Kölner Aktionsbündnis #türauf

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Juni 152015
 
#türauf_Initiatoren

Mitglieder des #türauf-Aktionsbündnisses (v.l.): Hans Mörtter, Dr. Robert Fuchs, Claudia Roche, Elena Späth, Eva Grommes, Christiane Bourquin, Tobias Wolff, Claus-Ulrich Prölß, Christoph Bex / Bild: Julian Huke

Das von engagierten Kölnern neu ins Leben gerufene Aktionsbündnis #türauf und auch das gleichnamige Veranstaltungskonzept zur Förderung einer Willkommenskultur für Flüchtlinge in Köln stößt auf reges Interesse: Zahlreiche Organisationen, Vereine und Initiativen sind bereits der #türauf-Einladung gefolgt und haben für den 20. Juni 2015 anlässlich des Weltflüchtlingstages außergewöhnliche Mitmach-Events angemeldet. Sie planen in Eigenregie Veranstaltungen und laden Flüchtlinge, Besucher und Interessierte dazu ein. Für einen erfolgreichen Verlauf sollten noch eine Vielzahl an bunten Events folgen – auch von Privatpersonen. Jede Aktion, die im weitesten Sinne Türen öffnet, ist willkommen. Ziel des Aktionstags ist es, das vielseitige bürgerschaftliche, soziale und gesellschaftliche Engagement der Stadt zu bündeln und gemeinsam ein Zeichen zu setzen für mehr Toleranz und Offenheit im Umgang mit Flüchtlingen. Als Patin der #türauf-Initiative konnte Hedwig Neven DuMont gewonnen werden.

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So können Kölner am #türauf-Tag auf ihre Aktionen aufmerksam machen: einfach #türauf mit Tape auf die eigene Hauswand oder Tür kleben. / Bild: Eva Grommes

Einige Kölner Organisationen, Vereine und Initiativen haben auf der Webseite von #türauf bereits ihre Veranstaltungen für den 20. Juni angemeldet und damit ihr Engagement zum Ausdruck gebracht: Das Allerweltshaus in Ehrenfeld feiert beispielsweise mit Nachbarn und Freunden ein „Fest ohne Grenzen“. Die Kids von Kolping Jugendwohnen laden zu Kickerturnier und Kaffeeklatsch. Der Künstler Hasan Deveci öffnet die Türen seines Ateliers in Deutz und das COMEDIA Theater bietet ein offenes Theaterfoyer und Raum für Gemeinschaftsspiele. Dies sind nur einige Beispiele. Weitere Events – gerne auch von Privatpersonen – können auf der Webseite des Aktionsbündnisses angemeldet werden. Das #türauf-Konzept lebt dabei vor allem auch von der viralen Komponente. Die jeweiligen Veranstalter sollen ihre Aktionen auf der Webseite eintragen, aber gleichzeitig auch mit dem Hashtag türauf (#türauf) zum Beispiel über ihre sozialen Netzwerke bewerben. Das schafft mehr Aufmerksamkeit in den verschiedenen Kanälen und andere Nutzer können die Veranstaltungen wiederum weiter verbreiten.

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Das Aktionsbündnis ruft Organisationen, Vereine und Privatpersonen in Köln und Umgebung auf, in Eigenregie Veranstaltungen für den #türauf-Aktionstag am 20. Juni zu planen und Besucher dazu einzuladen. / Bild: Eva Grommes

Neben den bisher angemeldeten Aktionen planen die Mitglieder von #türauf große Leuchtturm-Events, die die Außenwirkung der Initiative über die Stadtgrenzen hinaus verstärken sollen. Bereits am 19. Juni findet in Zusammenarbeit mit der Stiftung 1. FC Köln und der Rheinflanke gGmbH am Geißbockheim ein großes Fußballturnier mit Flüchtlingen statt. Am Aktionstag selbst wird es einen „Bunten Tisch“ geben, an dem die unterschiedlichsten Menschen zusammenkommen und gemeinsam essen. Musikalisch abgerundet wird die #türauf-Aktion mit einer Benefiz-Flüchtlings-Matinee in der Kölner Philharmonie rund eine Woche später am 28. Juni 2015.

