WissensWerte – Animationclips

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Juni 252015
 
CC-BY-SA:  /e-politik.de/ e.V.

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Die Komplexität und Interdependenz der heutigen Welt macht entwicklungspolitische Bildungsarbeit besonders wichtig. Sie hat schon längst nicht mehr nur zum Ziel die Zielgruppe für die Probleme des globalen Südens zu sensibilisieren. Hier geht es darum, der Zielgruppe zu ermöglichen sich zu verantwortungsvollen Weltbürgern zu entwickeln. Oft bestehen direkte Zusammenhänge zwischen Konsumverhalten in den reichen Ländern und Entwicklungsproblemen in den armen Ländern. Dies trifft besonders bei globalisierten Produkten, wie Textilien oder Elektronik. Ökonomische, ökologische und soziale Probleme werden in globalen Produktionsketten häufig zu Lasten von Entwicklungs- und Schwellenländern externalisiert, z.B. wegen schwacher Umwelt- und Arbeitsrechtlicher Gesetzeslagen. Dem Konsument ist dabei in den seltensten Fällen klar, dass irgendwo auf der Welt jemand anders somit einen Teil seines Konsumgutes mitfinanziert. Das Wissen um diese globalen Zusammenhänge ist entscheidend für einen Bewusstseins- und Verhaltenswandel des Einzelnen.

Das WissensWerte Projekt des Vereins /e-politik.de/ e.V. produziert seit 2010 eine Reihe von kurzen Animationsfilmen zu politischen Themen. Viele der Themen wie Globalisierung, Welthandel, Menschenrechte oder Biodiversität sind im Themenbereich des Globalen Lernens angesiedelt.

Die Filme haben eine Creative Commons BY-SA Lizenz und können kostenfrei genutzt werden.

Mit dem WissensWerte Projekt möchte der Vereine neue Wege der audiovisuellen Aufbereitung und Verbreitung von Wissen entwickeln.

CC-BY-SA:  /e-politik.de/ e.V.

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Weitere Informationen
Projektseite: www.wissenswerte.e-politik.de
YouTube Kanal: https://www.youtube.com/user/epolitikwissenswerte

Kontakt
Projektleitung
Jan Künzl
E-Mail: jan.kuenzl@e-politik.de

Mein ökologischer Rucksack

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Juni 252015
 

Wie belastend ist mein Lebensstil für die Umwelt? Der Ressourcen-Rechner des Wuppertal Instituts gibt Antworten und Tipps für ein nachhaltigeres Leben.

Abgefragt werden die eigenen Gewohnheiten in den Bereichen Wohnen, Konsum, Ernährung, Freizeit, Mobilität und Urlaub. Heraus kommt, wie viele Tonnen natürlicher Rohstoffe anfallen, um diesen Lebensstil aufrecht zu erhalten. Dabei spielt nicht nur Produktion von Gütern sondern auch deren Nutzung und Entsorgung eine Rolle. Anschließend kann das Ergebnis mit dem Durchschnittswert der bisherigen Teilnehmer(innen) verglichen werden und es wird gezeigt, wie weit man vom Zielwert für ein nachhaltiges Leben entfernt ist.

Passend zu den eigenen Antworten bekommt man Tipps, wie man einzelne Bereiche des Lebens nachhaltiger gestalten kann, z.B. indem man öfter mal im Second Hand Laden vorbei schaut oder lieber einmal einen langen Urlaub plant als mehrere Kurztrips über das Jahr zu verteilen.

Der Ressourcen-Rechner ist unter http://ressourcen-rechner.de/ zu erreichen.

Die Ressourcendaten des Rechners basieren auf Forschungsarbeiten des Wuppertal Instituts und auf verschiedenen Datenbanken (u. a. Ecoinvent, European Life Cycle Database).

GreenXchange: Deutsch-Israelische Umweltzusammenarbeit

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Juni 252015
 

GreenXchange ist eine Initiative des Jüdischen Nationalfonds e.V., die zum Ziel hat, eine Plattform für junge professionell in der Umweltarbeit Aktive aus Deutschland und Israel zu schaffen. Auf den jährlich angebotenen Seminaren treffen sich die Teilnehmer(innen) aus beiden Ländern, diskutieren und treiben ihre Ideen voran. Das Programm soll Grundlage für eine innovative Umweltzusammenarbeit zwischen Deutschland und Israel sein, das den Austausch und das gegenseitige Verständnis unter den jungen Aktiven beider Länder fördert.

