Als Flüchtling in NRW studieren

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Sep. 032015
 

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW hat ein neues Informationsangebot für studieninteressierte Flüchtlinge aufgebaut: www.refugee-students-service.nrw.de. Diese mehrsprachige Webseite  nennt Kontaktpersonen für die Beratung und Zulassung von Flüchtlingen an den Hochschulen NRWs.

Dass ein Studium für Flüchtlinge in NRW möglich ist, wurde von entsprechend zuständigen Stellen bestätigt: Das Innenministerium NRW hat kürzlich klargestellt, dass einem Hochschulzugang von Asylbewerber(inne)n sowie Inhaber(inne)n einer Duldung oder weiterer humanitärer Aufenthaltsrechte, keine aufenthaltsrechtlichen Hürden entgegen stehen. Hochschulen wiederum, so das Ministerium für Wissenschaft und Forschung, haben für die Einschreibung nur den Hochschulzugang notwendigen Voraussetzungen zu prüfen, nicht aber Fragen des Ausländerrechts.

Neu im Blog: Erfahrungsaustausch zum Thema „Hate Speech“ im Grimme-Institut

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Sep. 022015
 

Am 2. September 2015 trafen sich im Marler Grimme-Institut Social-Media-Manager(innen), Journalist(inn)en und Pädagog(inn)en zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch über „Hate Speech“, die Problematik von diskriminierender und menschenverachtender Hassrede im Internet. Der so genannte „Round Table“ fand im Rahmen des EU-Projekt BRICkS „Building Respect on the Internet by Combating Hate Speech“ statt, das sich für die Sensibilisierung von jungen Menschen für das Thema Hate Speech einsetzt. Gemeinsam wurde über die Problematik und mögliche pädagogische Präventionsansätze diskutiert.

Im Projekt-Blog berichtet NRW denkt nach(haltig) ausführlich von der Veranstaltung.

Der Round Table zum Thema "Hate Speech" im Grimme-Institut

Der Round Table zum Thema „Hate Speech“ im Grimme-Institut

Weitere Informationen zum Projekt BRICkS finden sich auf der Website des Grimme-Instituts und unter www.bricks-project.eu. Mehr Informationen zu „Hate Speech“ bietet das Themenspecial „Nachhaltige Kommentar-Kultur im Internet – Zusammen gegen Hate Speech“ von NRW denkt nach(haltig).

Neues Unterrichtsmaterial zum Thema Nachhaltigkeit und Regenwald

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Sep. 022015
 

2014 wurde das Umweltbildungsprojekt Green movie. Green media der Tropenwald Stiftung OroVerde im Wettbewerb von NRW denkt nach(haltig) als vorbildliches Projekt ausgezeichnet. Aus dem Projekt ist nun  Unterrichtsmaterial enstanden, das OroVerde jetzt kostenlos zum Download anbietet. Lehrer(innen) können damit das Thema „Nachhaltigkeit“ für die Klassen 7 bis 12 interessant und abwechslungsreich aufbereiten.

Als besonderen Anreiz für die Schüler(innen) enthält das Material neben einem Filmclip auch ein TABU-Spiel zum Thema Nachhaltigkeit, so dass aus dem trockenen Thema schnell lebendiger Unterricht wird. Die Kinder werden so durch Recherche ganz nebenbei zu Nachhaltigkeitsexpert(inn)en. Denn: Motiviert lernen heißt langfristig lernen! Alle nötigen Arbeitsblätter sind im Material enthalten. Gefördert ist das Unterrichtsmaterial von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW.

Das Unterrichtsmaterial kann kostenlos über die Website der Tropenwaldstiftung OroVerde herunter geladen werden: http://www.regenwald-schuetzen.org/lehrer/unterrichts-materialien/materialpakete.html.

Weltrettung zum Zweiten: „Save the World II“-Festival in Bonn

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Sep. 012015
 

Zum zweiten Mal veranstalten das Theater Bonn und das Bonner Beethoven-Fest gemeinsam mit Künstler(innen), Expert(inn)en und diverse NGOs das „Save the World“-Festival. In diesem Jahr steht das Thema Klimawandel im Fokus.