Viele Prominente unterstützen die Initiative, so auch Hedwig Neven DuMont als Patin von #türauf: „Wir müssen den Menschen helfen, die aus bitterster Not höchste Gefahren auf sich genommen haben, um für sich und für ihre Kinder ein besseres Leben zu ermöglichen. Es ist aber nicht damit getan, die Flüchtlinge unterzubringen und zu versorgen. Helfen heißt auch, ihnen Geborgenheit geben. Deswegen ist die #türauf-Aktion so wichtig: Wir müssen denen, die zu uns kommen, zeigen, dass sie bei uns willkommen sind.“

Weitere Unterstützer sind Bettina Böttinger, die gemeinsam mit Pfarrer Hans Mörtter das Konzert in der Philharmonie moderieren wird, Philharmonie-Intendant Louwrens Langevoort, Opernintendantin Dr. Birgit Meyer und Werner Spinner, Präsident des 1. FC Köln. Die Benefiz-Matinee in der Philharmonie soll Menschen in Köln und auch über die Stadtgrenzen hinaus für eine engagierte Willkommenskultur mobilisieren und Mut zu eigenem bürgerschaftlichen Engagement machen. Darüber hinaus soll auf die aktuelle Abschottungspolitik Europas aufmerksam gemacht und zu einem politischen und gesellschaftlichen Umdenken aufgerufen werden. Der Reinerlös der Matinee ist für die Kölner Flüchtlingshilfe bestimmt. Der Eintritt kostet 25 Euro, Karten sind bereits über die Kölner Philharmonie erhältlich.

Den Auftakt der Matinee macht ein Chor aus Flüchtlingen – ein Projekt der Josef-Metternich-Musikschule Hürth unter der Leitung von Dorothea Rauscher-Corazolla. Das Motto ist „Singen macht Spaß und verbindet“ und wird von den teilnehmenden Flüchtlingen aus Irak, Syrien, Usbekistan und Afghanistan gelebt. Das Gürzenich-Orchester und der Chor der Oper Köln bieten die Ouvertüre von Rossinis „Wilhelm Tell“, Auszüge aus Verdis „Macbeth“ und den Gefangenenchor aus „Nabucco“. Die Kölner Rock- und Blues-Musikerin Inge Sagemüller singt gemeinsam mit der in Köln lebenden ukrainischen Sängerin Mariana Sadowska. Des Weiteren kommen in Gesprächen Elias Bierdel und Monika Hauser zu Wort. Elias Bierdel, ehemals Leiter der Hilfsorganisation Cap Anamour, ist seit 2007 bei borderline europe – Menschrechte ohne Grenzen und berichtet über aktuelle Geschehnisse an den EU-Außengrenzen. Ärztin und Frauenrechtlerin Monika Hauser informiert über die Situation und die Erlebnisse von weiblichen Flüchtlingen. Zum Abschluss kommen alle Beteiligten zusammen, um gemeinsam die Zeilen „Su simmer all he hinjekumme“ aus dem Bläck-Fööss-Lied „Unsere Stammbaum“ zu singen. Neben einem Fußballturnier mit Flüchtlingen, einem „Bunten Tisch“, an dem sich viele Menschen versammeln und gemeinsam essen, ist die Veranstaltung in der Philharmonie eine der drei Leuchtturm-Events, die die Mitglieder des Aktionsbündnis selbst organisieren.

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So können Kölner am #türauf-Tag auf ihre Aktionen aufmerksam machen: einfach #türauf mit Tape auf die eigene Hauswand kleben. / Bild: Eva Grommes

Über #türauf
#türauf (sprich: Hashtag Tür auf) ist ein Aktionsbündnis engagierter Kölner aus Gesellschaft, Wirtschaft, Religion und Kultur sowie ein gleichnamiges Veranstaltungskonzept. Ziel ist es, die Willkommenskultur für Flüchtlinge in Köln und über die Stadtgrenzen hinaus zu fördern und gemeinsam Zeichen zu setzen für Akzeptanz und Bürgerengagement. #türauf ruft am Weltflüchtlingstag (20. Juni 2015) alle Kölner dazu auf, in der ganzen Stadt – im wahrsten Sinne des Wortes – ihre Türen zu öffnen, in Eigenregie Aktionen zu organisieren und Menschen dazu einzuladen. Der Hashtag im Namen #türauf stellt die aktive Komponente und den viralen Charakter der Aktion heraus.