Nun im fünften Jahr seines Bestehens sucht das Programm neue Teilnehmer(innen). Los geht’s zwischen dem 6. und 14. Oktober mit einem Seminar in Israel, in dem etwa 24 Teilnehmer(innen) aus beiden Ländern hautnah ökologische Herausforderungen, Umweltschutz, erfolgreiche grüne Technologien und politische Initiativen kennen lernen können. Es wird erwartet, dass sich die jungen Umwelt-Aktiven an mindestens zwei Seminaren beteiligen: ein Seminar in Deutschland und eines in Israel.

Für das Programm bewerben, können sich junge im Umweltschutz professionell Aktive im Alter zwischen 23 und 36 Jahren. Vorausgesetzt werden ein Studienabschluss (Bachelor oder Master) oder eine Promotion im Umweltbereich, wobei dieser weit gefasst ist, sowie mindestens sechs Monate Berufserfahrung in einem relevanten Bereich. Die Teilnehmer(innen) müssen über gute Englischkenntnisse verfügen und bereit sein, sich zwei Jahre lang im Programm zu engagieren. Europäische Teilnehmer(innen) tragen die Kosten für ihre An- und Abreise selbst. Alle weiteren Reisekosten werden vom Programm übernommen.

Eine Bewerbung ist bis zum 1. Juli 2015 online möglich.

Alle weiteren Informationen zum Programm finden sich unter: http://greenxchange.de/.

Ferienprogramm der BUNDjugend

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Juni 242015
 

Die BUNDjugend bietet auch diesen Sommer wieder viele Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche an, die sich während der Sommerferien mit Natur und Umwelt beschäftigen möchten.

Unter dem Motto “Wildnis (er-)leben“ können Kinder zwischen 14 und 18 Jahren in Ungarn erfahren wie Naturvölker in ihren Gemeinschaften und welche Techniken sie benutzten. Das Camp findet vom 3. bis 15. Juli 2015 in Bucsuszentlaszlo statt.

Auf einer Kanutour durch Schweden wird 10 Tage lang an der schwedisch-norwegischen Grenze gepaddelt. Die Tour findet zwischen 27. Juli und 6. August 2015 statt und richtet sich an Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren.

Das Sommer-Wildnis-Camp vom 19. bis 25 Juli 2015 lädt Kinder zwischen 10 und 14 Jahren auf den Naturerlebnishof Uferloos in Brandenburg ein, um spannende Dinge in der Wildnis zu bemerken.

Die „Degrowth Summer School“ findet vom 9. bis 14. August 2015 im Rheinland statt. Thema ist „Klimagerechtigkeit“.

Mit der BUNDjugend Berlin können Interessierte im Deutsch-Ägyptischen Austausch am ERASMUS+ geförderten Programm “Growing Grassroots” teilnehmen.

Details zu diesen Angeboten sowie weitere Veranstaltungen und Termine finden sich auf den Webseiten der BUNDjugend.

Video-Wettbewerb WeTube 2015

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Juni 222015
 

„WeTube – unsere Projekte auf YouTube“

Der Wettbewerb
Die Schüler(innen) der teilnehmenden Schulen der Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ sind eingeladen, ihre Projekte im Video zu präsentieren und zeigen, wie die Zukunft lokal – regional – global – „nachhaltiger“ gestaltet werden kann. Die Videofilme sollten nicht länger als 7 Minuten dauern und bei YouTube veröffentlicht sein. Der Titel des Videos sollte den Passus „Schule der Zukunft“ enthalten. Die drei besten Videobeiträge werden als Preisträger ausgezeichnet.

Die angemeldeten Projekte können als

  • Dokumentation
  • Reportage
  • Anleitung
  • Erklär-Videos / „How-To“-Video
  • Trickfilm oder Stopp-Motion-Video
  • Werbe-Spot
  • Nachrichten-Sendung
  • Doku-Soap
  • Machinima

eingereicht werden.

Abgabetermin
Bis zum 27. September 2015 muss der YouTube-Link unter Angabe der Schule, der Namen der beteiligten Schülerinnen / Schüler (ggf. der Klasse) und der betreuenden Lehrkraft per E-Mail mit einer kurzen Beschreibung (etwa eine halbe Seite) an sdz@nua.nrw.de gesendet werden. Bitte beachten Sie, dass pro Schule nur ein Beitrag teilnehmen darf!

