beteiligen.
Hier gibt es noch mal eine genauere Beschreibung des Projektes:

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Praxistipps für gelungene Umwelt- und Nachhaltigkeitskommunikation

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Aug. 062015
 

Im Rahmen des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW geförderten Projektes „Green movie. Green media“ entwickelte die Tropenwaldstiftung OroVerde neue Ansätze für eine werte-orientierte Umweltkommunikation. Der entstandene Leitfaden basiert auf Erkenntnissen aus der Hirnforschung wie sie auch in der Werbebranche eingesetzt werden. Außerdem mit eingeflossen sind die Ergebnisse aus der Entwicklung und Umsetzung von Filmideen im Projekt „Green movie. Green media“, für das OroVerde 2014 im Wettbewerb von NRW denk nach(haltig) ausgezeichnet wurde.

Zentral für gelungene Nachhaltigkeitskommunikation ist die Frage, wie in Kampagnen Emotionen hervorgerufen und Werte vermittelt werden können. Im Projekt „Green movie. Green media“ wurde hierfür mit der so genannten Limbic® Map, einer Wertelandkarte gearbeitet, die aufzeigt welche Motive, Werte und Wünsche die verschiedenen Bereiche menschlicher Emotionen ansprechen. Entsprechend den Werten, die ihnen wichtig sind, werden vier Zielgruppen identifiziert und beschrieben: die Limbic® Sales Types. Auf Grundlage dieses Rasters lassen sich nicht nur Werbebotschaften sondern auch Umweltthemen zielgruppengerecht gestalten.

Auf den Limbic® Types basieren auch die über 100 Filmideen die im Rahmen des Projekts „Green movie. Green media“ von Schüler(inne)n und Student(inn)en erarbeitet und teilweise umgesetzt wurden. Im Leitfaden werden einige der Ideen genauer vorgestellt und damit die Theorie greifbar. Zudem gibt es konkrete Tipps, wie die jeweiligen Typen am besten verbal und visuell angesprochen werden.

Der Leitfaden zur Umweltkommunikation kann online gelesen werden. Die gedruckte Broschüre ist bei OroVerde kostenlos bestellbar.

Tauschring für digitale Kompetenzen „DigiBE“

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Aug. 052015
 

Das Netzwerk „Engagement älterer Menschen in der digitalen Gesellschaft“ hat einen Tauschring für digitale Kompetenzen gestartet, der sich vor allem an Vereine oder andere bürgerschaftliche Gruppen richtet.

Der Tauschring „DigiBE“ ist eine Online-Plattform auf der Angebote und Gesuche von digitalen Dienstleistungen veröffentlicht werden können. Getauscht werden kann z.B. Unterstützung bei Aktivitäten der Öffentlichkeitsarbeit. Wer etwa Hilfe bei der Erstellung eines Flyers benötigt, kann im Gegenzug eine andere Dienstleistung, z.B. eine Übersetzung anbieten. Die Leistungen müssen dabei nicht direkt ausgetauscht werden. Damit das funktioniert, entlohnt man sich auf der Webplattform gegenseitig mit einer Pseudowährung.

Das Angebot soll es sozialen Organisationen und Personen ohne große Budgets ermöglichen untereinander Ressourcen und Kompetenzen zu tauschen. Im Moment befindet sich der Tauschring für digitale Kompetenzen in der Testphase. Neue Teilnehmer(innen) sind herzlich willkommen!

Weitere Informationen finden sich im Blog des Netzwerks „Engagement älterer Menschen in der digitalen Gesellschaft“ und im Projektflyer.

Neue Publikation zu Perspektiven für die Weltgesellschaft

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Aug. 042015
 

Mit „Globale Trends 2015“ setzen die Stiftung Entwicklung und Frieden und das Institut für Entwicklung ihre Betrachtung aktueller globaler Entwicklungen fort. Im aktuell erschienenen Band sind Beiträge von Wissenschaflter(inne)n deutscher und internationaler Universitäten vereint, die aus verschiedenen Disziplinen ihre Sicht auf die Bereiche Frieden und Sicherheit, Weltgesellschaft sowie Weltwirtschaft und Nachhaltigkeit darstellen. Das Inhaltsverzeichnis ist online einzusehen.

Das Buch ist im Handel erhältlich. Die Einführung der Herausgeberinnen Michèle Roth und Cornelia Ulbert „Verantwortung(slosigkeit) und Kooperation in der Weltgesellschaft: Aktuelle Trends und langfristige Perspektiven“ ist online lesbar.

Der Sammelband ist in Zusammenarbeit mit dem Käte Hamburger Kolleg/Center for Global Cooperation Research, einem interdisziplinären Zentrum für globale Kooperationsforschung der Universität Duisburg-Essen entstanden.

Der Adbust Generator

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Aug. 032015
 

Schlage die Werbung mit ihren eigenen Mitteln!