Weitere Infos unter:
www.tuerauf.org
https://twitter.com/tuerauf_org
https://www.facebook.com/tuerauf.org

Pressekontakt:
pr people
Christiane Bourquin (T: +49(0)221 / 53 41 088-31, c.bourquin@pr-people.de)
Tobias Wolff (T: +49(0)221 / 53 41 088-37, t.wolff@pr-people.de)

Allgemeiner Kontakt:
Dr. Robert Fuchs (info@tuerauf.org)

Eine Welt Konferenz veröffentlicht Themenschwerpunkt „Flucht und Asyl“

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Juni 152015
 

„Gelungene Bildungsarbeit zum Thema ‚Flucht und Asyl‘ sollte […] erstens sachliche Information über Fluchtursachen, Fluchtbiografien, Fluchtwege und Fluchthindernisse vermitteln, zweitens Empathie und Anteilnahme ermöglichen und drittens – und nicht zuletzt – dazu einladen, persönliches Engagement zu entwickeln und für Flüchtlinge vor Ort einzutreten.“

So fasst Günter Burkhardt, Geschäftsführer von Pro Asyl, die Bildungsaufgaben zusammen, die sich aus der aktuellen gesellschaftlichen Debatte um Flucht, Asyl und Migration ergeben.

Einen Beitrag zu einer sachlichen und reflektierten Information über „Flucht und Asyl“ leistet das Portal Globales Lernen mit seinem Newsletter und seiner Schwerpunktseite, die Bildungsmaterialien, Ausstellungs- und Veranstaltungshinweise sowie Medien- und Linktipps zum Thema „Flucht und Asyl“ zusammenstellen. Auch bei den Angeboten zu diesem Thema, zeigt sich eine Vielfalt von medialen Umsetzungen, die beispielhaft für gelungene Nachhaltigkeitskommunikation sind.

Mit dabei in der Materialsammlung des Portals Globales Lernen ist unter anderem eine interaktive Web-Dokumentation von WissensWerte, die Fakten und Informationen zum Thema „Migration“ interaktiv und als Bewegtbild darstellt.

In der Reihe „Seeking Refuge/Zuflucht gesucht“ zeigen animierte Kurzfilme des SWR die Schicksale von Flüchtlingskindern aus aller Welt ihre: Die Gründe für die Flucht aus der Heimat, den Verlust von Freunden und Verwandten, das Ankommen in der fremden neuen Heimat Europa. Die Clips sind über www.planet-schule.de verfügbar.

Die Themenseite „Flucht und Asyl“ sowie der dazu passende Newsletter vom Mai 2015 sind über die Webseiten des Portals Globales Lernen verfügbar.

BUNDjugend Aktionstraining

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Juni 122015
 

Im Aktionstraining der BUNDjugend, das am 1. und 2. August 2015 in Dortmund stattfinden, lernen junge Engagierte zwischen 16 und 26 Jahren, mit welchen Aktionsformen, sie auf der Straße aktiv werden können. Wie müssen eigene Infostände angemeldet werden? Was muss man zu Demos wissen? Und wie ist bei Formen des zivilen Ungehorsams mit Polizei und Sicherheitspersonal umzugehen? Diesen und weiteren Fragen widmet sich das Training mit praktischen Übungen.

Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter: www.bundjugend-nrw.de/termin/aktionstraining/.

Green Radio

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Juni 112015
 

Jede Woche gibt es bei „Green Radio“ Interviews, Reportagen oder Hintergründe zu aktuellen Umweltthemen zu hören. Bisherige Folgen beschäftigen sich z.B. mit dem Browser Add-On „WeGreen“ als Nachhaltigkeitsampel für Online-Shopping oder mit der bundesweiten „Stunde der Gartenvögel“ im Mai 2015.

Als Podcast sind die Folgen auf der Website des Umweltbundesamtes erhältlich. Live läuft „Green Radio“ im Nachmittagsprogramm des Leipziger Internetradios detektor fm, das 2011 und 2013 für den Grimme Online Award nominiert war.

Neu im Blog: Interview mit Marie Joram zur Neue Medien Offensive der BUNDjugend

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Juni 102015
 

Mit der „Neue Medien Offensive“ geht die BUNDjugend NRW neue Wege für die Arbeit mit Jugendlichen sowie für die Kommunikation ihrer Aktivitäten im Netz. In ihrem Handbuch-Beitrag „Jugendgruppen 2.0: Gründung und Betreuung von Jugendgruppen mit Hilfe Neuer Medien“ im Handbuch Medien und Nachhaltigkeit berichtet Marie Joram von den Hintergründen und den Erfahrungen mit der „Neue Medien Offensive“.