Zum Hintergrund
YouTube muss man Jugendlichen nicht erklären. Die Video-Plattform ist eines der angesagtesten Medien und erreicht in den USA in der Altersgruppe 18-34 Jahre mehr Menschen als jeder Fernsehsender. In jeder Minute wurden im Jahr 2014 knapp drei Millionen Videos aufgerufen.Neben den Sozialen Netzwerken wie Facebook (und oft genug miteinander verknüpft) stellt YouTube eine Selbstverständlichkeit der alltäglichen Mediennutzung von Jugendlichen dar.

Aber YouTube kann man nicht nur passiv konsumieren, sondern auch aktiv nutzen. Und das wird fleißig getan, weltweit im Jahre 2014 mit 100 Stunden Videomaterial, das pro Minute (!) eingestellt wurde. Die Kampagne Schule der Zukunft möchte dies den Schülerinnen und Schülern ermöglichen und damit auch anderen Schülern / Eltern / Lehrern zeigen, welche tollen Projekte zur Nachhaltigkeit entstanden sind, die insofern auch ein zukunftsfähigeres Land NRW, ganz nach dem Motto „Vision NRW 2030“, ermöglichen.

Gleichzeitig soll die Medienkompetenz der Jugendlichen gestärkt werden, wenn sie sich im Prozess der Videoarbeit nicht nur mit technischen Fragen beschäftigen, sondern auch mit Datenschutz, Urheberrecht und nicht zuletzt den Nutzungsbedingungen von (kommerziellen) Video-Plattformen wie YouTube.

Für die Teilnehmer steht darüber hinaus eine Übersicht mit vielen wichtigen Informationen rund um Datenschutz, Urheberrecht und technische Hinweise bereit.

Alle Informationen und Termine dazu finden sich unter: www.schule-der-zukunft.nrw.de/materialsammlung/material-zur-kampagne/

Die Preise
1.    Platz: 150€
2.    Platz: 100€
3.    Platz: 50€

Die Jury
Die Jury beurteilt die Beiträge nach folgenden Kriterien:

  • Erklärungswert (Wie gut wurden die Sach-Informationen zum Schulprojekt / zu Bildung für Nachhaltigkeit vermittelt?)
  • Kreativität / Originalität (Wie kreativ / originell ist das Thema / die Idee umgesetzt?)
  • Unterhaltungswert (Wie gerne schaue ich mir oder Jugendliche das Video an?)
  • Technik (Wie gut sind die technischen Möglichkeiten „Video“ , z.B. Schnitt, Musik, Kameraeinstellungen etc. genutzt)
  • Gesamteindruck (Wie wirkt das Video insgesamt?)

Der Wettbewerb
Im Jahre 2010 fand erstmalig der Video-Wettbewerb „WeTube“ im Rahmen der Kampagne „Schule der Zukunft“ statt. In den letzten Jahren nahmen zahlreiche Schulen daran teil und es wurden bereits 15 Schulen mit tollen Preisen ausgezeichnet.

Der Wettbewerb startet im Frühjahr und endet dieses Jahr erstmals am 27. September 2015. Danach findet die Online-Jurysitzung statt. Die Preisverleihung erfolgt schließlich am 28.10.2015 im Rahmen der vierten NRW-Nachhaltigkeitstagung, zu der die Gewinnervideos auch einen inhaltlichen Beitrag leisten sollen.

Der Video-Wettbewerb stellt einen Ansatz zur Integration digitaler Medien (Videoarbeit, Internetnutzung) und zur Förderung der Medienkompetenz bei Lehrer(inne)n und Schüler(inne)n.

Die Gewinner(innen) der letzten Jahre

2014

Steinhagener Gymnasium

Adolph-Kolping-Berufskolleg Münster

Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Lünen

2013

Barbaraschule Mettingen

Karl-Wagenfeld-Schule Münster

Verbundschule Hille

Kontakt
Marco Fileccia
E-Mail: schulederzukunft@fileccia.de

Wettbewerb: Dein Song für eine Welt!

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Juni 222015
 

Im Rahmen des Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik wird „Dein Song für eine Welt“ gesucht. Jugendliche Musiker(innen) zwischen 12 und 25 Jahren können sich am Wettbewerb mit ihren Kompositionen und Texten beteiligen. Inspiration bietet der Auftaktsong „Diese Welt gehört uns!“ der Kreuzberger Musikalische Aktion e.V. (KMA).

Die zehn besten Songs werden im Studio professionell als Album aufgenommen. Die Gewinner(innen) mit dem Siegersong erhalten einen Sachpreis in Form von Musikequipment oder Musikworkshops im Wert von insgesamt ca. 3.000,- Euro. Außerdem wird der Sonderpreis zum Thema Afrika verliehen: Beiträge, die gemeinsam mit afrikanischen Partnerschüler(inne)n entstanden sind oder thematisch Bezug auf den afrikanischen Kontinent nehmen, werden mit einem Gutschein im Wert von 3.000 Euro prämiert.