(c) CI Romero e.V:

(c) CI Romero e.V:

Tagtäglich sind wir unendlich vielen Werbebotschaften ausgesetzt. Sie sagen uns, was wir noch brauchen um glücklicher, zufriedener und begehrt zu sein. Zum einen. Zum anderen werden durch Werbebotschaften Wahrheiten verschwiegen: Schlechte Bezahlung, unsichere Arbeitsplätze, Umweltverschmutzung und Abhängigkeiten auf allen Ebenen werden genutzt, um Produkte zu billigen Preisen bewerben zu können.

Es ist an der Zeit, Werbelügen aufzudecken. Zeigen wir, dass hinter den wohlklingenden Slogans Profitgier auf Kosten der Arbeiter(innen), der Angestellten und der Umwelt steckt.

Mit dem Adbust Generator hast Du die Möglichkeit Werbung kreativ zu verfremden. Lass Dich inspirieren und kreiere Dein eigenes Plakat. Die genaue Anleitung gibt es hier.

(c) CI Romero e.V:

(c) CI Romero e.V:

Gedruckte Adbusts können z.B. als Unterrichtsmaterial gegen Versandgebühren bei der CI Romero bestellt werden.

Kontakt
Christliche Initiative Romero e.V. (CIR)
Breul 23
D-48143 Münster
Daniel Hügel
E-Mail: huegel@ci-romero.de
Telefon +49 (0) 251 / 89 503
Fax +49 (0) 251 / 82 541
www.ci-romero.de
www.facebook.com/ci.romero
www.twitter.com/CI_Romero

Wettbewerb: „Aktiv für Demokratie und Toleranz“

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Aug. 032015
 

Bereits zum 15. Mal schreibt das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) den Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ aus. Gesucht werden vorbildliche zivilgesellschaftliche Projekte, die sich in den Themenfeldern Demokratie, Toleranz, Integration, Gewaltprävention, Extremismus und Antisemitismus bewegen. Die Gewinner erhalten Geldpreise im Wert von 1.000 bis 5.000 Euro.

Zur Bewerbung eingeladen sind Projekte, die hauptsächlich von Ehrenamtlichen getragen werden. Ausgeschlossen sind Beiträge, die bereits von anderen Bundesprogrammen gefördert werden. Bis zum 27. September 2015 können Bewerbungen für den Wettbewerb eingereicht werden. Weitere Informationen bieten die Website des BfDT und der Ausschreibungsflyer.

Urlaubszeit

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Juli 202015
 

Das Projektteam von NRW denkt nach(haltig) macht Urlaub und wünscht sonnige Tage.

Ab dem 3. August 2015 sind wir wieder für Sie da.

Bis dahin haben wir noch ein paar nachhaltige Link- und Urlaubstipps für Sie:

Das Online-Angebot „Rausvonzuhaus“ des IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. bietet Informationen zu Angeboten und Programmen im Bereich Freiwilligendienste, Workcamps etc., sowie eine Organisationsdatenbank. Im Beitrag „Fair Reisen“ findet sich eine Sammlung von Link-Tipps, die
sich speziell mit fairer Reiseplanung auseinander setzt.

Die Website des Tourismus NRW e.V. bietet in verschiedenen Rubriken Informationen über die Feriengestaltung in NRW. Wer also heimatnahen Urlaub machen möchte kann sich hier, zum Beispiel über alles rund um das Thema Fahrrad-Touren in NRW, informieren.

Der Youtube Channel von WissensWerte informiert durch kurze Animations-Clips über politische Themen, unter anderem auch über die Vor- und Nachteile von nachhaltigem Tourismus. Das Video können sich Interessierte hier ansehen.

Mit herzlichen Grüßen
Cathrin Bengesser
Marie von Lobenstein
Annette Schneider
Julia Wilms

Global Education Week im November 2015: Jetzt Aktionen zum Thema „Vielfalt und Gleichheit“ anmelden

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Juli 172015
 

Die Global Education Week findet europaweit zwischen dem 14. und 22. November 2015 statt. Ziel ist es die Themen des Globalen Lernens in Bildungseinrichtungen, Institutionen und der Öffentlichkeit bekannter zu machen. Nichtregierungsorganisationen, Schulen, Universitäten, staatliche Institutionen, lokale und regionale Initiativen sind eingeladen, im Rahmen der GEW eine Veranstaltung (Workshop, Ausstellung, Projekttage, Film, etc.) zu organisieren und insbesondere Kinder und Jugendliche einzubeziehen. Inhalt, Umfang und Veranstaltungsform bleiben den teilnehmenden Institutionen überlassen.

Die Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd des World University Service koordiniert die GEW innerhalb Deutschlands und unterstützt die Teilnehmer(innen) der Aktionswoche z.B. mit Bildungsmaterialien und der Veröffentlichung von Aktionen.

Interessierte können ihre Aktionen bereits jetzt anmelden. Weitere Informationen finden sich auf der Website des World University Service unter www.globaleducationweek.de.

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