Im Gespräch mit NRW denkt nach(haltig) erzählt die Jugendbildungsreferentin aus der Soester Landesgeschäftsstelle der BUNDjugend NRW von den Aktivitäten der „Neue Medien Gruppen“ und gibt Tipps für die erfolgreiche Kampagnenarbeit im Social Web. Zum Beispiel macht Marie Joram deutlich, wie wichtig Offline-Kontakte sind, um eine Kampagne auch online bekannt zu machen. Auch Einsteigern in Youtube als Medium für Nachhaltigkeitsbotschaften gibt sie wichtige Hinweise mit auf den Weg, wie sie gelungene Videos konzipieren und im Netz verbreiten.

Hier geht’s zum kompletten Interview mit Marie Joram: „Cool, du bist im Netz! Das schau ich mir an und zeig es bei anderen weiter“.

Internationaler Filmwettbewerb „tvebiomovies2015“ gestartet

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Juni 082015
 

Zum sechsten Mal findet dieses Jahr der internationale „tvebiomovies“ statt. Das Schwerpunktthema 2015 lautet „Klima“, denn die Klimakonferenz in Paris steht an. Gesucht werden Videos, die zeigen, wie sich die Filmemacher(innen) selbst für das Klima engagieren. Möglich ist alles: lustig, ernst, animiert, dokumentarisch, fiktional. Als Teilnahmemöglichkeiten stehen der Jugendfilmwettbewerb und der Kurzfilmideenwettbewerb zur Auswahl.

Der Jugendwettbewerb zum Klimawandel richtet sich an Klimaaktivist(inn)en zwischen 18 und 30 Jahren. Sie können einen drei-minütigen Film über ihr Klima-Engagement einreichen. Auf die Macher(innen) der zwei besten Einsendungen wartet ein Trip zur UN-Klimakonferenz in Paris im November/Dezember 2015. Von dort dürfen die Gewinner(innen) dann für Interessierte aus aller Welt berichten. Die Einreichungsfrist ist der 17. August 2015.

Beim Kurzfilmideenwettbewerb, werden die besten Filmideen gesucht, die Zuschauer(innen) über die Umwelt informieren und zu ihrem Schutz inspirieren sollen. Eingereicht werden können Skizzen für Ein-Minüter. Die Filme sollen in eine von zwei Preis-Kategorien passen: Der „Green Economy Prize“ wird von der Europäischen Bank für Wiederaufbau ausgeschrieben und dreht sich um „grüne“ Wirtschaft. Der Preis zum Internationalen Jahr des Bodens sucht nach Filmen, die sich mit dem Boden als wertvoller und schützenswerter Ressource beschäftigen. Zu gewinnen gibt es jeweils drei Mal 300 US-Dollar um das vorgeschlagene Projekt zu realisieren. Aus den fertigen Filmen werden dann per Publikumsvoting auf Youtube jeweils zwei Sieger bestimmt. Alle ausgewählten Filme werden auf der UN-Klimakonferenz in Paris gezeigt. Die Einreichungsfrist ist der 17. August 2015.

Alle weiteren Informationen zum tve biomovies Wettbewerb finden sich in der Projektvorstellung von „tvebiomovies 2015“ bei NRW denkt nach(haltig) und auf www.tvebiomovies.org.

tvebiomovies 2015

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Juni 052015
 

biomovies_TitelbildMöchtest Du auch einen Kurzfilm drehen und damit vielleicht einen von vielen Geldpreisen gewinnen? Möchtest Du deinen Film Tausenden von Menschen auf der ganzen Welt – online oder live – vielleicht sogar beim UN-Klimagipfel 2015 in Paris zeigen? tve bietet diese Chance mit der inzwischen sechsten Neuauflage des tvebiomovies-Wettbewerbs.

Der Filmwettbewerb tvebiomovies2015 wendet sich über das Internet an alle Menschen weltweit mit der Herausforderung, ein aktuelles Umweltthema zur Nachhaltigen Entwicklung in einem kurzen Video anzupacken. Der Film kann lustig oder ernst sein, es kann eine Animation, eine Spielszene oder eine Dokumentation sein.Der eigenen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Der Filmwettbewerb gliedert sich in verschiedene Kategorien, die das Interesse auf aktuell relevante Umweltthemen richten. Wichtigstes Medium für den Wettbewerb und die Präsentation der Ergebnisse ist das Internet mit den verschiedenen Kommunikationskanälen YouTube, Facebook und Twitter.