Vom 18. bis 20. September 2015 werden auf dem Gelände der Halle Beuel Fragen und Herausforderungen des Klimawandels auf kreative Weise diskutiert und greifbar. Auf dem Programm stehen z.B. Konzerte, Vorträge von Expert(inn)en der UN, Performances, ein Science Slam oder ein Klima-Parcours. Mehr Informationen zum Festival und das komplette Programm sind über die Website des Theater Bonn zu erreichen.

Bürgerdialog: Open Government Pakt für NRW

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Aug. 312015
 

Im Mai 2014 wurde die Open Government Strategie für NRW verabschiedet. Als nächster Schritt soll ein Open Government Pakt auf den Weg gebracht werden. Dazu können interessierte Bürger(innen) nun online die Vorschläge der Landesregierung diskutieren und eigene Anregungen einbringen. Ein wesentliches Element des Open Government Paktes soll es sein vorhandene Initiativen zu befördern, erfahrene Akteure zusammen zu bringen und die richtigen Schwerpunkte für die nächsten Jahre zu setzen. Um herauszufinden, wie ein im Rahmen des Paktes einzurichtendes Expertennetzwerk am Besten gestaltet werden kann, ist auch eine Umfrage Teil des Bürgerdialogs. Die Online-Konsultation läuft noch bis 20. September 2015.

Hate Speech Salon

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Aug. 302015
 

Zwischen Freiheit und Hate Speech – Wem gehört das Netz?

Das Internet bietet ungekannte Möglichkeiten zur Vernetzung, politischen Willensbildung und Meinungsäußerung – es bietet aber auch Raum für Diskriminierung und Hassrede (Hate Speech).

Als „Cyberbullying“ oder „Cybermobbing“ unter Heranwachsenden und Jugendlichen wird das Thema bereits seit längerer Zeit diskutiert. Aber gerade auch Menschen, die sich im Netz politisch einbringen, sind von Hassrede betroffen. Das Spektrum reicht dabei von Verunsicherung, Verunglimpfung und Herabwürdigung einzelner Personen bis hin zu konkreter Gewaltandrohung. Menschen, die sich für Gleichberechtigung, Feminismus und eine größere Teilhabe einsetzen, sind davon in besonderem Maße betroffen.

von links nach rechts: Anne Wizorek, Atila Altun, Ines Arland, Thomas Gesterkamp, Dagmar Freudenberg Quelle: Ingo Heine

von links nach rechts: Anne Wizorek, Atila Altun, Ines Arland, Thomas Gesterkamp, Dagmar Freudenberg
Quelle: Ingo Heine

Aus diesem Grund widmete sich die Antidiskriminierungsstelle des Bundes dem Thema mit einer Veranstaltung im Rahmen ihres Themenjahrs 2015 „Gleiches Recht. Jedes Geschlecht.“ Im Anschluss an eine Lesung der bekannten Netzfeministin und #Aufschrei-Initiatorin Anne Wizorek aus Ihrem Buch „Feminismus Fuck Yeah – weil ein Aufschrei nicht reicht“ diskutierten die Juristin und Staatsanwältin Dagmar Freudenberg, der Politikwissenschaftler Thomas Gesterkamp und der Community-Manager des Berliner Tagesspiegels, Atila Altun und legten dabei das Hauptaugenmerk auf wirksame Gegenstrategien: Können neue gesetzliche Regelungen Abhilfe schaffen? Was können Betroffene von Hate Speech unmittelbar tun, um sich zu schützen?

Anne Wizorek und der Politikwissenschaftler Thomas Gesterkamp berichteten während der Veranstaltung von ihren ganz persönlichen Erfahrungen mit Hate Speech. „Don’t read the comments“ ist ein Grundsatz der Online-Aktivität von Anne Wizorek geworden. Ihre E-Mails werden von Freunden vorsortiert, bevor sie sie selbst liest.