Der Song soll maximal vier Minuten lang sein und sich im Text mit Themen der „Globalen Entwicklung“ und/oder „Eine Welt“ auseinander setzen. Eine instrumentale Begleitung ist keine Voraussetzung für die Teilnahme.

Teilnehmen können Einzelpersonen oder Gruppen wie z.B. Bands, Chöre, etc. Der Einsendeschluss ist der 31. Juli 2015. Alle Informationen zur Teilnahme und die Möglichkeit den eigenen Song einzureichen gibt es auf www.eineweltsong.de.

Der Song Contest ist eine Begleitmaßnahme zum Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik und wird von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen, durchgeführt.

Mülleimer gegen Lebensmittelmüll

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Juni 182015
 

Die Dokumentation „Wasted“ des Filmemachers Karim Chrobog aus Washington D.C. zeigt, welche Maßnahmen Südkorea zum Land mit den striktesten Regulierungen zu Lebensmittelabfällen machen. In Seoul wird z.B. ein neues Verfahren zur Reduktion von Lebensmittelabfällen getestet: Über RFID-Technik berechnet der Mülleimer für eine Wohnanlage, wie viel Lebensmittel die einzelnen Bewohner(innen) entsorgt haben. Ihre monatlichen Müllgebühren werden dann aus den Daten individuell berechnet.

Außerdem zeigt die Dokumentation den Recycling-Prozess von Nahrungsmittelabfällen in Südkorea, mit dem die Umweltverschmutzung durch unsachgemäße Entsorgung von Lebensmittelresten reduziert werden soll. Damit ist Südkorea den USA weit voraus. Deren Lebensmittelverschwendungsproblem widmet sich der erste Teil von „Wasted“.

Beide Filme sind im e360-Magazin der Yale School of Forestry & Environmental Studies veröffentlicht.

Gefunden auf reset.org.

Mehr Informationen und Ideen zum Thema Lebensmittelabfälle und -Recycling gibt NRW denkt nach(haltig) im Themenspecial „Lebensmittelverschwendung und Abfallvermeidung„.

Neuer Beitrag im Handbuch: „Mehr (als) Fans und Follower – Social Media auswerten“

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Juni 182015
 

Auf Facebook oder Twitter Seiten und Profile anzulegen, ist erst der erste Schritt zu einer erfolgreichen Social-Media-Präsenz von Projekten oder Institutionen. Neben den richtigen Kommunikationsstrategien im Social Web, denen sich bereits mehrere Beiträge im Handbuch „Medien und Nachhaltigkeit“ der Initiative NRW denkt nach(haltig) widmen, ist es notwendig, Zielgruppen, Reichweiten und Interaktionen einschätzen zu können, um die eigene Social-Media-Strategie entsprechend weiter zu entwickeln.

Die freie Journalistin und Social-Media-Bloggerin Christina Quast erklärt in ihrem Beitrag „Mehr (als) Fans und Follower„, wie man Social Media richtig auswertet. An Beispielen aus Facebook und Twitter zeigt sie, über welche Daten man Informationen über die eigenen Fans und Follower ziehen kann und woran sich der Erfolg einzelner Beiträge bestimmen lässt.

Das Handbuch „Medien und Nachhaltigkeit“ möchte Potenziale neuer Medien für die Nachhaltigkeitskommunikation abbilden und anhand von Beispielen einiger Nachhaltigkeitsakteure die Maßnahmen und Wirksamkeit kompetenter Mediennutzung für die Bildung für nachhaltige Entwicklung demonstrieren.

Arbeitsrechtsexperte Sergio Chavez spricht über Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie in El Salvador

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Juni 172015
 

Der Rundreisegast Sergio Chávez berichtet in Deutschland von 17. bis 24. Juni über die problematischen Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsproduktion in El Salvador und die viel zu geringen Löhne. Er  kämpft seit Jahren für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Weltmarktfabriken in El Salvador. Dazu gründete er das „Equipo de Investigación Laboral“ (wörtlich: Team zur Untersuchung von Arbeitsbedingungen), das Recherchen und Untersuchungen in Fabriken durchführt, um konkreten Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen auf den Grund zu gehen. Dafür schleusen sie beispielsweise Frauen als Näherinnen in die Fabriken, um herauszufinden, wie die Arbeitsbedingungen dort sind.