Im Jugendfilmwettbewerb werden Clips gesucht, in denen Macher(innen) zwischen 18 und 30 Jahren zeigen, wie sie sich für das Klima engagieren. Zwei Gewinner(innen) fahren zur UN-Klimakonferenz nach Paris und dürfen von dort im Internet berichten.

Aus dem Film “Greed” (c) Huseyn Qulamov

Aus dem Film “Greed” (2014)
(c) Huseyn Qulamov

Im Kurzfilmideenwettbewerb werden Filme von höchstens einer Minute Dauer gesucht. Die Filmemacher können einzelne Personen oder eine Gruppe sein, aus deren Mitte ein Verantwortlicher benannt ist.

Eine Jury wählt aus den eingereichten Filmen in jeder Kategorie drei Finalisten aus, deren Idee finanziell unterstützt wird. Die endgültige Wahl des Siegers findet dann über das Internet bei Youtube statt. Entscheidend ist die Anzahl der Views, die ein Wettbewerbsbeitrag am Ende vorzuweisen hat.

tve ist eine Non-Profit-Organisation, die vor 29 Jahren vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen UNEP, dem World Wildlife Fund und dem British Broadcast Channel Central TV (jetzt Teil von ITV) gegründet wurde. Das Anliegen von tve ist, den Wandel hin zu einer grüneren und gerechteren Welt durch Filme zu inspirieren. tve ist eine kleine Organisation, erzielt global jedoch überproportional Wirkungen – durch Einbeziehung der Zuschauer online und die Zusammenarbeit mit weltweit agierenden Sendern und Partnern. Im Jahr 2013 wurden 493 tve-Dokumentarfilme und Programme auf 75 Kanälen in 171 Ländern ausgestrahlt. Inklusive der globalen Kanäle BBC World, Al Jazeera und YouTube ergibt dies ein Publikum von rund 1,5 Milliarden Menschen.

Anmeldung und Teilnahmebedingungen unter http://www.tvebiomovies.org/

Aus dem Film “El Unicornio” (c) Manuel Alejandro Victoria

Aus dem Film “El Unicornio” (2013)
(c) Manuel Alejandro Victoria

Kontakt
tve
Nick Turner
292 Vauxhall Bridge Road
London
SW1V 1AE
www.tve.org
nick.turner@tve.org.uk

SOKO Wald wieder auf Tour

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Juni 052015
 

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) führt die SOKO Wald-Erfolgsserie auch in diesem Jahr weiter. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) kann die SDW das beliebte Projekt zu nachhaltigem Verhalten wieder anbieten.

Mit dem SOKO Wald Projekt lernen die Schüler, dass sie in ihrem Alltag viele Dinge verwenden, die aus Wäldern der ganzen Welt stammen. Wer denkt schon darüber nach, dass Luftballons, Schokolade und Schulhefte aus dem Wald stammen und welche Folgen für Mensch und Natur mit unserem Konsum verbunden sind, Hier setzt die SOKO Wald an und gibt Hinweise, wie jeder von uns seinen Lebensstil im Sinne der Nachhaltigkeit verändern kann. Das Projekt richtet sich an Schüler der 5. und 6. Klasse und steht den Schulen kostenlos zur Verfügung.

Die 20 geschulten SDW-Waldpädagogen kommen mit ihren vollausgestatteten SOKO Wald-Koffern direkt in die Schule. Dort gehen die Kinder nach bestandener „Aufnahmeprüfung“ als SOKO Wald Ermittler auf die Suche nach Waldprodukten und nachhaltigem Verhalten. Sie werden erfahren, was Kaugummi und Kaffee mit dem Wald zu tun haben und dass jeder etwas für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt tun kann.

In diesem Jahr können Schulen aus folgenden Städten und deren Umfeld teilnehmen: Magdeburg, Halle, Mönchengladbach, Eberswalde, Karlsruhe, Leipzig, Oldenburg, Kassel, Göttingen, Koblenz, Bonn, Hannover, Wismar, Schwerin, Rostock, Berlin, Halle, Leipzig, Hamburg, Potsdam, Kiel, Köln, Unna, Stuttgart und Tübingen.

Die Lehrer, die sich für das von der „UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnete Projekt interessieren, melden sich bitte bei beate.kohler@sdw.de. Sie erhalten dann das Anmeldeformular.