Thomas Gesterkamp, der seit Jahren die geschlechtlichen Rollen von Männern erforscht, wird regelmäßig von selbsternannten „Männerrechtlern“ auf deren Plattformen diffamiert und insbesondere seine beruflichen Kompetenzen in Zweifel gezogen.

Der Berliner Tagesspiegel hat sich im Sinne einer demokratischen Debattenkultur ganz bewusst für eine starke Moderation seiner Kommentarspalten entschieden: Jeder Kommentar werde vom Online-Team geprüft, berichtete Atila Altun. Beiträge, die gegen die Netiquette verstoßen, werden gelöscht oder nicht freigeschaltet.

Darauf, dass das herkömmliche Strafrecht auf Delikte, die online passieren, kaum anwendbar ist, wies Dagmar Freudenberg hin. Sie forderte, dass das Strafrecht umfassend geprüft und an die neuen Bedingungen angepasst werden müsse.

Kontakt

Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Glinkastraße 24, 10117 Berlin
Telefon: 03018 555-1827
Fax: 03018 555-41810
E-Mail: laura.toerkel@ads.bund.de
Internet: www.antidiskriminierungsstelle.de

Mehr zum Hate Speech Salon unter: http://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/Aktuelles/DE/2015/ADS_Salon_Hate_Speech.html

Lokalberichterstatter(innen) zu Flüchtlingssituation gesucht

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Aug. 282015
 

Der Flüchtlingsrat NRW ist überregional tätig. Um auch in den einzelnen Regionen im Bilde zu bleiben, bittet der Flüchtlingsrat um Mithilfe durch Berichte von Bürger(inne)n vor Ort. Die ehrenamtlichen Lokalberichterstatter(innen) sollen z.B. über die Unterbringungssituation von Flüchtlingen berichten, die Stimmung in der Bevölkerung vor Ort einfangen und im Blick behalten, wie die lokale Presse und die Politik auf die Situation reagieren.

Die Berichte werden auf der Website des Flüchtlingsrats veröffentlicht. So erfährt man aus dem Kreis Gevelsberg zum Beispiel von einem Patenprogramm für Flüchtlinge und dass sich Herner Lehrer(innen) mehr psychologische Betreuung für die Flüchtlinge im Kinder- und Jugendalter wünschen.

Interessierte, die selbst Lokalberichterstatter(innen) für den Flüchtlingsrat NRW werden wollen, können sich dort per E-Mail melden.

Der Zimmerpflanzen-Guide

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Aug. 272015
 

Pflanzen sind in jeder Lebenslage von großem Nutzen. Sie verschönern uns den Heimweg, sie sind ein super Geschenk und sie verbessern die Luft. Davon kann man auch in den eignen vier Wänden profitieren. Zimmerpflanzen können Schadstoffe aus der Luft filtern, für Luftfeuchtigkeit sorgen und Sauerstoff produzieren. Dazu verschönern sie Fenstersimse in allen Räumen. Eine Tabelle des Bau-Magazins „Das Haus“ die nützlichsten Zimmerpflanzen und deren Eigenschaften zusammen. Der Gummibaum zum Beispiel „gehört zu den beliebtesten Hauspflanzen“, da er pflegeleicht ist und Formaldehyd aus der Raumluft filtert. Für alle ohne grünen Daumen gibt das Magazin Living at Home Anleitungen zu Pflege, Schädlingsbekämpfung, Standort, etc. von über 200 Zimmerpflanzen.

BRICkS: Round Table zum Thema „Hate Speech“

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Aug. 262015
 

Auf Websites, Blogs und in sozialen Netzwerken wird  Hate Speech ein immer größeres Problem. Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Sexismus, Homophobie und andere Formen der Ausgrenzung sind im Internet weit verbreitet. Doch welche Möglichkeiten helfen gegen „Hater“?