„Ein existenzsichernder Lohn ist eine globale Angelegenheit und ein zentrales Anliegen einer menschenwürdigen Arbeit, denn Hungerlöhne haben verheerende Auswirkungen“ meint der Experte.

Er erzählt von seiner Arbeit, der Unterdrückung der Gewerkschaftsfreiheit und von den ausbeuterischen Strategien der Bekleidungsindustrie im Allgemeinen.

Mit der Rundreise möchte die Christliche Initiative Romero die Öffentlichkeit für die Ungerechtigkeitsverhältnisse sensibilisieren, die unachtsamer und werbungsgesteuerter Kleiderkonsum verstärkt.

Termine:

  • Do., 18. Juni: Abend für Dialog und Austausch mit anderen Aktiven, 18 Uhr, kshg Forum, Münster
  • Fr., 19. Juni: Schulbesuch St.-Antonius-Gymnasium, 10 Uhr, Schulaula, Lüdinghausen
  • Sa., 20. Juni: Dialogforum europäischer Jugendgipfel zum Thema Ethischer Konsum, Bonn
  • Mo., 22. Juni: Schulbesuch Pfrimmtalschule, 11.30 Uhr, Worms
  • Mo., 22. Juni: Abendveranstaltung, 19:30 Uhr, Luups, Mainz
  • Di., 23. Juni: 19:30 Uhr Abendveranstaltung, Umweltzentrum, Fulda

Nach der Deutschlandtour geht die Vortragsreihe in der Slowakei und in Rumänien weiter.

Hintergrund:
Rund 72.000 ArbeiterInnen arbeiten derzeit in den Weltmarktfabriken, den sogenannten Maquilas, in El Salvador. Doch die vielen Arbeitsplätze tragen langfristig kaum zur Verringerung der Armut in der Arbeiterschaft bei. Die Löhne sind sehr gering. Gezahlt wird in El Salvador in der Regel der Mindestlohn von 210,90 US-Dollar brutto pro Monat. Netto erhalten die ArbeiterInnen 189 US-Dollar im Monat. Für die Lebenshaltungskosten in El Salvador ist das viel zu wenig. Mit Mühe können damit Nahrungsmittel für eine 4-köpfige Familie finanziert werden. Es reicht nicht für Miete, Strom, Wasser, Bildung, eine angemessene Gesundheitsversorgung – von Freizeit-Aktivitäten mit der Familie ganz zu schweigen.

Die Beschäftigten sind überwiegend Frauen, oftmals ungelernte Arbeitskräfte, die den Unterhalt ihrer Familie verdienen müssen. Viele NäherInnen leben in Wellblechhütten in einem der Brennpunktviertel rund um die Hauptstadt San Salvador. Die Arbeitsbedingungen in der Fabrik sind hart, der Leistungsdruck und das Produktionssoll unmenschlich hoch. Die meisten ArbeiterInnen sind gezwungen, Überstunden zu leisten. Schlechte Belüftung und Hitze machen die langen Arbeitstage unerträglich, zumal die Versorgung mit Trinkwasser in vielen Fabriken unzureichend ist. Der Gang zur Toilette wird überwacht, daher verzichten viele darauf, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, und leiden in der Konsequenz an chronischen Nierenerkrankungen.

(Presseinformationen der Christlichen Initiative Romero e.V. vom 16. Juni 2015)

Fotostory-Wettbewerb zum Thema „Essen im Eimer – Wertschätzung von Lebensmitteln“

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Juni 162015
 

Auch dieses Jahr sind Schüler(innen) aus den teilnehmenden Schulen der Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit 2012-2015“ dazu aufgerufen, eine Geschichte zu erzählen und zu bebildern, die sich mit Fragen der Nachhaltigkeit auseinander setzt. Das Thema für dieses Jahr lautet: „Essen im Eimer – Wertschätzung von Lebensmitteln“.

Die Fotostorys sollen die Geschichte von Zoe und Xavier weiter erzählen, die in der Schule vom Problem der Lebensmittelverschwendung erfahren haben und sehen, wie im Supermarkt und zu Hause Essen weg geworfen wird. Die fertige Fotostory darf maximal sechs Seiten DIN A4 oder drei Seiten DIN A3 umfassen und kann bis zum 31. Oktober 2015 in Papierform an die Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA) gesendet werden. Es winken Geldpreise in der Höhe von 150, 100 und 50 Euro.

Alle weiteren Informationen zur Teilnahme finden sich im Wettbewerbsflyer.

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