(Presseinformationen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald)

Internationaler Bürgerdialog sammelt Stimmen zum Klimawandel in 82 Ländern

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Juni 042015
 

Das Bundesumweltministerium lädt 100 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger dazu ein, in einem Bürgerdialog ihre Meinung zum internationalen Klimaschutz in die Debatte einzuspeisen. Parallel zur deutschen Veranstaltung am 6. Juni in Berlin finden weitere Klimadialoge in allen Teilen der Welt statt.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Im Dezember wollen wir in Paris ein neues globales Klimaschutzabkommen beschließen. Verhandeln werden dort die Vertreterinnen und Vertreter von Regierungen. Wir wollen aber, dass auch die Bürgerinnen und Bürger sich mit ihren Stimmen einbringen können. Klimaschutz ist schließlich eine Aufgabe, zu der jeder einzelne etwas beitragen kann.“

Was ist den Bürgerinnen und Bürgern wichtig beim Klimaschutz? Was wünschen sie sich von den politischen Entscheidern? Wie könnten sie sich einen Beitrag für mehr Klimaschutz vorstellen? Das sind die Themen, die bei den internationalen Bürgerdialogen „World Wide Views“ zu Klima und Energie diskutiert werden. Dabei sollen Menschen Gehör finden, die in ihrem alltäglichen Leben die Folgen des Klimawandels zu tragen haben. Teilnehmen soll ein möglichst vielfältiger Querschnitt aus der Bevölkerung. Die weltweiten Ergebnisse werden dann auf der Klimakonferenz in Paris präsentiert.

In allen 82 teilnehmenden Ländern laufen die eintägigen Bürgerdialoge nach dem gleichen Muster ab: Nach einer einführenden Begrüßung erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Einführungsvideo mit den wichtigsten Informationen und Fakten zu jeweils einem von fünf Themenfeldern. Sie haben dann die Gelegenheit, in Kleingruppen kontrovers über das Thema zu diskutieren. Am Ende jeder Diskussionsphase wird individuell und anonym auf einem Stimmzettel zu den vorgegebenen Fragen abgestimmt. Die Ergebnisse werden direkt in ein Online-Tool eingespeist, so dass am Ende des Tages die Resultate aus allen teilnehmenden Ländern vorliegen und im Internet einsehbar sind. Außerdem haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, auch eigene Vorschläge einzubringen.

Die Methode der Bürgerdialoge „World Wide Views“ wurde bereits 2009 und 2012 zu den Themen globale Erwärmung sowie Biodiversität erfolgreich erprobt. Das nexus Institut, Berlin koordiniert die Debatte in Deutschland. Die internationale Koordination des weltweiten Prozesses liegt bei einem internationalen Konsortium, dem Danish Board of Technology (Dänemark) und Missions Publiques (Frankreich).

(Presseinformationen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit vom 03.06.2015)

Green Mobility

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Juni 042015
 

Wer von Bonn nach Bielefeld möchte kann das Auto nehmen und ist zwar billiger dran als mit der Bahn, aber erzeugt viermal mehr CO2. Mit der Mitfahrgelegenheit reduzieren sich der CO2-Ausstoß und Preis, aber die Bahn schneidet ökologisch doch noch besser ab.

Das Portal „Green Mobility“ vergleicht Reisemöglichkeiten mit Auto, Mitfahrgelegenheit, Bahn, Bus, ÖPNV und Flugzeug und bietet dabei nicht nur Informationen über die schnellste und billigste Reisemöglichkeit sondern auch über die Verbindung, bei der am wenigsten CO2 erzeugt wird. Auch die CO2-Emission durch einen Hotelaufenthalt kann mit in die Rechnung einbezogen werden. Die dem CO2-Rechner zugrunde liegenden Emissionsfaktoren stammen ausschließlich aus offiziellen und wissenschaftlich anerkannten Quellen.

Veranstalter(innen) können zudem über das Portal kostenlos eine eigene Anreise-Seite für ihre Veranstaltung erstellen.

Partner des Webportals sind verschiedene Verkehrs- und Reiseunternehmen aus Deutschland sowie CO2OL, ein Anbieter für CO2-Ausgleich. Die Seite ist auf Deutsch und Englisch verfügbar.

Gefunden auf: www.uni-bremen.de/mobilitaet/verkehrsmittelvergleich.html

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