Hier setzt das Projekt „Building Respect on the Internet by Combating Hate Speech“ (BRICkS) an: Anhand von Fallbeispielen und Experteninterviews wurde das Aufkommen von Hate Speech in Online-Medien untersucht. Nun ist der weitere Schritt, Instrumente zu erarbeiten, die Schulen, der Jugendarbeit, – aber insbesondere jungen Menschen, die im Netz aktiv sind – ein praktisches Hilfsangebot im Umgang mit Hate Speech vermitteln.

Daher sind Social-Media-Manager(innen), Pädagog(inn)en und Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit am 2. September 2015 zu einem Round Table ins Grimme-Institut in Marl eingeladen. Die Veranstaltung richtet sich von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr an Social-Media-Manager(innen) und Expert(inn)en aus Medien und Jugendarbeit. Alle Lehrkräfte sind herzlich eingeladen für die Zeit von 15.00 bis 18.00 Uhr. Von 14.00 bis 15.00 Uhr gibt es für alle Interessierten ein Get-Together. Allen Teilnehmer(inne)n steht aber auch eine ganztägige Teilnahme frei.

Fragen, die diskutiert werden, sind u.a.: „Mit welchen Formen der Hasspropaganda sind Sie in Ihrer Arbeit bereits konfrontiert worden? Welche Möglichkeiten sehen Sie im (professionellen) Umgang mit Hate Speech?“ Anhand aktueller Beispiele und persönlicher Erfahrungen (aus dem beruflichen Alltag) soll eine Grundlage geschaffen werden, um für das Thema zu sensibilisieren und gemeinsam Handlungsoptionen gegen Hate Speech zu entwickeln. Diese Ergebnisse werden im Nachgang ausgearbeitet um Trainer zu schulen, die in einem dritten Schritt kostenfrei Workshops mit Jugendlichen durchführen. In diesen Workshops gilt es, Jugendliche für einen kritischen Umgang mit Online-Medien zu sensibilisieren und es ihnen zu ermöglichen, aktiv gegen Hasskommentare in ihrem persönlichen Umfeld vorzugehen.

Die Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt über akademie@grimme-institut.de. Weitere Informationen zum BRICkS-Projekt finden sich auf der Website des Grimme-Instituts und auf der Projektseite.

Leitfaden für einen rassismuskritischen Sprachgebrauch

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Aug. 232015
 

Unbenannt„Sprache schafft Wirklichkeit“. Diese Überschrift trägt der im August 2013 erschienene Leitfaden für einen rassismuskritischen Sprachgebrauch zur Handreichung für Journalistinnen und Journalisten, den das AntiDiskriminierungsBüro (ADB) Köln des Vereins Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V. herausgegeben hat. Nun ist auch ein handliches und übersichtliches Glossar erschienen, welches diskriminierende Begrifflichkeiten benennt und mögliche Alternativlösungen anbietet. Eine Checkliste fasst die wichtigsten Erkenntnisse des Leitfadens zusammen.

Die Veröffentlichung der Broschüre wurde durch die Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung NRW sowie durch finanzielle Mittel der Stadt Köln, der Amadeu Antonio Stiftung sowie des Vereins Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V. ermöglicht.

Das AntiDiskriminierungsBüro (ADB) Köln in Trägerschaft des Vereins Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V., setzt sich seit 1995 aktiv dafür ein, eine Kultur der Gleichbehandlung zu verwirklichen. Das Büro berät und begleitet Menschen, die von Ausgrenzung und Benachteiligung betroffen sind, und ermutigt diese, für ihre Rechte einzustehen.

Der Leitfaden und das dazugehörige Glossar können hier als PDF-Version heruntergeladen werden. Die Bestellung der gedruckten Variante ist derzeit leider nicht möglich, da die Auflage vergriffen ist. Das große Interesse, das auch über das Fachpublikum hinausgeht, zeigt, dass es einen Bedarf hinsichtlich des emotional aufgeladenen Themas rassismuskritischer Sprache gibt. Deshalb ist eine zweite Auflage für das Jahr 2016 geplant.

Kontakt

Ilka Simon
AntiDiskriminierungsBüro Köln / Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V.
Berliner Str. 97-99
51063 Köln
Tel. 0221/96476300
Ilka.simon@oegg.de
www.oegg.de

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